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Prometheus - Dunkle Zeichen

Vorgeschichte zur kultigen SciFi-Horror-Trilogie "Alien" von Ridley Scott. Mit Michael Fassbender, Charlize Theron und Noomi Rapace.


Prometheus - Dunkle Zeichen

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Erhältlich seit:
07.12.2012

Originaltitel: Prometheus

Science Fiction/ Horror

USA 2012
Laufzeit: 119 Min.
FSK: ab 16

Noomi Rapace
Michael Fassbender
Charlize Theron

Regie: Ridley Scott
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Die Ausstattung

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Prometheus - Dunkle Zeichen

Als die Crew des Raumschiffs Prometheus nach zwei Jahren im Tiefschlaf das Ziel ihrer Reise erreicht, hoffen Shaw und Holloway, die wissenschaftlichen Leiter der Expedition, die Fragen des Menschen nach seinem Ursprung beantworten zu können. Doch so lebensfeindlich wie die Umwelt des Planeten ist auch die Spezies, die sich hier unberechenbar entwickelt und bereits ihren Schöpfern den Tod gebracht hat. Ihr aggressiver Evolutionszyklus bedroht nicht nur das Leben der Crewmitglieder, sondern sogar die ganze Menschheit.

Ridley Scotts Rückkehr zum Genre, das er mit "Alien" und "Der Blade Runner" mitgeprägt hat, zeigt die Spuren eines langen Entwicklungsprozesses und eines Budgets, das für einen Film dieser Größenordnung eigentlich zu klein ist. Trotz mancher Skriptprobleme bleibt Scotts Genrecomeback aber der erwartete Eventfilm, der visuell verblüfft, gute Schockszenen platziert, seinen Stars starke Darstellungen ermöglicht und den Zuschauer zu einer zweiten Sichtung seiner Geheimnisse motiviert.

Prometheus - Dunkle Zeichen

Ridley Scotts bildgewaltige Rückkehr zum Science-Fiction-Film baut eine Brücke zu einem Klassiker und öffnet die Türe in ein neues Universum.

Nach "Alien" und "Der Blade Runner" sind die Erwartungen das größte Hindernis für Scotts Comeback in einem Genre, das er meisterlich mitprägte. Wer sich nur in Vergleichen verliert, das Gefühl eines originären Erlebnisses reproduzieren will, schmälert deshalb die beeindruckende Seherfahrung die "Prometheus - Dunkle Zeichen" sehr wohl ist, auch wenn Perfektion, wie in aller Schöpfung, nicht erreicht wird. Das Drehbuch zeigt die Spuren eines langen Evolutionsprozesses mit großen Ideen, aber auch Kompromissen, die durch das Budget, aber auch durch einen Kultfilm bedingt sind, zu dem man als etablierte Marke verweisen will. Herausgekommen ist ein Hybrid, der "Alien"-DNS in sich trägt, aber mit Bezügen zu "Watchmen" viel größere Fragen über Verantwortung von Schöpfung und Unberechenbarkeit von Evolution aufwirft.

Ein starker Prolog sät die Saat, zeigt wie der Erde Leben gegeben wurde. Unzählige Generationen später finden die Forscher Shaw (Noomi Rapace aus "Verblendung") und Holloway (Logan Marshall-Green) Hinweise auf die Herkunft der experimentierfreudigen Spender - auf einen Planeten, der Antworten geben könnte auf die elementarsten Fragen des Menschen zwischen Spiritualität und Wissenschaft. Als Shaw, Holloway und weitere 15 Crewmitglieder nach zweijähriger Reise auf dem Raumschiff Prometheus den Planeten erreichen, entdecken sie Entsetzliches. Statt ihren Schöpfern gegenübertreten zu können, sind sie mit deren Schöpfung, mit mutierenden Lebensformen und einem extrem aggressiven Entwicklungszyklus konfrontiert.

Hybris spielt eine tragende Rolle in dieser Geschichte, die sich anfangs ruhig und mit einer majestätischen Aura entwickelt, im Soundtrack schon früh auf "Alien" verweist und schließlich als Science-Fiction-Horror-Hybrid gute Schock- und Suspenseszenen generiert. Von menschlicher Intelligenz hält der Film erkennbar nichts, weshalb sich einige Figuren ausgesprochen dumm verhalten, nur Shaw und der von Michael Fassbender perfekt gespielte Android David smart genug sind, um sich den Respekt des Zuschauers zu sichern. Neue Maßstäbe kann Scott mit einem bescheidenen Budget von 130 Millionen Dollar visuell nicht setzen, bleibt auch im Einsatz von 3D fast zu dezent, will nie effekthascherisch, kein William Castle sein. Trotzdem leistet "Prometheus" in Ausstattung und Bildgestaltung Beachtliches, bleibt auch thematisch ein faszinierender Film, der leidenschaftlich diskutiert werden wird, der verblüfft, verstört und, auf dem Weg in neue Franchisewelten, längst nicht alle Geheimnisse verrät. kob.

