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Porgy & Me - In der Welt von Gershwins Porgy and Bess

Bewegendes und schillerndes Porträt des Ensembles des New York Harlem Theatres, das seit Jahren mit George Gershwins "Porgy & Bess" durch die Welt tourt.


Porgy & Me - In der Welt von Gershwins Porgy and Bess

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Erhältlich seit:
06.08.2010

Originaltitel: Porgy & Me

Dokumentarfilm/ Musik

Deutschland 2009
Laufzeit: 96 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Susanna Boehm, ...
AL!VE Vertriebs- und Marketing AG

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Porgy & Me - In der Welt von Gershwins Porgy and Bess

Susanna Boehm hat sieben Jahre lang den "Porgy & Bess"-Tourneealltag des New York Harlem Theatre beobachtet und viele Parallelen zwischen Leben und Kunst ausgemacht.

"Porgy & Me", dieser Titel kann zunächst einmal wortwörtlich gelesen werden, ist Regisseurin Susanna Boehm doch mit dem Darsteller des Porgy, Terry Lee Cook, liiert. Der wiederum ist Teil der afroamerikanischen Truppe des New York Harlem Theatre, das seit Jahren mit "Porgy and Bess" um die Welt tourt. Abend für Abend stehen die Sänger und Sängerinnen auf wechselnden Bühnen, begeistern mit Stimme, Körper und Hingabe, vereint im Wunsch, die immer noch von Weißen dominierte Opernwelt zu erobern. Über einen Zeitraum von sieben Jahren hat die Filmemacherin die Gruppe begleitet, sie bei Proben und (Provinz-) Aufführungen beobachtet und dabei einen unglaublichen Familiensinn entdeckt - und Parallelen zum richtigen Leben der Protagonisten, deren Traum vom "amerikanischen Traum", deren leidenschaftliches Bemühen um Anerkennung und Selbstverwirklichung.

Vor über 70 Jahren haben George und Ira Gershwin ihren musikalischen Meilenstein geschrieben, die einzige US-Oper, die es zu Weltruhm brachte, die einzige, die über den Umweg des Jazz und Blues auch in der Welt der populären Musik angekommen ist. Zu Zeiten restriktivster Rassentrennung entstanden, ist das Werk nicht frei von Klischees und Vorurteilen, doch an Allgemeingültigkeit hat es nichts verloren. In zahlreich eingeschnittenen, schlicht und funktional gehaltenen Gesprächssituationen bzw. Interviews wird dies klar. "Eine weiße Person wird nie verstehen, was es heißt, schwarz zu sein", sagt beispielsweise Alteouise DeVaughn, die die Maria singt und der eine Erkrankung Jahre der steil gestarteten internationalen Opernkarriere kostete. Das Harlem Theatre hat sie aufgefangen, ist ihr nun zweite Heimat - wie vielen anderen Ensemble-Mitgliedern auch, die wie ihre Bühnenfiguren aus den Südstaaten stammen, in großer Armut in einer Welt von Drogen und Kriminalität aufgewachsen sind. Hier haben sie ihre Chance gesehen - und genutzt.

Aber das ewige Tourleben birgt auch seine Schattenseiten. Der Kontakt mit den Lieben zu Hause wird über Telefon und Facebook mühsam aufrecht erhalten, der Lebensalltag ist eine Abfolge von immergleichen Hotelzimmern und Frühstücksbüffets. Das Leben aus dem Koffer setzt zu - und auch das ewige Aufeinandersitzen. Wenn der Vorhang abends hochgeht, dann sind alle wieder voll da, stolz Teil dieser Wahlfamilie zu sein, dieser Oper, die nur - so ist es testamentarisch festgeschrieben - von Schwarzen aufgeführt werden darf. Fazit: Eine Dokumentation, bei der die Grenzen zwischen Kunst und Leben verschwimmen und die sensible Einblicke in den Tourneealltag einer ungewöhnlichen Tourneetruppe gewährt. geh.

Porgy & Me - In der Welt von Gershwins Porgy and Bess

Seit Jahrzehnten touren die afroamerikanischen Sängerinnen und Sänger des NEW YORK HARLEM THEATRE SM erfolgreich mit Gershwins Welthit PORGY AND BESS um die Welt. Abend für Abend begeistern sie mit ihrer Stimme, Leidenschaft und Hingabe. Sie alle verbindet ihr leidenschaftlicher Kampf um Anerkennung, Selbstverwirklichung und Gleichbehandlung. Susanna Boehms Film PORGY & ME erzählt vom Sieg des Lebenstraumes über alle Alltagsmühen, Rückschläge und Fußfesseln der eigenen Herkunft. Die sensiblen Beobachtungen des Tourneealltags, die einfühlsamen Gespräche und die mitreißend gefilmten Aufführungen in beeindruckender Ton-Qualität machen diesen Kinofilm zu einem bewegenden und schillernden Porträt eines ganz besonderen Ensembles voller charismatischer und lebensmutiger Persönlichkeiten. Die berührende Geschichte einer musikalischen Wahlfamilie mit einem ganz besonderen Zusammenhalt und Selbstbewusstsein - und einem äußerst widerständigen Humor. George Gershwin komponiert 1935 mit PORGY AND BESS einen Meilenstein der Musikgeschichte; die einzige US-amerikanische Oper, die je zu Weltruhm gelangte, und gleichsam mit ihren Welthits wie "SUMMERTIME", "IT AINT NECESSARILY SO" und " I LOVES YOU PORGY" ihren Weg in die Popmusik gefunden hat.

Quelle: AL!VE

 
Regie:  Susanna Boehm  
  Julia Gechter  
Buch:  Susanna Boehm  
Musik:  George Gershwin  
Kamera:  Philipp Tornau  
Produzent:  Uwe Dierks  
  Thomas Grube  
  Andrea Thilo  
 

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