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Pluto Nash - Im Kampf gegen die Mondmafia

Science-Fiction-Komödie mit Eddie Murphy, der sich als Nachtclubbesitzer auf dem Mond mit einer Mafiafamilie anlegt.


Pluto Nash - Im Kampf gegen die Mondmafia

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Erhältlich seit:
22.05.2003

Originaltitel: The Adventures of Pluto Nash

Science Fiction/ Komödie

USA 2002
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 12

Eddie Murphy
Randy Quaid
Rosario Dawson

Regie: Ron Underwood
Warner Home Video Germany

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Die Welt ist nicht genug! Eddie Murphy erobert den Mond in diesem Gag-gespickten Abenteuer.

Nachtclubkönig Pluto Nash Großansicht

Nachtclubkönig Pluto Nash

Im Jahr 2080 erfüllt der Mond im Universum dieselbe Funktion wie Las Vegas im gegenwärtigen Amerika. Prostitution, Glücksspiel, Striptease - alles, was anderswo verboten ist, ist hier erlaubt.

König der schönen Glitzerwelt ist Pluto Nash (Eddie Murphy), Ex-Gauner und Besitzer des erfolgreichsten Nachtclubs vor Ort. Prompt ruft das Glück Neider auf den Plan: Unternehmer Rex Crater unterbreitet Nash ein Angebot, das dieser nicht ablehnen sollte. Für zehn Millionen Hillarys (der Dollar trägt einen neuen Kopf!) soll Plutos Etablissement den Besitzer wechseln.

Diesmal aber hat Crater die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Weder Bombenattentat noch gedungene Gangsterhorden können verhindern, dass Nash entkommt, Freunde um sich schart und mit allem zurückschlägt, was einem Schmugglerkönig so an Mitteln zur Verfügung steht.

Eddie Murphy gibt sich nicht geschlagen. Mögen seine gelehrigen Nachfolger von Martin Lawrence bis zu Chris Rock auch an seinem Thron sägen, noch ist der ehemalige "Beverly Hills Cop" der Big Cheese im afroamerikanischen Comedy-Circuit.

In "Pluto Nash" leisten ihm verdiente Fachkräfte wie John Cleese und Actionlady Pam Grier Gesellschaft und bürgen für ein ungetrübtes Fantasy-Vergnügen. Für viel Fun im Heimkino sorgen u.a. zusätzliche Szenen und ein peppiges Musikvideo im Bonusteil.

Pluto Nash - Im Kampf gegen die Mondmafia

Rund 16 Monate später als ursprünglich angesetzt, kam die futuristische Actionkomödie mit Eddie Murphy als Nachtklubbesitzer in Nöten in die US-Kinos. Mit 2,2 Mio. Dollar auf Platz 10 der Charts eingestiegen, verbuchte Murphy das schlechteste Opening seiner Karriere und Warner einen kostspieligen Flop, da die Produktion um die 90 Mio. Dollar gekostet haben soll. Auch wenn Schwächen augenfällig sind, so kann "Pluto Nash" durchaus punkten: mit namhafter Besetzung, einem Produktionsdesign, das die Zukunfts-Mondkolonie des Films visuell zeitweise in die Nähe von "Total Recall" rückt, und natürlich mit der in Deutschland ungebrochenen Zugkraft des Namens Eddie Murphy.

Mit der Regie war Ron Underwood betraut, der sein komisches Gespür mit soliden Hits wie "Im Land der Raketenwürmer" und "City Slicker - Großstadthelden" wiederholt unter Beweis stellen konnte. Diesmal liefert er jedoch Humor der Marke "Altbackene Hausmannskost" , bei der man das Gefühl hat, dass Murphy mit seinen in den achtziger Jahren populären Manierismen viel zu sehr über die Stränge schlagen durfte. Ein Retro-Feeling haftet auch der Story an, die Murphy als den ehemaligen Schmuggler Pluto Nash einführt, der im Jahr 2087 einen Nachtclub mit modernisiertem "Casablanca"-Flair auf dem Mond betreibt. In farbenfrohe Anzüge gehüllt, die zu "Miami Vice"-Zeiten selbst Don Johnson erblassen hätten lassen, genießt er seinen Erfolg, bis ihm die Handlanger von Mafiaboss Rick Crater zwingen wollen, seinen Club zu verkaufen. Als er sich weigert, jagen sie "Club Pluto" in die Luft und setzen seinen Betreiber samt seiner Bedienung/Sängerin Dina (Rosario Dawson als aparter Blickfang) und seinem antiquierten Roboter Bruno (Randy Quaid als knarrig-kauziger Sidekick) auf ihre Abschussliste. Dies gibt einigen bleihaltigen Shootouts Vorschub, bei denen Murphy im Element seiner "Beverly Hills Cop"-Tage ist. Pluto beschließt daraufhin sich in die Höhle des Löwen in Moon City zu begeben, wo Crater in seinem Casino residiert. In dessen Penthouse kommt es dann zum großen Showdown, bei dem Murphy à la Jet Li in "The One" dem ultimativen Opponenten gegenüber steht: sich selbst.

Mögen die Lacher in dieser immer wieder auch sympathischen Parodie wegen abgenutzter Gags etwas spärlich ausfallen, so geizt die Science-Fiction-Komödie doch nicht, wenn es zur - namhaften - Besetzung kommt: John Cleese tritt als automatisierter Chauffeur kurz in Erscheinung, Blaxploitation-Ikone Pam Grier mimt Plutos resolute Mama, Alec Baldwin sowie Joe Pantoliano sind Mafiosi, Jay Mohr tritt als Frank-Sinatra-Verschnitt auf, Peter Boyle verkörpert einen hilfreichen Ex-Polizisten und Illeana Douglas agiert als unseriöse Körpermanipulations-Expertin. Mittels einer originellen Synchronisation und einer ausgetüftelten Werbestrategie ließe sich unter Umständen für die deutsche Veröffentlichung der Retro-Komödie im Zukunftsgewand durchaus ein besseres Ergebnis als im Heimatland erzielen, zumal Eddie Murphy im Land der Teutonen immer noch auf seine treueste Fangemeinde bauen darf. ara.

Darsteller:  Eddie Murphy   als Pluto Nash
  Randy Quaid   als Bruno
  Rosario Dawson   als Dina Lake
  Joe Pantoliano   als Mogan
  Jay Mohr   als Tony Francis
  Luis Guzmán   als Felix Laranga
  James Rebhorn   als Belcher
  Peter Boyle   als Rowland
  Burt Young   als Gino
  Miguel A. Núñez Jr.   als Miguel
  Pam Grier   als Flura Nash
  John Cleese   als James
  Victor Varnado   als Kelp
  Illeana Douglas   als Dr. Mona Zimmer
  Brian D. Wright   als Ed
  Patrick Kerton   als Colins
  Marlon Sterling Long   als Lindsay
  Stu "Large" Riley   als Waldo
  Josh Kimmel   als Würfelspieler
  John Topor   als Roboter Nr. 5
  Audrey Wasilewski   als Kellnerin
 
Regie:  Ron Underwood  
Buch:  Neil Cuthbert  
Musik:  John Powell  
Kamera:  Oliver Wood  
Produzent:  Martin Bregman  
  Michael S. Bregman  
  Louis A. Stroller  
 

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