DVD (Director's Cut) Kaufvideo

Postal

Bewusst vollkommen politisch unkorrekte Satire, der nichts und niemand heilig ist.


Postal (Director's Cut)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
26.09.2008

Action/ Komödie

USA/Kanada/Deutschland 2007
Laufzeit: 114 Min.
FSK: ab 16

Zack Ward
Chris Coppola
David Foley

Regie: Dr. Uwe Boll
Splendid Film

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Wer sagt, dass Videogames im Kino nur Action zu bieten haben? Uwe Boll ("BloodRayne") lässt eine Komödie ohne Geschmacksgrenzen vom Stapel. 100 Prozent politisch unkorrekt!

Dude will die Stadt umdekorieren (Foto: Kinostar) Großansicht

Dude will die Stadt umdekorieren (Foto: Kinostar)

Er ist der King der Videogame-Adaptionen - Uwe Boll, der es gerne richtig krachen lässt, verfilmt jetzt ein PC-Spiel als satirische Komödie mit besonderem Augenzwinkern. Eine höhere Form von Frustabbau, die man als gestresster Bürger Amerikas von Zeit zu Zeit bitter nötig hat.

"Postal" dreht der Kleinstadt Paradise City den Rücken zu und macht es sich auf der großen Kinoleinwand bequem. Darauf haben Millionen von Fans auf der ganzen Welt gewartet. Genervt von der spießigen Gemeinde im beschaulichen Städtchen Paradise City, geht der Postal Dude (Zack Ward) auf einen Zwerchfell erschütternden Feldzug durch die belebten Straßen. Nicht nur Katzen, Anwohner und Polizisten legen sich mit dem smarten Helden an, selbst Osama Bin Laden (Larry Thomas) ist angesichts solcher Dreistigkeit erzürnt.

Welcome to America, Gottes eigenem Land, wo Recht und Ordnung herrschen und Osama Bin Laden mit George W. Bush spazieren geht (Foto: Kinostar) Großansicht

Welcome to America, Gottes eigenem Land, wo Recht und Ordnung herrschen und Osama Bin Laden mit George W. Bush spazieren geht (Foto: Kinostar)

Terror im Paradies

Der arbeitslose Dude lebt mit seiner Frau Bitch in einem kleinen Wohnwagen am Rand der Stadt. Nach einem erfolglosen Bewerbungsgespräch und dem Gang zum Sozialamt plant er mit Onkel Dave (David Foley) einen Raubzug. Ziel ist es, verkäufliches Merchandise zu klauen und anschließend bei Ebay zu verhökern. Blöd nur, dass just in diesem Moment die Taliban in Paradise eintreffen, mit einem wesentlich perfideren Plan im Hinterkopf.

Mohammed verteidigt seinen im Ort untergetauchten Chef Bin Laden mit der MG und macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Paradise wird zum Schlachtfeld des Terrors. Doch nicht nur Waffen, vor allem viel Witz sorgen für einen schockierend respektlosen Genuss, bei dem Dude, in einem kuriosen "Falling Down"-Szenario, lernt, wie befreiend es sein kann, wenn einem nichts geblieben ist, das man noch verlieren könnte.

Postal (Director's Cut)

Mit "Postal" kommt eine weitere Computerspielverfilmung aus der Produktionsstätte des deutschen Produzenten und Regisseurs Uwe Boll in die Kinos. In den USA führte die Politsatire bereits zu einigen Kontroversen.

Ungefähr nach zwei Dritteln wendet sich das Spiel gegen den Film, in Form von Vince Desiderio, dem Produzenten hinter dem Computerspiel "Postal". Desiderio, der sich in einer kurzen Sequenz selber spielt, geht dem Regisseur Uwe Boll, welcher ebenfalls durch einen Cameo auf der Leinwand vertreten ist, an die Gurgel und beschimpft selbigen mit der Frage "Was hast du aus meinem 'Postal' gemacht?" Eigentlich hat Desiderio keinen Grund zur Klage. Vielmehr ist "Postal" Bolls wohl bisher werkgetreueste Computerspielverfilmung. Denn wo das Spiel "Postal" nicht mehr als anarchistischer Trash sein will, steht der Film dem in nichts nach.

Erzählt wird die Geschichte des Postal Dude (gespielt von Zack Ward), der in der amerikanischen Kleinstadt Paradise in einem Wohnwagen zusammen mit seiner fetten Frau lebt. Als eines morgens die Milch leer ist, macht er sich auf den Weg zum Supermarkt, während um ihn herum Polizisten (u.a. gespielt von Ralf Möller) alte Omas erschießen, sich evangelikale Prediger mit gleich drei Frauen im Bett vergnügen und eine islamistische Terrorgruppe um Osama Bin Laden auftaucht. Der ist bestens mit dem golfspielenden George W. Bush befreundet. Im Grunde genommen laufen alle Amok (auf Englisch: to go postal).

