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R.E.D. - Älter. härter. besser.

Mit Prominenz gespickte Komödie über pensionierte Topagenten, die ihren Spaß dabei haben, dass Killer ihren lästigen Ruhestand stören.


R.E.D. - Älter. härter. besser.

Leihvideo

Erhältlich seit:
03.03.2011

Originaltitel: RED

Action/ Komödie

USA 2010
Laufzeit: 111 Min.
FSK: ab 16

Bruce Willis
Morgan Freeman
John Malkovich

Regie: Robert Schwentke
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R.E.D. - Älter. härter. besser.

Frank, Joe, Marvin und Victoria waren einmal ein Team, das im Auftrag der C.I.A. lästige Probleme erledigte, meist mit fataler Konsequenz. Als Pensionisten langweilen sich die Exagenten zu Tode, bis Frank von einem Killerkommando Besuch bekommt und damit in alte Gewohnheiten zurückfallen muss. Seine Exkollegen werden es ihm gleichtun, weil auch sie auf einer Abschussliste stehen und nun reagieren müssen. Warum jemand sie töten will, wissen sie nicht, wohl aber, dass sie schon lange nicht mehr so viel Spaß hatten.

Aus der harten Graphic Novel von Warren Ellis wird unter der Regie von Robert Schwentke ("Flightplan") eine absurde, überzeichnete Actionkomödie, die sich nie ernst nimmt. Nicht jeder Gag ist auch ein guter in der nebensächlichen, in einem völlig realitätsfreien Raum entwickelten Story. Doch Helen Mirren mit Maschinengewehr und John Malkovich als paranoider Killer sind wirklich komische Attraktionen in diesem stark besetzten Genrefilm, der dank Kameramann Florian Ballhaus zu den ansehnlichsten des Jahres 2010 zählt.

R.E.D. - Älter. härter. besser.

Robert Schwentkes prominent besetzte Komödie zeigt augenzwinkernd ungewöhnliche Actionhelden, die die Sicherheit der Rente fürchten.

Den Status als älteste Actionrentner, mit insgesamt 232 Jahren immer noch von Martin Brests dreiköpfiger "Rentnergang" (1979) besetzt, kann "R.E.D." zwar nicht für sich beanspruchen, doch härter hat man Pensionisten im Kino noch nicht gesehen. Der Bodycount, den Bruce Willis, Morgan Freeman, John Malkovich und Helen Mirren im Kampf gegen mysteriöse Killer für sich verbuchen können, ist so beachtlich wie die Story fantastisch, die sich in einem völlig realitätsfreien Raum entwickelt. Kein aufgeschreckter Nachbar ist somit in Sicht, als vermummte Gestalten das Haus von Frank Moses mit Kugeln durchsieben und diese nächtliche Störung bitter büßen müssen. Der Ex-Vollstrecker der C.I.A., der sich als Rentner zu Tode gelangweilt hat, geht sofort auf Actiontour, schnappt sich als Präventivmaßnahme die charmante Callcenter-Dame Sarah, die er nun auch in Gefahr wähnt. Sarah, die Frank nur von Telefonaten kennt, ist anfangs nicht begeistert, dass er sie zum Schutz aus ihrem Leben reißen will und - schlimmer noch - keine Haare mehr hat. Doch als Abenteurerin in Wartestellung gibt sie ihren Widerstand bald auf und genießt die Expedition ins Risiko, auf der Frank ehemalige Teammitglieder aus dem Ruhestand holt, die ebenfalls auf der Abschussliste stehen. Ein zurückliegender Einsatz, dessen Spuren von der C.I.A. verwischt werden sollen, wird vom Drehbuch des Brüderpaars Jon und Eric Hoeber als McGuffin platziert, der die Fronten etabliert. Wichtiger als die Motive sind dem Film aber die Konfrontationen, die mit Shootouts, Verfolgungsjagden, knackiger Handarbeit, Explosionen und schließlich auch einem Attentat alles aufbieten, was im Genre Standard ist. Ein absurder Ton mit vielen Überzeichnungen ist dabei auffällig und auch beabsichtigt, durchdringt den Film mit Situationskomik und entfernt ihn damit von der Comicvorlage von Warren Ellis, die nur auf Härte setzte. Lacher durch alle Zuschauerreihen sind damit zwar nicht immer garantiert, doch Helen Mirren mit Maschinengewehr und John Malkovich als paranoider Ex-Agent zwischen Kleinkind und Killer sind Attraktionen mit Überraschungsmomenten, während der Hauptheld im Bruce-Willis-Modus Vertrautes für die Fankurve bietet. Ernst nimmt sich "R.E.D." nie, seine formale Gestaltung aber schon, zählt doch diese Actionkomödie von Robert Schwentke ("Die Frau des Zeitreisenden") nicht nur zu den bestbesetzten, sondern, dank Florian Ballhaus, auch zu den bestfotografierten Genrefilmen dieses Jahres. kob.

