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Prince of Persia - Der Sand der Zeit

Jerry Bruckheimers neues Big-Budget-Spektakel erzählt nach karibischem Rezept ein orientalisches Märchen mit Jake Gyllenhaal als Prinz von Persien.


Prince of Persia - Der Sand der Zeit

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Erhältlich seit:
30.09.2010

Originaltitel: Prince of Persia: The Sands of Time

Fantasy/ Abenteuer

USA 2010
Laufzeit: 116 Min.
FSK: ab 12

Jake Gyllenhaal
Sir Ben Kingsley
Gemma Arterton

Regie: Mike Newell
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Prince of Persia - Der Sand der Zeit

Viele Jahre, nachdem König Sharaman Dastan adoptierte, steht der einstige Straßenjunge als Prinz von Persien vor seiner schwersten Prüfung. Nach der Einnahme der heiligen Stadt Alamut wird Sharaman vergiftet, und Dastan des Mordes beschuldigt. So bleibt Dastan nur die Flucht mit Alamuts widerspenstiger, aber schöner Prinzessin Tamina, um die skrupellosen Verschwörer zu enttarnen. Sie kennt auch das Geheimnis eines von Dastan eroberten Dolches, mit dem die Zeit zurückgedreht und damit auch die Welt beherrscht werden kann.

Ganz nach karibischem Rezept, das mit Johnny Depp schon in mehreren Teilen gekocht wurde, verschweißt auch die neueste Großproduktion von Jerry Bruckheimer Action, Romantik und Fantasy zu einer neuen Franchiseeröffnung. Diese adaptiert Jordan Mechners klassisches Videospielserie, und erzählt eine Geschichte, ähnlich manch anderer aus "Tausendundeinenacht", die trotz qualitativ unterschiedlicher Spezialeffekte und der fehlenden Exzentrik eines Captain Sparrow mit entspanntem Grundton wie eine gut geölte Unterhaltungsmaschine funktioniert.

Prince of Persia - Der Sand der Zeit

Die neue Produktion von Hitlieferant Jerry Bruckheimer verbindet Fantasy und Actionspektakel zu einem frühlingshaft leichten Unterhaltungsmärchen.

Bis der karibische Pirat wieder an Bord geht, soll der persische Prinz die Lücke schließen und ein neues Franchise eröffnen, das nun nicht von einer Freizeitpark-Attraktion, sondern von Jordan Mechners enorm erfolgreicher Videogame-Reihe inspiriert wurde. Von den unterschiedlichen Einflüssen und Milieus abgesehen, bestehen im Mix von Fantasy, Romantik und Action aber große Ähnlichkeiten, ist auch "Prince of Persia - Der Sand der Zeit" fest im Bruckheimerschen Überwältigungskino verwurzelt.

Die im Persien des 6. Jahrhunderts angesiedelte Geschichte führt die Titelfigur von Beginn an als Actionhelden und frühen Parkour-Profi ein. Beeindruckt vom couragierten Verhalten des jungen Dastan, nimmt der König von Persien den gewitzten Straßenjungen als Adoptivsohn an. Viele Jahre später stehen der erwachsene Dastan und seine beiden Brüder mit dem königlichen Heer vor der heiligen Stadt Alamut, die mit den Feinden der Perser kooperieren soll und dank Dastans akrobatischen Kletter- und Sprungkünsten relativ verlustfrei eingenommen wird. Nachdem Dastan in den Besitz eines prachtvollen Dolches gelangt und ihm als weitere Belohnung die Heirat mit der schönen Alamut-Prinzessin Tamina in Aussicht gestellt wird, strahlt die Sonne über Persien. Doch nach dem Giftmord an seinem Adoptivvater, für den Dastan verantwortlich gemacht wird, muss der Prinz mit Tamina fliehen, entdeckt das Geheimnis des Dolches, mit dem die Zeit zurückgedreht werden kann, und eine damit zusammenhängende Verschwörung.