Prometheus - Dunkle Zeichen

Das Jahr 2089. Verstreut über die gesamte Welt entdeckt die Forscherin Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) mysteriöse Zeichen, die alle auf dasselbe Ziel im Weltraum deuten. In Begleitung des Androiden David 8 (Michael Fassbender), zwei Vertretern von Weyland Industries (Charlize Theron und Guy Pearce) und dem restlichen Team der "Prometheus" folgt sie den Hinweisen zu den Ursprüngen des menschlichen Lebens. Ihre gefährliche Expedition führt sie in eine der dunkelsten Ecken des Universums, wo sie sich einem Kampf stellen müssen, der über die Zukunft der Menschheit entscheiden wird... Mit "Prometheus - Dunkle Zeichen" kehrt Regisseur Ridley Scott zu dem Genre zurück, das er mit der Sci-Fi Saga "Alien" und dem revolutionären Kultfilm "Blade Runner" geprägt hat.

Quelle: Fox

Entfallene und alternative Szenen

Quelle: Fox

Darsteller:  Noomi Rapace   als Elizabeth Shaw
  Michael Fassbender   als David
  Charlize Theron   als Meredith Vickers
  Guy Pearce   als Weyland
  Idris Elba   als Janek
  Logan Marshall-Green   als Charlie Holloway
  Sean Harris   als Fifield
  Rafe Spall   als Milburn
 
Regie:  Ridley Scott  
Buch:  Jon Spaihts  
  Damon Lindelof  
Musik:  Marc Streitenfeld  
Kamera:  Dariusz Wolski  
Produzent:  Ridley Scott  
  David Giler  
  Walter Hill  

Neuer Kinoversuch mit "Far Cry"

Schleichende Attentäter, Dschungelkämpfer und verhaltensauffällige Hoppelhäschen - mit seinen Games will Ubisoft das Kino erobern

Rumble in the Djungle: Der Gameshit "Far Cry" bekommt ein Kino-Remake (Foto: Ubisoft) Großansicht

Rumble in the Djungle: Der Gameshit "Far Cry" bekommt ein Kino-Remake (Foto: Ubisoft)

Im Kielwasser der weltgrößten Entertainment-Messe 'E3' in Los Angeles surfen auch in diesem Jahr spektakuläre Kinoprojekte - die Games- und Filmemacher verstehen es prächtig, sich gegenseitig zu inspirieren. Videospiele-Gigant Ubisoft drängt mit Macht auf die Leinwand, nicht weniger als sechs Projekte haben dafür grünes Licht erhalten.

Bereits bekannt ist, dass "Prometheus"-Star Michael Fassbender als Meuchelmörder durch die "Assassin's Creed"-Verfilmung schleichen und "Transformers"-Krawallbruder Michael Bay die harten Jungs aus "Tom Clancy's Ghost Recon" auf eine Kinomission schicken wird. Auch "Tom Clancy's Splinter Cell" hat bereits ein Kinoticket gelöst.

Nun gibt das Unternehmen bekannt, dass der im November erscheinende Big-Brother-Thriller "Watch Dogs" ebenso eine Verfilmung spendiert bekommt wie die durchgedrehten "Rabbids". Die Alien-Langohren werden in einem Mix aus Live-Action und Computeranimation über die Leinwand hoppeln, vergleichbar mit "Die Schlümpfe".

Nie wieder mit Uwe Boll

Ubisoft-Filmprojekt Nummer sechs ist ein alter Bekannter: Der Shooter "Far Cry" wurde bereits 2008 vom Trashfilmer Uwe Boll mit Til Schweiger in der Hauptrolle verfilmt - eine bittere Erfahrung selbst für eingefleischte Genrefans.

Damit so etwas nie wieder passiert, will Ubisoft die volle Kontrolle über die Projekte behalten. Das Unternehmen heuert nun selbst Regisseure, Autoren und Schauspieler an, bevor ein Filmstudio ins Spiel kommt. Auch die Finanzierung übernimmt der Gamesriese selbst. "So kann uns niemand vorschreiben, wie die Filme auszusehen haben," stellt Ubisoft-Boss Jean-Julien Baronnet selbstbewusst klar.

 

Prometheus - Dunkle Zeichen in der Fotoshow

 

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