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Kaufvideo
Erhältlich seit:
07.05.2009
Originaltitel: Quarantine
USA 2008
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 16
Jennifer Carpenter
Jay Hernandez
Columbus Short
Regie: John Erick Dowdle
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Das Filmmaterial eines Reporterteams zeugt von ungeheuren Vorgängen in einem unter Quarantäne gestellten Mietshaus. Als Pseudo-Dokumentation verpackter Horror über Seuchen und Zombies.
So schnell war Hollywood noch nie: Im Mai erst startete der spanische Horrorhit "[Rec]", im November folgt das amtliche US-Remake, dass seinem Vorbild erstaunlich gleichwertig ist. Bereits nach Sichtung eines Promo-Reels nahm John Erick Dowdle seine Cover-Version in Angriff, was die Rekordzeit erklärt. Mit dem True-Crime-Thriller "The Poughkeepsie Tapes" nutzte er schon das Doku-Konzept, das zehn Jahre nach "Blair Witch Project" seine verblüffende Renaissance in Horrormetier erlebt - "Cloverfield" und "Diary of the Dead" sind jüngste Beispiele, durch "found footage" Authentizität zu kreieren.
Dieser inoffizielle Zombiefilm setzt auf Terror statt Splatter und kreuzt Romeros "Crazies" mit den wütenden Untoten Danny Boyles, wenn er im klaustrophobischen Setting eines Mietshauses vom Ausbruch einer unbekannten Epidemie erzählt. Dorthin wird ein Einsatzteam der Feuerwehr gerufen und für die Reporterin Angela (Jennifer Carpenter) und ihren Kameramann (Steve Harris) ist es die willkommene Abwechslung, für das TV-Format "The Night Shift" Feuerwehrmann Jake (Jay Hernandez) und seine Kollegen im nächtlichen Routine-Einsatz zu filmen. Ein Polizist führt den Trupp zu einer alten und sehr verwirrten Dame, die ihn zum Dank niederbeißt. Als sie den Schwerverletzten notversorgen wollen, sind die Ausgänge verrammelt, denn die Polizei hat das mehrstöckige Gebäude abgeriegelt und unter Quarantäne gestellt. Alle Kommunikationsmöglichkeiten sind gekappt, Scharfschützen vereiteln jeden Fluchtversuch. Ein Veterinär identifiziert die gefährliche Infektion als Tollwut mit rapide beschleunigtem Verlauf - der geübte Genre-User indes als Zombie-Syndrom.
Zwar dreht Dowdle "[Rec]" fast 1:1 nach, aber durch den Transfer der Handlung nach Los Angeles wird daraus ein Schauspiel über american angst und die Nachwirkungen des 11. September. Zum einen missachten die Behörden die Menschenrechte der Beteiligten, zum anderen zerfrisst das Misstrauen, Terroristen (hier: Zombies) unter sich zu haben, den Gruppenzusammenhalt. Helden fehlen, nicht einmal die Feuerwehrmänner können etwas ausrichten. Die Anthrax-Angst gipfelt im Dachboden, wo die Krankheit ihren Ursprung nahm: Ein Unbekannter aus Boston hat hier ein privates Biowaffenlabor errichtet und den tödlichen Erreger gezüchtet. Neben dieser Paranoia, zuletzt in "Mulberry Street" eindrucksvoll zu sehen, leistet sich Dowdle einen herrlich bösen "Peeping Tom"-Mord, bei dem die Kamera benutzt wird, einen Infizierten zu erschlagen. Das Medium ist wieder Komplize.
tk.
Die junge Fernsehreporterin Angela Vidal und ihr Kameramann verbringen für eine Reportage die Nachtschicht bei einer Feuerwehreinheit in Los Angeles. Ein Notruf führt die Feuerwehrmänner mit dem TV-Team zu einem kleinen Apartmenthaus. Dort sind bereits Polizeibeamte eingetroffen, die auf Furcht erregende Schreie aufmerksam wurden, die aus einem der Apartments zu hören sind. Als das Feuerwehrteam in das Apartment eindringt, entdecken sie eine Mieterin, die offenbar von etwas Unbekanntem infiziert wurde. Nachdem einige Anwesende auf grausame Art attackiert werden, versucht die Einsatztruppe zusammen mit den verschreckten Bewohnern des Hauses zu fliehen, muss aber feststellen, dass Spezialeinheiten das Gebäude unter Quarantäne gestellt haben. Telefon-, Internet-, Fernseh- und Mobilfunkverbindungen wurden gekappt, alle Fenster und Türen verbarrikadiert. Von offizieller Stelle werden keinerlei Informationen zu den Eingeschlossenen weitergeleitet. Es scheint kein Weg mehr nach draußen zu führen ...
Kurzbewertung:
Jennifer Carpenter (Der Exorzismus von Emily Rose) und Johnathon Schaech (Prom Night) sowie Jay Hernandez (Hostel 1 & 2, World Trade Center) spielen die Hauptrollen in diesem von John Erick Dowdle (The Poughkeepsie Tapes) mit vielen Schockmomenten überzeugend inszenierten Remake des spanischen Horror-Hits Rec.
Quelle: Sony Pictures
Kommentar Autor/Regisseur John Erick Dowdle und Autor/Produzent Drew Dowdle
Quelle: Sony Pictures
| Darsteller: | Jennifer Carpenter | als Angela Vidal | |
|---|---|---|---|
| Jay Hernandez | als Jake | ||
| Columbus Short | als Danny Wilensky | ||
| Greg Germann | als Lawrence | ||
| Dania Ramirez | als Sadie | ||
| Steve Harris | als Scott Percival | ||
| Rade Serbedzija | als Juri Ivanov | ||
| Johnathon Schaech | als George Fletcher | ||
| Regie: | John Erick Dowdle | ||
| Buch: | John Erick Dowdle | ||
| Drew Dowdle | |||
| Jaume Balagueró | |||
| Luiso Berdejo | |||
| Kamera: | Ken Seng | ||
| Produzent: | Sergio Agüero | ||
| Doug Davison | |||
| Roy Lee | |||
Quarantäne in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch
Tonformat: HiFi Stereo
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch, Arabisch, Hindi
Bildformat: 1:1,85/16:9
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