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Kaufvideo
Erhältlich seit:
05.02.2007
Originaltitel: Sleepover
USA 2004
Laufzeit: 86 Min.
FSK: ab 6
Alexa Vega
Mika Boorem
Jane Lynch
Regie: Joe Nussbaum
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

Konnten sich junge Teenies zuletzt über die bissige Highschool-Comedy "Girls Club" amüsieren, wird jetzt eine Miniversion für die ganz jungen Mädchen geboten. Statt eines Teenstars wie Lindsay Lohan ist nun Kinderstar Alexa Vega (aus der "Spy Kids"-Reihe) in Sachen Coming-of-Age-Bewältigung unterwegs. Dies beinhaltet nach altem Genrestandard fürsorgliche Eltern und nervige Geschwister, Cliquenrivalität zwischen den uncoolen Mädels und den populären Biestern, erste Liebe und natürlich die finale Verinnerlichung einer wichtigen Lebenslektion.
Dabei gelingt es Drehbuchautorin Elisa Bell ("Vegas Vacation") allerdings nur bedingt ein halbwegs realistisch-zeitgemäßes Szenario, mit dem sich das Zielpublikum identifizieren kann, zu kreieren. Stattdessen wirken viele Aspekte der Story arg an den Haaren herbeigezogen, was der Kiddiekomödie teils einen albernen Fantasyanstrich verleiht. Die Ausgangssituation ist zunächst noch bekannter Standard: Die 14-jährige Protagonistin Julie (Vega als Nachwuchs-Molly-Ringwald) ist geknickt, weil ihre beste Freundin Hannah (Mika Boorem aus "Blue Crush") am Ende der achten Klasse wegzieht. Zusammen mit zwei weiteren Mitschülerinnen feiern sie mit einem Sleepover Abschied. Die Aussicht, die Highschool ohne Hannah beginnen zu müssen, deprimiert Julie, da ihr niedriger Status in der Schulhierarchie sie auf einen Lunchplatz neben der Mülltonne verbannen wird. Doch eine spontan von dem eingebildeten Biest Stacie (Sara Paxton) und ihrer Clique angebotene Wette um einen besseren Sitzplatz (und somit erhöhten sozialen Rang) könnte ihr ganzes Leben verändern. Es gilt, entgegen der strengen Regeln von Julies Eltern mehrere gewagte Aufgaben zu absolvieren, die unter anderem einen Blind Date in einem Nachtclub und das Klauen der Boxershorts von Julies großem Schwarm Steve (Sean Faris) umfassen. Manche Eltern werden wahrscheinlich nicht begeistert sein, dass Julie für den Disco-Treff mit dem Unbekannten (der sich zu allem Überfluss als ihr Lehrer entpuppt) mit tief dekolletierten Kleid, Stöckelschuhen und Makeup aufreizend zurecht gemacht ist und für den Rest des Films in dieser Aufmachung zu sehen ist. Eher bizarr ist auch ihr Einbruch in Steves Haus, bei dem sie verliebt seine Turnschuhe beschnüffelt und ihn, in der Dusche versteckt, beim Ausziehen beobachtet.
Trotz unangebracht wirkender Anzüglichkeiten wie dieser gelingt es Regisseur George Nussbaum in seinem ersten Spielfilm (inszenierte 1999 den Indie-Kurzfilm "George Lucas in Love") insgesamt einen unschuldig-federleichten Ton anzuschlagen. Bei den jugendlichen Darstellern fällt keiner unangenehm auf und die stereotypen Rollen der Erwachsenen werden von Jan Lynch ("A Mighty Wind") als tanzbegeisterter Mutter, Jeff Garlin ("Der Kindergarten Daddy") als nichts ahnender Daddy und Steve Carell ("Bruce Allmächtig") als trotteliger Sicherheitswärter gespielt. Die Produktionswerte sind solide, wobei ein Spice-Girls-Song beim Soundtrack fast schon anachronistisch anmutet. ara.
Mädchenpower gegen Zickenintrigen: Als die uncoole Julie (Alexa Vega, "Spy Kids") von dem Superbiest Stacie (Sara Paxton) auf eine gewagte Schnitzeljagd durch die nächtliche Stadt geschickt wird, heißt es für sie und ihre drei Freundinnen: raus aus dem Pyjama und rein ins pure Leben - und beweisen, was sie drauf haben! Zwischen Ausweichmanövern mit Papas "geborgtem" Wagen, einem Blind Date in der Bar und den Annäherungsversuchen an Mädchenschwarm Steve durchleben die toughen Girls die aufregendste Nacht ihres Lebens.
Quelle: Fox
| Darsteller: | Alexa Vega | als Julie | |
|---|---|---|---|
| Mika Boorem | als Hannah | ||
| Jane Lynch | als Gabby | ||
| Sam Huntington | als Ren | ||
| Sara Paxton | als Staci | ||
| Brie Larson | als Liz | ||
| Scout Taylor-Compton | als Farrah | ||
| Kallie Flynn Childress | als Yancy | ||
| Sean Faris | als Steve | ||
| Steve Carell | als Sherman | ||
| Jeff Garlin | als Jay | ||
| Douglas Smith | als Gregg | ||
| Katija Pevec | als Molly | ||
| Eileen April Boylan | als Jenna | ||
| Evan Peters | als Russell | ||
| Hunter Parrish | als Lance | ||
| Shane Hunter | als Miles | ||
| Ryan Slattery | als Peter | ||
| Thad Luckinbill | als Todd | ||
| Timothy Dowling | als Mr. Chilton | ||
| Regie: | Joe Nussbaum | ||
| Buch: | Elisa Bell | ||
| Musik: | Deborah Lurie | ||
| Kamera: | James L. Carter | ||
| Produzent: | Charles Weinstock | ||
| Robert Cooper | |||
Plötzlich verliebt in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Französisch DD 5.1, Spanisch DD 5.1, Italienisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Französisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch, Dänisch, Dt. f. Hörg., Engl. f. Hörg., Finnisch, Griechisch, Kroatisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Slowenisch
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Audiokommentar, Featurettes, Outtakes, Bildergalerie, Kinotrailer
Star
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