Anfang der 60-er Jahre kommt Mannequin Alexandra Borowski, hochbezahltes Model der Superstarriege, nach Berlin. Sie erlebt das dortige Nachtleben und startet eine Art sexuellen Eroberungsfeldzug nach ihrem Grundsatz: Es gibt keine unglückliche Liebe, nur die falsche. Um Alexandra bemühen sich ein zwielichtiger jugoslawischer Lokalbesitzer und ein italienischer Fotograf. Zu ihren Liebhabern gehören der Industrielle Steigenwald und dessen Assistent Siegbert, bein dem sie - nach einigen Ausbruchsversuchen - vielleicht bleiben wird.
Wie Ulrich Schamonis "Es" der deutsche Film, der mit seiner Zwanglosigkeit und spontan, ohne festes Drehbuch und mit Miniamalbudget entstandenen Szenen den Anspruch der jungen deutschen Autorenfilmer einlöste, temporeiches Kino am Puls der Zeit zu schaffen. Regisseur und Autor Will Tremper ("Die endlose Nacht"), der ohne Fördergelder produzierte, verlieh seinen Film selbst und errang einen großen Publikumserfolg. Eva Renzi (1944 - 2005) wurde über Nacht zum Star. Die Großstadtballade ist eine einzige Liebeserklärung an Berlin.