All dies wird einem ebenso bizarr aneinandergereit präsentiert, wie es sich hier liest. Uwe Boll sagte über "Postal", dass er den Film als eine Art Mutprobe und Kontrapunkt zur im Zuschauerkopf stattfindenden Selbstzensur versteht, die sich nur auf eine falsch verstandene Political-Correctness beruft. Doch nichts ist langweiliger, als Tabubruch zum Selbstzweck. Boll will der zynischen und bigotten westlichen Gesellschaft den Spiegel vorhalten. Allerdings schallt es aus diesem Spiegel ebenso so ungebrochen zynisch und substanzlos zurück. "Jeder wird in dem Film mindestens eine Stelle finden, bei der er sagt 'Das geht mir zu weit; hier stoße ich an meine persönlichen Zensurgrenzen'" sagt Boll. Hiermit dürfte er bei vielen Recht behalten, und diese Tatsache für sich allein stehend ist durchaus ein Qualitätsmerkmal von "Postal". Umso bedauerlicher ist es, wenn andere Szenen des Films zu wenig radikal, fast schon brav wirken. Hinzu kommt, dass es der Satire "Postal" bisweilen am für Komödien unabdingbaren Timing fehlt. So verfügt Boll zwar über einen reichen Schatz an köstlichen Späßen, bei der Umsetzung hat er aber noch zu feilen.

Nun ist es in den letzten Jahren fast schon zur Gewohnheit geworden, sich über Bolls Werke zu echauffieren, obwohl seine Filme immer auch ihre Qualitäten haben und weiß Gott nicht zum Schlechtesten gehören, was so über deutsche Kinoleinwände flimmert. Und so wird auch "Postal" wieder die Meinungen spalten und seine Zuseher finden. Ein bisschen mehr radikale Satire und ein bisschen weniger Trash hätten dem Film aber gut getan. mahe.

Postal (Director's Cut)

Als gestresster Mitbürger Amerikas muss man sich von Zeit zu Zeit einfach mal abreagieren. Genervt von der spießigen Gemeinde im beschaulichen Städtchen Paradise City, geht der Postal Dude auf einen Zwerchfell erschütternden Feldzug durch die belebten Straßenzüge. Nicht nur Katzen, Anwohner und Polizisten legen sich mit dem smarten Helden an, selbst Osama Bin Laden ist angesichts solcher Dreistigkeit erzürnt.
Dude lebt zusammen mit seiner übergewichtigen Frau, Bitch, in einem kleinen Wohnwagen im Randgebiet der Stadt. Nach einem missglückten Bewerbungsgespräch und dem nachfolgenden Gang zum Sozialamt steht Dude auf der Türschwelle seines Onkels. Dave, der sich als erfolgreicher Anführer der städtischen Sekte einen Namen gemacht hat, steht jedoch selbst vor dem finanziellen Ruin. Zusammen mit seinem Neffen schmiedet der geliebte Onkel den Plan, verkäufliches Merchandise zu klauen und sich an den Erlösen zu bereichern. Blöd nur, dass just in diesem Moment die Taliban in Paradise eintreffen, mit einem wesentlich perfideren Plan im Hinterkopf. Die Dinge geraten völlig außer Kontrolle, als sich Osama bin Laden dann auch noch genötigt sieht, seinen Freund und Unterstützer George W. Bush einzuschalten.
Dude lernt schnell, wie befreiend es sein kein, wenn einem nichts geblieben ist, das man noch verlieren könnte.

Quelle: Splendid

- neuer Audiokommentar des Regisseurs Uwe Boll
- Featurette - Behind the Scenes
- Gag Reel - Deleted Scenes

Quelle: Splendid

Darsteller:  Zack Ward   als Dude
  Chris Coppola   als Richard
  David Foley   als Onkel Dave
  Michael Benyaer   als Mohammed
  Erick Avari   als Habib
  Ralf Moeller   als Officer John
  Chris Spencer   als Officer Greg
  Larry Thomas   als Osama Bin Laden
  Seymour Cassel   als Paul
  Verne J. Troyer  
 
Regie:  Dr. Uwe Boll  
Buch:  Dr. Uwe Boll  
Musik:  Jessica de Rooij  
Kamera:  Mathias Neumann  
Produzent:  Dr. Uwe Boll  
  Dan Clarke  
  Shawn Williamson  
  Jonathan Shore  

Schweiger in "Far Cry"

Uwe Boll wird seine neueste Videospielverfilmung "Far Cry" mit prominenter deutscher Besetzung ab Ende Juni in Vancouver in Szene setzen.

Til Schweiger spielt die Hauptrolle in Uwe Bolls nächster Spieleverfilmung Großansicht

Til Schweiger spielt die Hauptrolle in Uwe Bolls nächster Spieleverfilmung

Uwe Boll wird seine neueste Videospielverfilmung "Far Cry" mit prominenter deutscher Besetzung ab Ende Juni in Vancouver in Szene setzen: Til Schweiger hat die Hauptrolle übernommen. Michael Roesch und Peter Scheerer, die mit Boll bereits bei "Alone in the Dark" zusammengearbeitet haben, schrieben das Drehbuch nach dem populären Egoshooter. Boll (Boll AG) produziert gemeinsam mit Shawn Williamson und Dan Clarke von Brightlight Pictures.
Gemeinsam stemmten sie bereits u.a. "Schwerter des Königs - Dungeon Siege", den Fox ab 18. Oktober in die deutschen Kinos bringen will.

Insgesamt sollen in diesem Jahr gleich drei Projekte des Produzenten und Regisseurs im deutschen und US-Kino zu sehen sein. Kinostar bereitet den Start der satirischen Komödie "Postal" (für den 27. September vorgesehen) und des Horrorfilms "Seed" (22. November) vor.

 

Postal (Director's Cut) in der Fotoshow

 

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