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Prince of Persia - Der Sand der Zeit

Jerry Bruckheimers neues Big-Budget-Spektakel erzählt nach karibischem Rezept ein orientalisches Märchen mit Jake Gyllenhaal als Prinz von Persien.


Prince of Persia - Der Sand der Zeit (Steelbook)

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Erhältlich seit:
01.09.2011

Originaltitel: Prince of Persia: The Sands of Time

Fantasy/ Abenteuer

USA 2010
Laufzeit: 116 Min.
FSK: ab 12

Jake Gyllenhaal
Sir Ben Kingsley
Gemma Arterton

Regie: Mike Newell
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Prince of Persia - Der Sand der Zeit (Steelbook)

Viele Jahre, nachdem König Sharaman Dastan adoptierte, steht der einstige Straßenjunge als Prinz von Persien vor seiner schwersten Prüfung. Nach der Einnahme der heiligen Stadt Alamut wird Sharaman vergiftet, und Dastan des Mordes beschuldigt. So bleibt Dastan nur die Flucht mit Alamuts widerspenstiger, aber schöner Prinzessin Tamina, um die skrupellosen Verschwörer zu enttarnen. Sie kennt auch das Geheimnis eines von Dastan eroberten Dolches, mit dem die Zeit zurückgedreht und damit auch die Welt beherrscht werden kann.

Ganz nach karibischem Rezept, das mit Johnny Depp schon in mehreren Teilen gekocht wurde, verschweißt auch die neueste Großproduktion von Jerry Bruckheimer Action, Romantik und Fantasy zu einer neuen Franchiseeröffnung. Diese adaptiert Jordan Mechners klassisches Videospielserie, und erzählt eine Geschichte, ähnlich manch anderer aus "Tausendundeinenacht", die trotz qualitativ unterschiedlicher Spezialeffekte und der fehlenden Exzentrik eines Captain Sparrow mit entspanntem Grundton wie eine gut geölte Unterhaltungsmaschine funktioniert.

Prince of Persia - Der Sand der Zeit (Steelbook)

Die neue Produktion von Hitlieferant Jerry Bruckheimer verbindet Fantasy und Actionspektakel zu einem frühlingshaft leichten Unterhaltungsmärchen.

Bis der karibische Pirat wieder an Bord geht, soll der persische Prinz die Lücke schließen und ein neues Franchise eröffnen, das nun nicht von einer Freizeitpark-Attraktion, sondern von Jordan Mechners enorm erfolgreicher Videogame-Reihe inspiriert wurde. Von den unterschiedlichen Einflüssen und Milieus abgesehen, bestehen im Mix von Fantasy, Romantik und Action aber große Ähnlichkeiten, ist auch "Prince of Persia - Der Sand der Zeit" fest im Bruckheimerschen Überwältigungskino verwurzelt.

Die im Persien des 6. Jahrhunderts angesiedelte Geschichte führt die Titelfigur von Beginn an als Actionhelden und frühen Parkour-Profi ein. Beeindruckt vom couragierten Verhalten des jungen Dastan, nimmt der König von Persien den gewitzten Straßenjungen als Adoptivsohn an. Viele Jahre später stehen der erwachsene Dastan und seine beiden Brüder mit dem königlichen Heer vor der heiligen Stadt Alamut, die mit den Feinden der Perser kooperieren soll und dank Dastans akrobatischen Kletter- und Sprungkünsten relativ verlustfrei eingenommen wird. Nachdem Dastan in den Besitz eines prachtvollen Dolches gelangt und ihm als weitere Belohnung die Heirat mit der schönen Alamut-Prinzessin Tamina in Aussicht gestellt wird, strahlt die Sonne über Persien. Doch nach dem Giftmord an seinem Adoptivvater, für den Dastan verantwortlich gemacht wird, muss der Prinz mit Tamina fliehen, entdeckt das Geheimnis des Dolches, mit dem die Zeit zurückgedreht werden kann, und eine damit zusammenhängende Verschwörung.

Tausendundeine Nacht musste an einem Plot wie diesem wohl nicht gestrickt werden, der orientalische Märchenelemente und shakespeareanische Zähmung von Widerspenstigen verbindet, letztlich aber nicht mehr als ein Rahmen für Spektakel im Sand sein soll. Und das liefert diese Großproduktion des britischen Regiechamäleons Mike Newell, seit "Harry Potter und der Feuerkelch" bereits magisch bewandert, durchaus ab mit gestürmten Festungen, trendiger Parkourakrobatik, Attacken von giftigen Digitalvipern und finsteren Wüstenkillern, die mit dunklen Mächten kollaborieren. Was fehlt, ist eine exzentrische Attraktion wie Captain Sparrow, die mehr Reibungsflächen bietet als Dastan. Trotzdem macht Gyllenhaal seinen Errol Flynn wirklich gut, wenn auch Gemma Arterton in Sparringsqualitäten einer Olivia de Havilland, Flynns oftmaliger Partnerin, nicht das Wasser reichen kann. Auch wenn die Spezialeffekte zwischen großartig und funktionell variieren, kommt kein Sand der Zeit ins Getriebe dieses Films, der mit einem entspannten Grundton und engagiert spielenden Charakterstars wie Ben Kingsley und Alfred Molina wie eine gut geölte Unterhaltungsmaschine funktioniert. kob.

