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Prinzessin Caraboo

Zauberhafte Verwechslungskomödie über eine Frau, die im Jahre 1817 als Landstreicherin aufgelesen wird und schließlich alle an der Nase herumführt. John Lithgow und Kevin Kline stellen ein weiteres Mal ihr komisches Talent unter Beweis.


Prinzessin Caraboo

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Erhältlich seit:
10.05.2006

Originaltitel: Princess Caraboo

Komödie

Großbritannien 1994
Laufzeit: 93 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Helen Cates
Jim Broadbent
Wendy Hughes

Regie: Michael Austin
Concorde Home Entertainment

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Prinzessin Caraboo

Im England des Jahres 1817 lesen Landarbeiter eine ebenso mysteriöse wie schöne Landstreicherin auf, die vorgibt, die gekidnappte Prinzessin eines pazifischen Inselreichs zu sein. Schon bald steigt die junge Frau, die angeblich kein Wort Englisch versteht, in die höchsten Kreise auf. Nur ein Lokalreporter mag ihrer Geschichte keinen Glauben schenken. Da wird die "Prinzessin" von ihrer ehemaligen Arbeitgeberin als Hochstaplerin entlarvt. Der Betrügerin droht nun die Todesstrafe...

Zauberhafte, leicht altmodische und geglückte Verwechslungskomödie, die wegen des beschaulichen Tempos und der sorgfältig aufgebauten Geschichte besticht, die als Charade beginnt und allmählich zum Drama mutiert. Während Phoebe Cates eher durch ihr ansprechendes Aussehen ins Auge fällt, liefern John Lithgow und Kevin Kline wunderbare Kostproben ihres komischen Talents ab. Die märchenhafte Aschenputtel-Variante dürfte besonders ein jüngeres, weibliches Publikum ansprechen.

Prinzessin Caraboo

Der romantische Kostümfilm "Princess Caraboo" basiert auf einer wahren Begebenheit, die sich im England des Jahres 1817 zutrug. Landarbeiter lesen eine ebenso schöne wie mysteriöse Landstreicherin (Phoebe Cates aus "Gremlins") auf, die vorgibt, kein Wort zu verstehen und in Folge als gekidnappte Prinzessin eines pazifischen Inselkönigreichs posiert. Sie wird von den leidlich wohlhabenden Worrals (Jim Broadbent und Wendy Hughes) aufgenommen, die sich eine Aufwertung ihres Prestiges und folglich ihrer Liquidität erhoffen. Die phantasievolle Prinzessin spricht ihre eigene Sprache, die auch dem Linguistik-Experten Prof. Wilkinson (John Lithgow mal nicht als umtriebiger Unhold) fremd ist. Das charismatische Mädchen überzeugt bald nicht nur den zunächst mißtrauischen Professor, sondern auch den giftigen Butler der Worrals (Kevin Cline) von ihrer königlichen Abstammung. Nur der Lokalreporter Gutch (Stephen Rea) geht ihr nicht auf den Leim, obwohl er sich unsterblich in sie verliebt. Ausstattungstechnischer Höhepunkt ist ein Ball zu Ehren des Prinzregenten (John Sessions), der sich mit seinem weibischen Gehabe kaum als Rivale um die Gunst der Prinzessin qualifiziert. Nachdem Caraboo die gesamte High Society zum Narren gehalten hat, wird sie von einer ehemaligen Arbeitgeberin als Hochstaplerin entlarvt. Auf Betrug steht die Todesstrafe, doch diese Dramatik kommt ungeschickterweise kaum zum tragen. Nach schmerzloser Sentimentaleinlage im Schnellverfahren segelt die Prinzessin samt Herzensdiener einem Neuanfang in Übersee entgegen. Obwohl Regisseur Michael Austin des Spannungselement auf der Frage nach Caraboos wahrer Identität aufbaut, ist daran eigentlich schon bald kein Zweifel mehr gegeben. Phoebe Cates' Gestikulieren und albernes Geplapper sorgen für milde Komik. Es ist jedoch die starke Präsenz der beiden Nebendarsteller Lithgow und Kline, die dem Film Gewicht verleiht. Am amerikanischen Boxoffice bewährte sich die Formel dieser abgewandelten Aschenputtel- Variante mit historischem Hintergrund und leichtem "Nell"-Touch bei einem Einspiel von zehn Mio. Dollar nicht unbedingt. In Deutschland sollten zwar keine Ergebnisse von märchenhaften Ausmaßen erwartet werden, ein zufriedenstellender Erfolg ist jedoch durchaus realisierbar. ara.

Prinzessin Caraboo

Eine exotische Schönheit taucht im Sommer 1817 aus dem Nichts auf - und wickelt mit ihrem Charme alle um den Finger! Doch was steckt tatsächlich hinter der unglaublichen Geschichte von "Prinzessin Caraboo"? Eine liebenswert-märchenhafte Geschichte, die voller Überraschungen steckt!