Darsteller:  Bruce Willis   als Frank Moses
  Morgan Freeman   als Joe Matheson
  John Malkovich   als Marvin Boggs
  Helen Mirren   als Victoria
  Karl Urban   als William Cooper
  Mary-Louise Parker   als Sarah Ross
  Richard Dreyfuss   als Alexander Dunning
  Julian McMahon   als Vice President Stanton
  Brian Cox   als Ivan
  Rebecca Pidgeon   als Cynthia Wilkes
  Ernest Borgnine   als Henry
  James Remar   als Gabriel Singer
 
Regie:  Robert Schwentke  
Buch:  Erich Hoeber  
  Jon Hoeber  
Musik:  Christophe Beck  
Kamera:  Florian Ballhaus  
Produzent:  Lorenzo di Bonaventura  
  Mark Vahradian  

Helen Mirren wirbt für Nintendos Wii Fit

Um die Generation 50plus zu erreichen hat Videospielgigant Nintendo Dame Helen Mirren für eine Wii-Fit-Plus-Werbekampagne verpflichtet.

Nintendo griff für Helen Mirren tief in die Tasche (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Nintendo griff für Helen Mirren tief in die Tasche (Foto: Kurt Krieger)

Mit der Wii-Konsole ist Nintendo ein ganz großer Coup gelungen. Erstmals haben es die Japaner geschafft, die Massen mit ihrem Spielzeug anzusprechen. Mittlerweile wird das bewegungsintensive Videospielgerät sogar in Altersheimen eingesetzt, um die betagten Bewohner bei Laune und vor allem in Bewegung zu halten. Um auch weiterhin bei der Zielgrupe der Grauen Panther zu punkten und weitere Marktanteile dazuzugewinnen, hat der Unterhaltungsriese Hollywood-Schwergewicht Helen Mirren verpflichtet.

Der Star aus R.E.D. - Älter, härter, besser drehte für das Fitnessspiel "Wii Fit Plus" einen Fernsehwerbespot. Lange überreden mussten die Nintendo-Manager Helen Mirren sicherlich nicht. Schließlich standen als Honorar knappe 600.000 Euro im Raum. Und das für zwei Drehtage!

Fürstlicher Stundenlohn für Helen Mirren

Diesen Stundenlohn hätte wohl jeder nur allzu gerne. Die 65-Jährige war Nintendos erste Wahl, wie ein Freund der Oscar-Gewinnerin bestätigt: "Nintendo bestand auf Helen und niemand anderen. Sie wollten eine reifere, attraktivere Frau um zu zeigen, dass die Wii nicht nur für Kinder ist." Mit Wii Fit Plus können Couchpotatoes auf spielerische Weise überflüssige Pfunde abtrainieren.

Übungen wie Aerobics und Yoga sind nur einige der Fettkiller. Regelmäßige Informationen über den Stand des Körpermasseindex unterstützen die Wohnzimmerathleten. Helen gibt im Werbespot die Vorturnerin und preist das Trainingsprogramm mit den Worten: "Damit wird einem nie langweilig, denn jeden Tag kann man sich ein neues Trainingsprogramm zurechtschneidern."

 

R.E.D. - Älter. härter. besser. in der Fotoshow

 

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