Prince of Persia - Der Sand der Zeit (Steelbook)

Walt Disney Pictures und Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer (Fluch der Karibik-Trilogie) entführen den Zuschauer in ein Reich unsterblicher Abenteuer und Legenden. Persien im 6. Jahrhundert. Als das Schicksal den charismatischen Draufgänger Prinz Dastan (Jake Gyllenhaal) und die bildschöne, selbstbewusste Prinzessin Tamina (Gemma Arterton) zusammenführt, fällt Dastan ein einzigartiger Dolch in die Hände. Dieser birgt den magischen Sand der Zeit, der es seinem Besitzer ermöglicht die Zeit zurückzudrehen und somit die Welt zu beherrschen. Gemeinsam setzen Dastan und Tamina alles daran diesen geheimnisvollen Schatz vor dunklen Mächten und skrupellosen Killern in Sicherheit zu bringen und überwinden dabei die Grenzen der Zeit ... Prince of Persia: Der Sand der Zeit ist ein actiongeladenes, episches Fantasyabenteuer voller Spannung, das den Zuschauer mit einem spektakulären Mix aus Action, Romantik und Comedy von der ersten bis zur letzten Minute fesselt!

Quelle: Walt Disney Studios

Eine nie gesehene Welt: Making of Prince of Persia
Der Sand der Zeit: Interaktiver Kommentar zum Film / Zusätzliche Szene - Das Bankett

Quelle: Walt Disney Studios

Darsteller:  Jake Gyllenhaal   als Prinz Dastan
  Sir Ben Kingsley   als Nizam
  Gemma Arterton   als Tamina
  Alfred Molina   als Scheich Amar
  Steve Toussaint   als Seso
  Toby Kebbell   als Garsiv
  Richard Coyle   als Tus
  Ronald Pickup   als König Sharaman
  Reece Ritchie   als Bis
  Gisli Örn Gardarsson   als Zolm, Anführer der Assassinen
 
Regie:  Mike Newell  
Buch:  Boaz Yakin  
  Doug Miro  
  Carlo Bernard  
Musik:  Harry Gregson-Williams  
Kamera:  John Seale  
Produzent:  Jerry Bruckheimer  

Assassin's Creed-Videospiel soll Kinohit werden

Was "Lara Croft" und der "Prince of Persia" konnten, soll nun auch dem Helden aus dem Game "Assassin's Creed" gelingen: Millionen ins Kino locken.

"Assassin's Creed"-Held Desmond Miles darf über die Leinwand turnen (Foto: Ubisoft) Großansicht

"Assassin's Creed"-Held Desmond Miles darf über die Leinwand turnen (Foto: Ubisoft)

Das Wettbieten um die Filmrechte an der Videospiel-Serie "Assassin's Creed" hat ein Ende: Filmriese Sony hat das Rennen gemacht und wird die Abenteuer um den lautlosen Attentäter Desmond auf die Leinwand bringen.

Hollywoods Bosse sind nicht umsonst an dem Stoff so interessiert: 30 Millionen Spiele hat Publisher Ubisoft weltweit davon abgesetzt. Im November kommt mit "Assassin's Creed: Revelations" der vierte Teil in die Läden. Weil die Zwischensequenzen des Spieles allein schon großes Kino sind, will Sony die Spendierhosen anziehen und die Verfilmung mit einem üppigen Budget ausstatten.

Dabei ist ein erfolgreiches Spiel noch lange kein Garant für einen erfolgreichen Film. Zuletzt sorgte Jake Gyllenhaal als "Prince of Persia", ebenfalls eine Ubisoft-Lizenz, für lange Gesichter. Der Film spielte in den USA nur 91 Millionen Dollar ein. Das ist eigentlich nicht schlecht, doch angesichts der Fanbase des Spieles hatten sich die Macher mehr erhofft. Neben "Assassin's Credd" möchte Ubisoft übrigens auch die Spieletitel "Tom Clancy's Splinter Cell" und "Tom Clancy's Ghost Recon" verfilmen lassen.

Harrison Ford hat Spaß als Spieletester

Im Mittelpunkt von "Assassin's Creed" steht der Barkeeper Desmond Miles. Er gerät in die Fänge des geheimnisvollen Konzerns Abstergo Industries, der Artefakten auf der Spur ist. Miles wird quasi auf Zeitreise geschickt, nämlich durch die in ihm genetisch verankerten Erinnerungen seiner Vorfahren. Die waren alle Assasinen, gefürchtete Attentäter, und von ihren Missionen erhofft sich der Konzern den Zugriff auf die antiken Schätze.

Die mörderischen Wanderungen des Barmannes Miles durch die Jahrhunderte bieten reichlich Stoff für Spektakel - und die Verquickung von Games und Kino hat längst das Kinopersonal auch abseits der Leinwand erreicht. So macht Schauspieler Ben Becker den Sprecher im kommenden Gamehit "Modern Warfare 3". Harrison Ford testete gerade öffentlich "Uncharted 3" - Spieleheld Drake ist schließlich stark von "Indiana Jones" inspiriert. Fords Fazit: "Aufregend. Wie im Kino ..."

 

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