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Predators

Neues Actionabenteuer mit den außerirdischen Superkriegern, die nun auf einem fremden Planeten Jagd auf ihre Lieblingsbeute machen - den Menschen.


Predators

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Erhältlich seit:
10.06.2011

Action/ Horror

USA 2010
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 18 (keine Jugendfreigabe)

Adrien Brody
Laurence Fishburne
Topher Grace

Regie: Nimród Antal
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Predators

Von der Erde entführt, finden sich Söldner Royce, Scharfschützin Isabelle und einige andere Menschen, für die Töten zum Leben gehört, plötzlich auf einem fremden Planeten wieder. Den Grund erfahren sie schneller, als ihnen lieb ist. Außerirdische Kreaturen mit fortschrittlicher Technologie und Tarnvorrichtung jagen sie durch den Regenwald, um ihre Skelette in die eigene Trophäensammlung aufzunehmen. Ein erbitterter Kampf entbrennt, in dem menschliche Schwächen, aber auch Stärken eine tragende Rolle spielen.

Nach dem gescheiterten Versuch, Predators und Aliens auch im Kino als Kultpaarung zu etablieren, kehren die Superjäger zu ihren Wurzeln zurück. "Predators", inszeniert von Nimród Antal ("Motel") und produziert von Robert Rodriguez, versteht sich als Hommage auf John McTiernans Original, führt aber auch coole Neuerungen ein. Bevor der Film in den letzten 25 Minuten etwas den Faden verliert, ist "Predators" ein bestechend fotografierter Hoffnungsträger in einem Franchise, dessen Potenzial längst nicht erschöpft zu sein scheint.

Predators

Nach zwei Konfrontationen mit ihren Erzfeinden aus dem All kehren die außerirdischen Kultfighter zu ihren Wurzeln zurück: zur Menschenjagd im Dschungel.

Weil der Versuch, beide Franchise auch im Kino zu verschmelzen, nicht nur synthetisch wirkte, sondern auch die erhoffte Resonanz beim Zuschauer vermissen ließ, gehen die Superkrieger wieder getrennte Wege. Während Ridley Scotts "Alien"-Prequel wohl ein hochbudgetierter Eventfilm werden wird, bleibt Produzent Robert Rodriguez mit Regisseur Nimród Antal ("Motel") seiner Tradition treu, mittlere Budgets maximal einzusetzen. Auf der Basis eines Drehbuchs, das Rodriguez bereits 1994 entwickelte, wagt "Predators" den Spagat zwischen einer Hommage auf John McTiernans Original und einigen neuen Elementen - und das über große Strecken des Films durchaus erfolgreich. Die Ouvertüre bringt Alan Silvestris vertraute Musik zurück und führt die neuen Charaktere mit einer rasanten, clever geschnittenen Absturzsequenz ein.

Royce (Adrien Brody) ist ein abgebrühter Einzelgänger und schnell der Anführer einer Gruppe von Tötungsprofis, die die Predators von der Erde entführt und per Fallschirm auf einem Planeten abgesetzt haben, auf dem sie Menschen und andere gefährliche Spezies jagen. In ihr Beuteschema fallen Söldner, Yakuza, Mitglieder von Todesschwadronen und eine Scharfschützin (Alice Braga), die Herz und Gewissen der Gejagten werden wird. Wie im Original ist der Regenwald zentraler Schauplatz, der mit vielen Nahaufnahmen klaustrophobisch wirkt, bis die erste Totale das Umfeld als extraterrestrisch enthüllt. Im Unterschied zum Vorbild ist die Gruppe hier keine, mit einem gemeinsamen Einsatz eingeführte Einheit. Dadurch hat der Film ein größeres Reibungspotenzial, kann es aber kaum nutzen, weil die Predators nur an Interspezies-Konfrontationen interessiert sind und einen nach dem anderen zur Jagdtrophäe machen.

In vielen Szenen erweisen Rodriguez und Antal dem Original direkt Reverenz, vom paralysierten Starren auf die Bäume bis hin zu Fallen und choreographierten Attacken. Neu sind ein von Laurence Fishburne gespielter cooler Eremit, den das Drehbuch jedoch in eine unerwünschte Richtung entwickelt, Kreaturen, die die Predators bei der Jagd unterhaltsam unterstützen und letztlich auch die Titelhelden selbst, die sich weiterentwickelt haben - wenn auch nicht tricktechnisch. Was fehlt, ist ein größeres Budget, was auch Sparfuchs Rodriguez nicht immer kaschieren kann, und die Intensität und Spannungskurve der ersten beiden Predator-Filme. Insgesamt aber ist "Predators", vom Ungarn Gyula Pados beeindruckend plastisch und in den Dschungelsequenzen lichtstark fotografiert, ein Film, der bis auf einen finalen Body-Shot Oscarpreisträger Brody auch in der ungewöhnlichen Rolle als Actionheld authentisch erscheinen lässt und neue Hoffnung für das Franchise macht. Und wie das Schlussbild nach einem etwas verwirrenden Finale zeigt, glauben das die Macher auch. kob.