Tausendundeine Nacht musste an einem Plot wie diesem wohl nicht gestrickt werden, der orientalische Märchenelemente und shakespeareanische Zähmung von Widerspenstigen verbindet, letztlich aber nicht mehr als ein Rahmen für Spektakel im Sand sein soll. Und das liefert diese Großproduktion des britischen Regiechamäleons Mike Newell, seit "Harry Potter und der Feuerkelch" bereits magisch bewandert, durchaus ab mit gestürmten Festungen, trendiger Parkourakrobatik, Attacken von giftigen Digitalvipern und finsteren Wüstenkillern, die mit dunklen Mächten kollaborieren. Was fehlt, ist eine exzentrische Attraktion wie Captain Sparrow, die mehr Reibungsflächen bietet als Dastan. Trotzdem macht Gyllenhaal seinen Errol Flynn wirklich gut, wenn auch Gemma Arterton in Sparringsqualitäten einer Olivia de Havilland, Flynns oftmaliger Partnerin, nicht das Wasser reichen kann. Auch wenn die Spezialeffekte zwischen großartig und funktionell variieren, kommt kein Sand der Zeit ins Getriebe dieses Films, der mit einem entspannten Grundton und engagiert spielenden Charakterstars wie Ben Kingsley und Alfred Molina wie eine gut geölte Unterhaltungsmaschine funktioniert. kob.

Darsteller:  Jake Gyllenhaal   als Prinz Dastan
  Sir Ben Kingsley   als Nizam
  Gemma Arterton   als Tamina
  Alfred Molina   als Scheich Amar
  Steve Toussaint   als Seso
  Toby Kebbell   als Garsiv
  Richard Coyle   als Tus
  Ronald Pickup   als König Sharaman
  Reece Ritchie   als Bis
  Gisli Örn Gardarsson   als Zolm, Anführer der Assassinen
 
Regie:  Mike Newell  
Buch:  Boaz Yakin  
  Doug Miro  
  Carlo Bernard  
Musik:  Harry Gregson-Williams  
Kamera:  John Seale  
Produzent:  Jerry Bruckheimer  

Game-Hit "Dead Island" wird verfilmt

Der Weg vom erfolgreichen Video- und Computerspiel ins Kino ist oft ein kurzer. "Dead Island" ist nach über zwei Millionen Verkäufen der nächste Leinwandkandidat.

Wird von Lionsgate verfilmt: "Dead Island" Großansicht

Wird von Lionsgate verfilmt: "Dead Island"

"Super Mario" und der "Prince of Persia" haben ihren Weg von den PC- und Konsolenschächten in die Kinocenter und von dort als DVD oder Blu-ray zurück in die Wohnzimmer längst hinter sich. "Dead Island" macht es den Bestsellern nun nach. Filmriese Lionsgate plant eine Verfilmung des erfolgreichen Videospiels. Eigenen Angaben zufolge hat sich das Studio jetzt die Rechte an dem Spiel gesichert, das in Deutschland jedoch nicht den Weg in die Kaufregale gefunden hat.

Im Mittelpunkt von "Dead Island" steht eine Familie, die ihre Ferien in einem Resort verbringt, das von Zombies belagert wird. "Wie Hunderte von Journalisten und Millionen von Fans, die so leidenschaftlich auf den 'Dead Island'-Trailer reagiert haben, waren auch wir von Ehrfurcht ergriffen", erklärt Joe Drake, Macher bei Lionsgate. "Das sind genau die Stoffe, die wir bei Lionsgate adaptieren wollen - etwas verworren, kribbelnd und ein wahrhaftiger Höhepunkt eines Genres, das wir kennen und lieben. Er wird außerdem weltweit als Marke wahrgenommen und hat Franchise-Potenzial."

Die "Dead Island"-Zombies sollen in Hollywood die Kassen klingeln lassen

Der "Dead Island"-Trailer zum Computerspiel begeisterte im Februar innerhalb der ersten 24 Stunden über eine Million Websurfer. Das Interesse explodierte daraufhin förmlich, was zu knapp zehn Millionen Abrufen an den ersten beiden Tagen führte. Danach wurde der Clip beim Festival der Kreativen in Cannes mit dem Goldenen Löwen belohnt. Jetzt wittert Hollywood mit dem Thema das große Geschäft. Für die Produktion der "Dead Island"-Verfilmung wird Sean Daniel ("Die Mumie", "Wolfman") verantwortlich sein.

Als Produzenten fungieren außerdem Stefan Sonnenfeld und Sarah Perlman, als Executive Producer sind Jason Brown und Missy Papageorge mit an Bord. Alli Shearmur, President of Motion Picture Production and Developtment bei Lionsgate, betreut das Projekt von Seiten des Studios.

 

Prince of Persia - Der Sand der Zeit in der Fotoshow

 

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