DVD (tlw. OmU) Kaufvideo

Plastic Planet

Streitbarer und polarisierender Dokumentarfilm über die Maßlosigkeit der Industriegesellschaft und Belastung von Mensch und Umwelt durch jegliche Form von Plastik.


Plastic Planet (tlw. OmU)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
16.09.2010

Dokumentarfilm

Österreich/Deutschland 2009
Laufzeit: 95 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Werner Boote
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Plastic Planet (tlw. OmU)

Kunststoffe können bis zu 500 Jahre Böden und Gewässer vergiften, unbekannte Zusatzstoffe sorgen für eine Verringerung der Spermienproduktion und schädigen das Hormonsystem des Menschen. Plastik ist vor allem ein großes Geschäft, die Kunststoffindustrie macht 800 Mrd. Euro Umsatz im Jahr, weltweit werden fast 240 Mio. Tonnen Kunststoff aus vier Prozent der Erdölproduktionen hergestellt. Statt über Nebenwirkungen in der Öffentlichkeit zu diskutieren, stellen Repräsentanten der Industrie die Vorteile heraus.

Streitbarer und polarisierender Dokumentarfilm, für den Regisseur Werner Boote jahrelang recherchierte und etliche schockierende Fakten zusammentrug, die er mit Animationen aufbereitet. In langen Interviews lässt er NGOs, kritische und unkritische Buchautoren, Wissenschaftler, Lobbyisten, Schönheitschirurgen oder Ärzte zu Wort kommen. Der "österreichische Michael Moore" appelliert an den gesunden Menschenverstand und nimmt kein Blatt vor den Mund, macht sich wie sein US-Vorbild Feinde mit manchmal banalen Gags und abgedroschenen Phrasen, kann seine Anklagen aber belegen.

Plastic Planet (tlw. OmU)

Streitbarer und polarisierender Dokumentarfilm über die Maßlosigkeit der Industriegesellschaft und Belastung von Mensch und Umwelt durch jegliche Form von Plastik.

Die Informationen sind beträchtlich in diesem investigativen Kinodokumentarfilm. Unvorstellbar aber wahr - Kunststoffe können bis zu 500 Jahre Böden und Gewässer vergiften, unbekannte Zusatzstoffe sorgen für eine Verringerung der Spermienproduktion und schädigen das Hormonsystem des Menschen, der sowieso schon Plastik im Blut hat. Dabei sehen die Plastikentchen in der Badewanne so putzig aus, ist die Plastikflasche leichter als die aus Glas, nuckeln Kleinkinder an Plastikschnullern und kuscheln sich in mit Weichmacher behandelten Decken, darf uns Gunther von Hagens mit Plastinationsarbeiten in seinen "Körperwelten"-Ausstellungen erschrecken.

Werner Boote, dessen Großvater zu den Pionieren der Plastikbranche zählte, will polarisieren und aufklären über das einstige Wundermaterial der 1950er Jahre, das heute tagtäglich unser Leben und unsere Gesundheit beeinflusst und ruiniert. Dabei schockiert er mit Fakten und unterhält gleichzeitig, lockert die Horrormeldungen mit Animation auf. Plastik ist vor allem ein großes Geschäft, die Kunststoffindustrie macht 800 Mrd. Euro Umsatz im Jahr, weltweit werden fast 240 Mio. Tonnen Kunststoff aus vier Prozent der Erdölproduktionen hergestellt. Statt über Nebenwirkungen in der Öffentlichkeit zu diskutieren, stellen Repräsentanten der Industrie wie John Taylor vom Verband der europäischen Kunststofferzeuger die Vorteile heraus, oder das, was sie dafür halten. In langen Interviews mit NGOs, kritischen und unkritischen Buchautoren, Wissenschaftlern, Lobbyisten, Schönheitschirurgen oder Ärzten kristallisieren sich Gefahren heraus, die durch politisch Verantwortliche kaum Beachtung finden, obgleich Untersuchungsergebnisse die Alarmglocken schrillen lassen müssten.

Der "österreichische Michael Moore" appelliert an den gesunden Menschenverstand und nimmt kein Blatt vor den Mund, macht sich wie sein US-Vorbild Feinde mit manchmal banalen Gags und abgedroschenen Phrasen, kann seine Anklagen aber belegen. Die Bilder von Müllbergen in Wüsten und Meeren sprechen für sich. Der "Plastic Planet" ist schon Wirklichkeit. Boote, der mit den Recherchen vor zehn Jahren begann und allein vier Jahre für Feinentwicklung des Stoffes und Finanzierung brauchte, möchte keine Propaganda à la "Hallo, ich sage euch, wie die Welt funktioniert". Ein bisschen sagt er uns das aber schon. Und zwar mit großer Überzeugungskraft und Verve. mk.

Plastic Planet (tlw. OmU)

Plastik ist billig und praktisch. Wir sind Kinder des Plastikzeitalters. Kunststoffe können bis zu 500 Jahre in Böden und Gewässern überdauern und mit ihren unbekannten Zusatzstoffen unser Hormonsystem schädigen. Wussten Sie, dass Sie Plastik im Blut haben? Regisseur Werner Boote zeigt in seinem investigativen Dokumentarfilm, dass Plastik zu einer globalen Bedrohung geworden ist. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Warum ändern wir unser Konsumverhalten nicht? Warum reagiert die Industrie nicht auf die Gefahren? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Und wer verliert? Auf der Suche nach Antworten macht sich Boote nach 10jähriger, intensiver Recherche auf eine Reise durch die ganze Welt - von Kalifornien, Heimat der Silikonimplantate auf die Mülldeponien von Indien bis zu Japans verschmutzten Stränden. Er besucht Forscher in den USA und Österreich und Angehörige an Krebs erkrankter Arbeiter aus Plastikfabriken in Italien, und rückt so eine erhebliche, globale Problematik ins Bewußtsein, die nicht nur die Industrie allzu gern verdrängt.

Quelle: EuroVideo

Deleted Scenes
Kein Heim für Plastik - Das Experiment zum Film

Quelle: EuroVideo

 
Regie:  Werner Boote  
Kamera:  Thomas Kirschner  
  Dominik Spreitzhofer  
Produzent:  Thomas Bogner  
  Daniel Zuta  
 

Plastic Planet (tlw. OmU) in der Fotoshow

 

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