Predators

Eine Gruppe von Elite-Kämpfern aus den entferntesten Winkeln der Welt findet sich auf unerklärliche Weise auf einem fremden Planeten wieder. Schon bald ahnen sie warum: Sie wurden geholt und "ausgesetzt", um einer neuen Rasse von Predatoren in einem mörderischen Spiel als Beute zu dienen.

Royce (Adrien Brody) führt die Gruppe an, die bis auf den Arzt Edwin (Topher Grace) aus menschlichen Kampfmaschinen besteht: Söldner, japanische Yakuza, Schwerverbrecher und Mitglieder des Todesschwadrons. Jetzt werden die skrupellosen Killer selbst gejagt - und systematisch eliminiert!

Quelle: Fox

Audiokommentar von Robert Rodriguez und Nimród Antal
Prequel-Comics
Die Vorgeschichte der Charaktere
Gekreuzigter Predator
Unbekanntes Terrain

Quelle: Fox

Darsteller:  Adrien Brody   als Royce
  Laurence Fishburne   als Noland
  Topher Grace   als Edwin
  Alice Braga   als Isabelle
  Walton Goggins   als Stans
  Danny Trejo   als Cuchillo
  Oleg Taktarov   als Nikolai
  Mahershalalhashbaz Ali   als Mombasa
  Louis Ozawa Changchien  
 
Regie:  Nimród Antal  
Buch:  Michael Finch  
  Robert Rodriguez  
  Alex Litvak  
Musik:  John Debney  
Kamera:  Gyula Pados  
Produzent:  Robert Rodriguez  
  Elisabeth Avellán  

Predator mit neuen Feinden

Dass Robert Rodriguez sein Remake nicht gerade stromlinienförmig besetzen würde, war klar. Der eigentliche Cast überrascht dann aber doch.

Predator-Gegner im Wandel der Zeit: Bald Adrien Brody, damals Arnold Schwarzenegger (Foto: Kurt Krieger/Fox) Großansicht

Predator-Gegner im Wandel der Zeit: Bald Adrien Brody, damals Arnold Schwarzenegger (Foto: Kurt Krieger/Fox)

Das erste Auftreten des außeririschen Predators in der Filmgeschichte gipfelte in einen äußerst archaischen Showdown: Keine Waffen, keine Hightech - nur die (damals noch) steirische Eiche Arnold Schwarzenegger vs. den außeririschen Kopfjäger. Ringkampf der Maschinen, kollidierende Muskelberge, rohe Kräfte in Minuten destruktiver Verschlingung.

Der Cast für das von Robert Rodriguez geplante Remake lässt vermuten, dass hünenhafter Nahkampf diesmal nicht im Zentrum steht. Taffer Gegenspieler des außeririschen Trophäensammlers wird diesmal: Adrien Brody. Richtig, der Adrien Brody, der sich als "Pianist" den Oscar erspielte und der immer eine gute Wahl ist, wenn zarte Sensibilität auf die Leinwand gebracht werden soll. Spitzen-Schauspieler, Garant für mimische Qualität - abgesehen davon, dass er insgesamt soviel Muskelmasse besitz, wie Arnies Oberschenkel.

Den Predator besiegt auch Brody nicht allein

Naja, er muss den Predator ja nicht alleine in den Griff bekommmen. Zu dem Trüppchen, das offenbar zu Jagdzwecken auf den Heimatplaneten des Alien verschleppt wird, gehören: Topher Grace, der Venom aus Spider-Man 3 als mordender Buchhalter, Alice Braga aus "I Am Legend" als Killerin - dazu kommen Mahershalalhashbaz Ali aus "4400 - Die Rückkehrer" und die schauspielende Handkante Oleg Taktarov. Alle, inklusive der Dame, in punkto Statur weit beeindruckender als Adrien Brody.

Wer den Predator selbst spielt, ist bisher nicht bekannt. Allzu groß dürfte der Run auf die Rolle wohl nicht werden: Dank Fußringen und Netzhemd zart tuntig, dazu Rasta-Tentakel plus miserables Gebiss - fällt einem nur Johnny "Jack Sparrow" Depp ein. Pardon: Captain Jack Sparrow, natürlich. Allerdings müsste der vorher eine Steorid-Crashkur machen, um als ausgewachsener Predator durchzugehen. Aber als versierter Method-Actor nimmt man ja vieles in Kauf. Sogar Muskelberge - wenn's denn die Rolle verlangt.

 

Predators in der Fotoshow

 

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