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Mesrine will als Gangster ganz nach oben (Foto: Senator)
Mesrine will als Gangster ganz nach oben (Foto: Senator)
Algerien, Ende der 50er Jahre: In einem Militärgefängnis erhält Soldat Mesrine (Vincent Cassel) den Befehl, einen arabischen Häftling zu foltern. Zum ersten Mal in seinem Leben spürt er, was es heißt, Macht auszuüben. Das Gefühl gefällt ihm. Zurück in Frankreich beginnt er eine kriminelle Karriere. Mit der Schrotflinte in der Hand drängt er nach oben.
Dort, wo Guido (Gérard Depardieu), der lokale Pate, sitzt und die Strippen zieht. Mesrine trifft die hübsche, wie er höchst skrupellose Jeanne (Cécile De France). Prompt ist die Ehefrau vergessen und gemeinsam gehen die beiden erfolgreich auf Bankraub-Tour, von Paris bis nach Montréal.
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Guido sollte sich vor Mesrine in Acht nehmen (Foto: Senator)
Guido sollte sich vor Mesrine in Acht nehmen (Foto: Senator)
Filmisches Psychogramm
Jean-François Richet gelingt ein packendes, filmisch vorzüglich gestaltetes Psychogramm des französischen Staatsfeinds Nummer eins. Im ersten Film des Zweiteilers findet ein hervorragend aufspielender Vincent Cassel als Titelfigur in Gérard Depardieu einen ebenbürtigen Gegenspieler.
Man fühlt sich an französische Krimi-Meisterwerke von José Giovanni, Robert Enrico oder Henri Verneuil erinnert, was klare Strukturen und die präzisen Charakterzeichnungen angeht.