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Pokémon - Der Film

Merchandise-Hit basierend auf einem japanische Anime-Original, aufgepeppt mit einem hochkarätigen Pop-Soundtrack.


Pokémon - Der Film

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Erhältlich seit:
08.11.2001

Originaltitel: Pokémon: The First Movie

Zeichentrick

Japan/USA 1999
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 6

Regie: Kunihiko Yuyama, ...
Warner Home Video Germany

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Pokémon - Der Film

In einem geheimnisvollen Labor wird der Känguru-Katzen-artige Mewtu, das insgesamt 151. Pokémon, von einer Gruppe Wissenschaftler zum Leben erweckt. Er lockt Ash und andere "würdige" Trainer der kleinen Monster auf eine geheimnisvolle Insel namens New Island, um deren Pokémons zu klonen und so die Weltherrschaft zu erlangen. Es kommt zu einer monumentalen Schlacht, die den Pokémons das Äußerste an Mut und Geschicklichkeit abverlangt. Zum überlebenswichtigen Sieg sind dabei besonders Mews Fähigkeiten gefragt...

Nach Videospiel, Sammelkarten, Lizenzartikeln und Fernsehserie gilt es nun den ersten Spielfilm - plus 20-minütigen Vorfilm - zum weltweiten Phänomen Pokémon zu bewundern. Simpel in der Zeichnung, poppig in der Farbgebung und stimmig im Soundtrack, zu hören sind unter anderem die Kids-Favoriten Baby Spice und Christina Aguilera, ist dieses ebenso einfache wie unterhaltsam-unbeschwerte Werk für seine jugendliche Zielgruppe maßgeschneidert. Daraus folgt: Fortsetzung folgt!

Pokémon - Der Film

Vergessen sind die "Teenage Mutant Ninja Turtles", "Power Rangers" und die "Rugrats". Dieser Tage begeistert sich jedes auch nur halbwegs popkulturorientierte Kid für "Pokémon", eine Nintendo-Videospiel-Franchise, die in eine TV-Serie und nun in die erste Leinwandadaption mündete. Der Boom um die putzigen pocket monsters ist dermaßen gewaltig, daß mit 51,2 Mio. Dollar ein rekordbrechender Fünf-Tages-Einspielergebnis für November erzielt werden konnte und Burger King mit seinem Merchandising-Tie-In bereits in Lieferschwierigkeiten für die heiß begehrten Tauschkarten und Spielzeugfiguren gekommen ist. In Fachkreisen wird die technisch krude, gleichzeitig subversiv humorvoll wie auch originelle Kinderunterhaltung bereits als das "Blair Witch Project" der Animation bezeichnet.

Warner erwarb das japanische Zeichentrickabenteuer für schlappe fünf Mio. Dollar und versah es neben einer englischen Synchronisation mit einem hochkarätigen Pop-Soundtrack, der mit Kiddie-Favoriten wie Britney Spears, Baby Spice, Christina Aguilera und N'Sync aufwartet. Im Vergleich zum heutigen Standard ist die Anime-Animation sehr simpel gehalten. Zwar wurde die Addition dimensionaler Hintergründe von Warner in Erwägung gezogen, doch letztendlich darauf verzichtet. Die Serie dreht sich um den Pokémon-Trainer Ash und seine Freunde Misty, Brock und seine Pokemons. Die mit den verschiedensten zusammengemischten Attributen ausgestatteten Taschenmonster lassen sich auf tennisballgröße komprimieren und entfalten sich ausgeworfen wieder zu ihrer vollen Größe. Ashs erstes Tierchen ist der superniedliche hasenähnliche Pikachu, der auf der Spielzeugliste kleiner Mädchen ganz oben steht. Begonnen wird mit dem 20minütigen Kurzfilm "Pikachu's Vacation", der im Erzählton (abgedreht) und Stil (kunterbunt farbenfroh mit psychedelischen Kaleideskop-Szenenfüllern) der Serie sehr nahe kommt. Anschließend startet "Pokemon: The First Movie" mit der Laborkreation von dem geklonten, katzen-känguruhähnlichen Mewtwo, dem insgesamt 151sten und allermächtigsten Pokemon. Die Farbpalette wird bei diesem Frankenstein-Thema dunkel und bedrohlich gehalten und der interne Dialog von Mewtwo um den Ursprung seiner Existenz und seinen Lebenssinn ist für eine Kinderproduktion erstaunlich anspruchsvoll ausgefallen ist. (Wobei das Gros der Pokémons lediglich babyähnliche Quietschlaute von sich gibt.) Mewtwo lockt alle "würdigen" Pokémon-Trainer auf seine Insel, um ihre Pokémons zu klonen und schließlich die Weltherrschaft zu erlangen. Ein Kampf von gladiatorischen Ausmaßen beginnt.

Universelle Themen wie Machtgier, Ehre, Freundschaft, Selbstaufopferung werden verarbeitet und den Kids im Animé-Gewand präsentiert. Die ungewöhnliche Kombination von Originalität, Unbeschwertheit und Ernsthaftigkeit erweist sich als Volltreffer, der bei Kindern einen Nerv trifft und einen monsterhaften Blockbuster garantiert. ara.

Sprecher:  Ikue Ootani   als Pikachu
  Veronica Taylor   als Ash Ketchum
  Philip Bartlett   als Mewtwo
  Rachael Lillis   als Misty/Jessie/Wigglytuff
  Eric Stuart   als Brock/James/Squirtle
  Madeleine Blaustein   als Meowth
  Ted Lewis   als Giovanni
  Michael Haigney   als Psyduck/Venusaur/Blastoise/Dewgong
 
Regie:  Kunihiko Yuyama  
  Michael Haigney  
Buch:  Takeshi Shudo  
  Michael Haigney  
  Norman J. Grossfeld  
  John Touhey  
Musik:  Ralph Schuckett  
  Kenneth Lampl  
  John Lissauer  
Kamera:  Hisao Shirai  
Produzent:  Norman J. Grossfeld  
  Choji Yoshikawa  
  Tomoyuki Igarashi  
  Takemoto Mori  

Actionfilm mit Legofiguren

Held der Spielzeugkiste

Held der Spielzeugkiste

Miramax-Boss Harvey Weinstein ist für ungewöhnliche Projekte bekannt. Sein neuester Coup: Ein CGI-Film mit Lego-Männchen.

Die Helden des revolutionären Werks: Actionfiguren aus der "Bionicle"-Serie - monstermäßige Robo-Menschen á la "Transformers". Lego-Sprecher Conny Kalcher:

"Diese Spielzeugserie haben wir von Anfang an im Hinblick auf eine Umsetzung als Kinofilm angelegt. Wir haben schon jede Menge Vorarbeit geleistet, die Charaktere sind fertig entwickelt, auch der Look des Films steht bereits fest."

Ein inaltsleeres Spielzeugspektakel im Stile von "Pokémon" ist dabei nicht zu befürchten - zumindest wenn man Weinstein glauben darf:

"Die Story von 'Bionicle' ist sehr gut, die Charaktere sind komplex. Genau die Art von Projekt, die wir bei Miramax gerne machen."

Jeder Nachwuchsregisseur, der einst im Kinderzimmer Legohelden auf Super-8 ablichtete, wird den Bionicle-Film gespannt erwarten und mit kritischem Kennerblick begutachten.

 

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