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Plötzlich Prinzessin

Modernes Märchen über ein tollpatschiges Schulmädchen, das erfährt, dass es die Thronfolgerin eines kleinen europäischen Königreiches ist.


Plötzlich Prinzessin

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Erhältlich seit:
26.09.2002

Originaltitel: The Princess Diaries

Komödie

USA 2001
Laufzeit: 111 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Dame Julie Andrews
Anne Hathaway
Hector Elizondo

Regie: Garry Marshall
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Modernes Märchen über ein tollpatschiges Schulmädchen, das erfährt, dass es die Thronfolgerin eines kleinen europäischen Königreiches ist.

Für Mia beginnt der Ernst des Lebens (Foto: Buena Vista) Großansicht

Für Mia beginnt der Ernst des Lebens (Foto: Buena Vista)

Mia (Anne Hathaway) hat die Nase voll: Wieder einmal hat ihr Schultag in einer Katastrophe geendet und die üblichen Hänseleien wegen ihres Aussehens kann sie nicht mehr hören. Doch plötzlich und völlig unverhofft ändert sich ihr Leben - dank ihrer bislang unbekannten Großmutter (Julie Andrews).

Die eröffnet ihr, dass sie eine Prinzessin ist und nun, nach dem Tod ihres leiblichen Vaters, in der Thronfolge an erster Stelle steht. Ein Crashkurs in Sachen höfischer Etikette beginnt, und schon bald wird Mia vor eine schwere Wahl gestellt.

Bald wird Mia nicht mehr so viel Zeit für ihre Freunde haben (Foto: Buena Vista) Großansicht

Bald wird Mia nicht mehr so viel Zeit für ihre Freunde haben (Foto: Buena Vista)

Projekt Schwan

Regisseur Garry Marshall, seit seinem Riesenerfolg "Pretty Woman" ein Fachmann in Sachen Persönlichkeitswandel, nimmt sich in dieser Teenie-Komödie der beliebten "Hässliches-Entlein"-Thematik an. Das moderne Märchen kritisiert Schulstress, Hackordnungskämpfe und Schönheitswahn, was angesichts von über 100 Millionen Dollar US-Einspiel offensichtlich den Nerv der Zeit trifft.

Anne Hathaway alias Mia und die wunderbare Dame Julie Andrews in der Rolle von Königin Clarisse sind Lichtblicke in dem oft zu brav geratenen Prinzessinnentraum.

Plötzlich Prinzessin

Mit dem modernen Märchen "Pretty Woman" konnte Regisseur Garry Marshall ein Millionenpublikum begeistern. Erfuhr Julia Roberts' Protagonistin allerdings lediglich eine sinnbildliche Aschenputtel-Wandlung, dreht sich die Geschichte von "Plötzlich Prinzessin!" um ein echtes Blaublut. Die sympathische Newcomerin Ann Hathaway spielt das ungelenke Schulmädchen Mia, das unerwartet von ihrer Großmutter in Gestalt von Julie Andrews ("Mary Poppins") erfährt, die Kronprinzessin des fiktiven Genovia zu sein. Die romantische Komödienfantasie zieht mit ihrem geradlinigen Charme vor allem das Familienpublikum in ihren Bann, was sich in einen königlichen US-Start mit 22,9 Mio. Dollar Einspiel äußerte.

Das Drehbuch von Gina Wendkos basiert auf dem Roman von Meg Cabot und ist der Stoff, aus dem rosarote Mädchenträume gewoben sind. Marshalls Inszenierung versucht dabei eine ausgewogene Balance zwischen Märchenhaftigkeit und Alltag zu finden. Als Traumkulisse dient Hollywoods Paris-Nachfolger San Francisco, das in immer mehr romantischen Komödien eine prominente Nebenrolle einnimmt. Das Produktionsdesign ist entsprechend des archetypischen Disney-Stoffs glatt und elegant, wie der ganze Film an jene Filme des Maus-Hauses aus den sechziger Jahren erinnert, in denen kein Hauch bitterer Realität die eskapistischen Friede-Freude-Eierkuchen-Fantasien störte. Die 15-jährige Mia lebt mit ihrer geschiedenen Mutter (Caroline Goodall) in einer umgebauten Feuerwehrstation und besucht eine exklusive Privatschule. Tollpatschig, mit Hornbrille und Struwelpeterfrisur wenig attraktiv, ist sie Zielscheibe für allerlei gemeiner Hänseleien. Mia nimmt dies jedoch relativ gelassen hin. Ihre beste Freundin Lily (Heather Matarazzo aus "Willkommen im Tollhaus") ist ebenfalls ein Mauerblümchen, wie Mia aber auch auf ihre Art cool und individualistisch. Mias Leben wird gründlich auf den Kopf gestellt, als ihre Großmutter aus Europa aufkreuzt und sich als Königin von Genovia zu erkennen gibt. Mia ist die einzige Thronerbin und soll die Regierung des Ministaates übernehmen. Sie ist von der Idee wenig angetan, willigt jedoch ein, sich in Etikette unterrichten zu lassen und das unvermeidliche Makeover mitzumachen. Aus dem unscheinbaren Entlein, dessen größter Wunsch es stets war, "unsichtbar" zu bleiben, wird ein hübscher Schwan. Ihre gehässigen Mitschüler, allen voran Cheerleaderin Lana (Popgöre Mandy Moore) und ihr Schwarm Josh (Erik von Detten), benehmen sich plötzlich wie ihre besten Freunde und umschmeicheln sie. Doch Mia muss bald auf die harte Tour herausfinden, wer ihre wahren Freunde sind. Beim großen Ballempfang zu ihren Ehren kommt es zum seligen Happy End.

