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Playa del Futuro

Drama um einen verhinderten Koch, der in Andalusien durch Zufall ein neues Leben beginnt.


Playa del Futuro

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Erhältlich seit:
21.02.2006

Originaltitel: Playa del futuro

Drama/ Komödie

Deutschland 2005
Laufzeit: 90 Min.
FSK: ab 12

Peter Lohmeyer
Nina Petri
Hilmi Sözer

Regie: Peter Lichtefeld
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Wunderbar lakonische Studie über Sehnsüchte und unerfüllte Lebensträume.

Dreigespann mit Problemen (Foto: Kinowelt) Großansicht

Dreigespann mit Problemen (Foto: Kinowelt)

Das Leben wählt seine verschlungenen Pfade. Anfangs stehen einem alle Türen offen und dennoch: Wer hat schon den Erfolg, den er sich wünscht? Für Kochkünstler Jan (Peter Lohmeyer), Jugendfreund Rudi (Hilmi Sözer) und dessen Frau Kati (Outi Mäenpää) entwickelt sich eine schummrige Eckkneipe zur "Endstation Sehnsucht" der verlorenen Träume.

Als Barbesitzer Rudi die erschütterte Kati einfach so verlässt und sich nach Andalusien verdrückt, sieht Jan seine große Chance gekommen. Kurz entschlossen renoviert er die heruntergekommene Kaschemme. Dabei erwachen zaghafte, lange unterdrückte Gefühle für Kati, die sich zutiefst verletzt zurückgezogen hat.

Jan entdeckt sein Herz für Kati (Foto: Kinowelt) Großansicht

Jan entdeckt sein Herz für Kati (Foto: Kinowelt)

Gestrandete Zugvögel

Doch schon am Eröffnungstag wartet die nächste böse Überraschung: Rudi war bis über beide Ohren verschuldet. Wutentbrannt reist Jan ihm hinterher. Dabei gelangt er in eine Welt gestrandeter Individuen, wie sie Peter Lichtefeld mit "Zugvögel... einmal nach Inari" bereits meisterlich gezeichnet hatte.

Playa del Futuro

Sechs Jahre nach "Zugvögel...einmal nach Inari" präsentiert Peter Lichtefeld seinen zweiten Kinofilm "Playa del Futuro", eine lakonische Geschichte über Verwirklichung von scheinbar unerfüllbaren Träumen, die über die Macht des Faktischen triumphiert. Peter Lohmeyer glänzt als leidenschaftlicher Koch und sympathischer Loser, der die Tristesse einer Eckkneipe in Köln-Mülheim hinter sich lässt und in Andalusien das Glück findet.

Der Prolog wirkt hoffnungsvoll: Drei junge Leute - Jan, Rudi und Kati - haben große Träume, das Leben liegt vor ihnen, sie müssen nur zugreifen. 15 Jahre später hängen sie immer noch in der heruntergekommenen Kneipe "Ohne Ende" herum, Endstation Sehnsucht. Rudi spuckt als Besitzer große Töne und verlässt seine finnische, bei ihm kellnernde Freundin Kati, um in Spanien ein Hotel aufzumachen. Für Jan die Chance, nicht nur das Lokal zu übernehmen, sondern auch bei der Frau zu punkten, der schon lange seine heimliche Liebe gilt, aus Schüchternheit traute er sich nie, seine Gefühle zu offenbaren. Gemeinsam renovieren sie die Kaschemme, die Annäherung geschieht spröde und vorsichtig, beide fürchten sich vor neuen Verletzungen. Am Eröffnungsabend des gemütlichen spanischen Restaurants folgt die böse Überraschung. Der falsche Freund schuldet dem Finanzamt 25000 Euro, die sie jetzt bezahlen sollen.

Mit trockenem Humor und ohne jegliche Hektik erzählt Peter Lichtefeld vom Pechvogel Jan, der nach Andalusien auszieht, um das Geld von Rudi einzutreiben und dabei in einem einsamen Bahnhof auf ein buntes Grüppchen gestrandeter Individuen trifft, die alle auf das ganz persönliche Glück und die Erfüllung ihrer Träume warten - von der Deutschen Angie über einen ungarischen Seemann bis hin zur streng katholischen Andalusierin. Und alle kriegen das, was sie wollen.

Trotz eines etwas skurrilem Happy End ist hier nichts sacharin-süß, sondern "Playa del Futuro" ist ein herbes Stück Kino, an das man sich gewöhnen und auf das man sich einlassen muss, fehlt es doch an Aktionismus oder Dramatik. Wie in "Zugvögel... einmal nach Inari" gibt es hier kein Wort zuviel, lassen sich die vom Schicksal gebeutelten Helden nicht klein kriegen, sondern kämpfen, werden Verlierer zu Gewinnern. Mit Peter Lohmeyer, Nina Petri, Hilmi Sözer und Kati Outinen, die eine kleine Gastrolle spielt, sammelt Lichtefelde erneut seine Lieblingsschauspieler um sich, die auch ihr Herz einbringen. Was vor Jahren noch als Gangsterstory angelegt war, entwickelte sich mit der Zeit zum unspektakulären Porträt eines 40jährigen Mannes, der nach und nach seine Zögerlichkeit über Bord wirft und sich dem Erwachsensein stellt, Leidenschaft ausprobiert - beim Kochen und in der Beziehung. Weggehen, um anzukommen. mk.

Playa del Futuro

Eigentlich hatte Jan Chefkoch werden wollen, stattdessen arbeitet er in der schäbigen Eckkneipe seines Freundes Rudi. Als sich dieser nach Spanien absetzt, hinterlässt er Jan nicht nur das Lokal, sondern auch seine finnische Freundin Kati. Gemeinsam renovieren sie den heruntergekommenen Laden und kommen sich vorsichtig näher. Zur Eröffnung des hergerichteten Restaurants erscheint jedoch das Finanzamt und eröffnet Jan, dass Rudi seit Jahren keine Steuern mehr bezahlt hat. Wütend macht sich Jan auf den Weg nach Andalusien, um die 25.000 Euro bei Rudi einzutreiben...

Quelle: Studiocanal

Interviews, Fotogalerie, exklusiver Kurzfilm der Produzenten: "Remember", Making of, Easter Egg, Filmografien, Fotogalerie, Trailer

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Peter Lohmeyer   als Jan
  Nina Petri   als Angie
  Hilmi Sözer   als Rudi
  Outi Mäenpää   als Kati
  Miklos Königer   als László
  Kati Outinen   als Terhi
  Mariana Cordero   als Ana
  Oliver Marlo   als Pedro
  Raul Pena   als Francisco
  Pilar Punzano   als Rosa
  Kari Väänänen  
 
Regie:  Peter Lichtefeld  
Buch:  Peter Lichtefeld  
  Dirk Drebelow  
Musik:  Christian Steyer  
Kamera:  Stefan Wachner  
Produzent:  Jörn Rettig  
 

Playa del Futuro in der Fotoshow

 

Fassungen

 

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Features

 

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