England, im Sommer 1817. Das Land wird von King George III regiert, die Napoleonischen Kriege sind beendet und die Bevölkerung gewöhnt sich allmählich an den zerbrechlichen Frieden. Aufstände der Armen häufen sich und Landstreicherei wird hart bestraft.

In diesem Sommer also entdecken die Bauernjungen Amon und Harold in einem Kornfeld ein hübsches und fremdartiges Mädchen, das zwar wie eine arme Bettlerin gekleidet ist, jedoch einen exotischen Turban auf dem Kopf tragt und in einer fremden Sprache zu ihnen spricht. Sie fährt ein Stück auf dem Ochsenkarren mit, flieht aber, als sich Truppen nähern. Wenig später taucht sie im Haus von Reverend Hunt auf, der versucht, ihre Herkunft zu ergründen. Doch das Mädchen scheint weder französisch, noch italienisch, noch portugiesisch oder spanisch zu sprechen. Oder ist sie doch eine Spionin aus Frankreich? Reverend Hunt beschließt, sie ins herrschaftliche Haus der Worralls zu bringen. Obwohl es sich ganz offensichtlich um eine Zigeunerin handelt - das Mädchen versteht auch kein Griechisch und Türkisch - nimmt sich Mrs. Worrall voller Mitleid des zerbrechlichen, verlassenen Mädchens an. Die fremde Schönheit wird ab sofort Caraboo genannt; nach dem einzigen Wort, das man ihr entlocken konnte.

Als am nächsten Morgen Mr. Worrall zurückkehrt, nutzt der intrigante Diener Frixos die Gelegenheit, die arme Caraboo anzuschwärzen und zu veranlassen, dass sie zum Gericht nahe Bristol gebracht wird, wo sie von dem Friedensrichter Haythorne einem öffentlichen Verhör unterzogen wird, bei dem auch der Journalist John Gutch anwesend ist. Die Verhandlung bringt folgende Geschichte ans Tageslicht: Caraboo sei von Piraten entführt worden und ihnen durch einen beherzten Sprung in den Kanal vor Bristol entkommen. Sie stamme aus der Gegend von Java, ihr Vater sei dort König und sie damit eine Prinzessin. Mrs. Worrall gelingt es zu veranlassen, Caraboo wieder in ihre Obhut zu entlassen und Gutch beginnt sich für das Schicksal der "Prinzessin" zu interessieren. Denn, so philosophiert er, die Leute glauben nur zwei Dinge: Das, was in den Zeitungen steht, und das, was sie glauben wollen...

Aus der Anwesenheit einer Prinzessin wollen die Worralls natürlich auch etwas Kapital schlagen: Mrs. Worrall hofft auf steigendes soziales Prestige, Mr. Worrall auf gute Geschäfte. Nur der Journalist Gutch, der nach Caraboos Vergangenheit zu forschen beginnt, bleibt misstrauisch. Er sichert sich Frixos als Informanten und recherchiert weiter. Von Harold bekommt er ein Gebetbuch, das ihm Caraboo auf dem Ochsenkarren schenkte: es stammt aus dem Magdalenen-Hospiz.

Inzwischen hat Mrs. Worrall beschlossen, für Prinzessin Caraboo neue Kleider schneidern zu lassen. Außerdem sichert sie ihr ein ständiges Wohnrecht in ihrem Haus zu, an dem eine neue Flagge gehisst wird: Sie zeigt exotische Schriftzeichen, die Caraboo auf Papier gemalt hat.

Der Journalist Gutch hat bei seinen Nachforschungen tatsächlich genügend Informationen gefunden, um Caraboo zu überführen. Als er den ganzen Schwindel auffliegen lassen will, amüsiert sich diese auf dem Fest des Prinzregenten - und erobert auch dessen Herz im Sturm! Wird Gutch sie tatsächlich vor allen bloßstellen? Oder wird auch dieses Mal Caraboos Charme die Oberhand behalten?

Leichtfüßig-beschwingte Komödie mit Phoebe Cates ("Gremlins" 1+2) als exotischer Prinzessin Caraboo, Kevin Kline als intrigantem Diener Frixos und Stephen Rea als Journalist, der hinter der ganzen Geschichte nichts als einen raffinierten Schwindel vermutet ...

Quelle: Concorde

Darsteller:  Helen Cates  
  Jim Broadbent  
  Wendy Hughes  
  Kevin Kline  
  John Lithgow  
  Stephen Rea  
  Peter Eyre  
  Jacqueline Pearce  
  John Wells  
  John Lynch  
  John Sessions  
  Arkie Whiteley  
 
Regie:  Michael Austin  
Buch:  Michael Austin  
  John Wells  
Kamera:  Freddie Francis  
Produzent:  Andrew S. Karsch  
  Simon Bosanquet  
 

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Features

 

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Jim Broadbent

Britischer Schauspieler. Freundlich, rundlich, gutmütig und sympathisch, auch hinterhältig, hilflos und feige, hat sich der britische...

 

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Kevin Kline

Er pendelt erfolgreich zwischen Theater und Film, wechselt ernste mit komischen Rollen ab und hat seit 1983 ("Der große Frust") fünf Mal für...