Hollywood-Legende Julie Andrews, einstmals abonniert auf federleichte Unterhaltungsmärchen dieser Art, macht sich hervorragend als distinguierte Majestät, die lernt ihrer Enkelin auch menschlich näher zu kommen. Hector Elizondo, stets in Marshall-Filmen vertreten, fungiert als Mädchen für alles und väterlicher Ratgeber und trägt wesentlich dazu bei, den Film im komischen Lot zu halten. Als niedlich dürfte das Zielpublikum - Mädchen im Prä-Britney-Alter - aber vor allem die einzelnen Schritte der Wandlung von Mia empfinden. Hauptdarstellerin Hathaway versprüht mit ihren großen Audrey-Hepburn-Rehaugen mädchenhaften Charme und ist die ideale Identifikationsfigur für Girls, die noch lange nach dem Abspann von diesem ebenso effektiven, wie erzkonservativen Bonbon schwärmen werden. ara.

Darsteller:  Dame Julie Andrews   als Königin Clarisse Renaldi
  Anne Hathaway   als Mia Thermopolis
  Hector Elizondo   als Joe
  Heather Matarazzo   als Lilly Moscovitz
  Mandy Moore   als Lana Thomas
  Caroline Goodall   als Helen
  Robert Schwartzman   als Michael Moscovitz
  Erik von Detten   als Josh Bryant
  Patrick Flueger   als Jeremiah Hart
  Sean O'Bryan   als Mr. O'Connell
  Sandra Oh   als Gupta
  Kathleen Marshall   als Charlotte Kutaway
  Willy L. Brown   als Willy L. Brown
  Mindy Burbano   als Sportlehrerin Harbula
  Beth Anne Garrison   als Cheerleader Anna
  Bianca Lopez   als Cheerleader Fontana
 
Regie:  Garry Marshall  
Buch:  Gina Wendkos  
Musik:  John Debney  
Kamera:  Karl Walter Lindenlaub  
Produzent:  Whitney Houston  
  Debra Martin Chase  
  Mario Iscovich  

"Batman - The Dark Knight Rises": Anne Hathaway als Catwoman

Plötzlich mit Krallen!

Stößt zum Top-Ensemble von Chris Nolans drittem "Batman"-Film "The Dark Knight Rises": Anne Hathaway als Catwoman (Foto: Fox) Großansicht

Stößt zum Top-Ensemble von Chris Nolans drittem "Batman"-Film "The Dark Knight Rises": Anne Hathaway als Catwoman (Foto: Fox)

Regie-Genie Christopher Nolan versammelt seinen Cast für "The Dark Knight Rises": Neben Christian Bale und Tom Hardy wird auch "Prinzessin" Anne Hathaway zu sehen sein - als Selina Kyle, die später zu Catwoman wird!

Aktuell ist aber noch ungewiss, ob die Verwandlung schon in der Fortsetzung von "The Dark Knight" geschieht oder erst in einem späteren Film.

Offenbar gilt es noch eine zweite wichtige Frauenrolle zu besetzen: die der Talia Al-Ghul, Tochter des Oberschurken Ra's Al-Ghul. Angeblich stehen aktuell Schauspielerinnen wie Keira Knightley, Kate Mara, Jessica Biel und Charlotte Riley für Testaufnahmen vor der Kamera.

Schurken-Duo gegen Gotham

Definitiv ist dagegen inzwischen, welche Rolle Tom Hardy in "The Dark Knight Rises" spielen wird. Hardy hatte mit seiner Rolle in "Inception" den Durchbruch geschafft hat und wurde sofort erneut von Christopher Nolan besetzt: Er wird den Bösewicht Bane mimen, der erst 1993 als Figur in den Batman-Comics eingeführt wurde - ein hochintelligenter Mann, der mehrere Sprachen spricht uind profunde wissenschaftliche Kenntnisse besitzt. Gemeinsam mit Ra's Al-Ghul soll Bane in "The Dark Knight Rises" einen konzertierten Angriff auf Gotham planen.

Die erste Klappe zu "The Dark Knight Rises" fällt im Mai. Als weltweiter Kinostart ist der 20. Juli 2012 geplant.

 

Plötzlich Prinzessin in der Fotoshow

 

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