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Race the Sun


Race the Sun

Leihvideo

Erhältlich seit:
04.02.1997

Komödie

USA 1996
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 6

Halle Berry
James Belushi
Casey Affleck

Regie: Charles T. Kanganis
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Miss Beecher kommt frisch als Lehrerin an eine hawaiianische Highschool. Um ihre lernfaulen Schüler auf Vordermann zu bringen, läßt sie sie bei einem Wissenschaftswettbewerb mitmachen. Die Kids basteln sich ein selbstentworfenes Solarmobil, mit dem sie bei einem Rennen siegen: ihr Preis ist die Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Australien. Zu dieser Unternehmung kann Beecher auch den desillusionierten Kollegen Frank Machi gewinnen. Gemeinsam geht es in den Kampf gegen die Profis.

Unterhaltsame Mischung aus "Dangerous Minds - Wilde Gedanken". Statt Michelle Pfeiffer mimt Halle Berry ("Einsame Entscheidung") die engagierte Lehrerin, und an "Cool Runnings" erinnert nicht zuletzt die krasse Außenseiterposition der hawaiianischen Highschoolkids beim Solarmobilrennen. Außerdem gibt es in den Szenen on the Road noch Flora und Fauna der australischen Outbacks zu bestaunen. James Belushi, in "Der Prinzipal - Einer gegen alle" noch ganz der taffe Lehrer, braucht hier eine Zeit, um sich aufzurappeln.

Allround-Aktrice Halle Berry ("Flintstones", "Einsame Entscheidung") und Komiker James Belushi sind die erwachsenen Stars in dem wohlgemeinten, bisweilen aber unentschlossen dahintuckernden Schülersport-Abenteuer "Der Sonnenritt". Bereits die Anfangs-Credits deuten auf Ähnlichkeiten mit dem Disney-Komödienhit "Cool Runnings" hin, wobei der Bob mit einem Solar-Auto vertauscht und statt sonniger Heiterkeit eine Prise Sozialdrama eingestreut wurde.

Basierend auf einer tatsächlichen Begebenheit, ist die von Charles T. Kanganis ("3 Ninja Kids Kick Back") schematisch inszenierte Teeniebopper-Komödie den hawaiianischen Schülern gewidmet, die 1989 am Weltmeisterschaftsrennen der Solarautos teilnahmen. Doch bevor es in der fiktionalisierten Bearbeitung zu diesem Höhepunkt kommt, werden zunächst die jugendlichen Protagonisten vorgestellt, die von der idealistischen Sandra Beecher (Halle Berry agiert mit enthusiastischem Elan) unterrichtet werden. Das buntzusammengewürfelte Sammelsurium von "Lolos" (hawaiianischer Slang für einheimische Arbeiterklasse-Kids) umfaßt den introvertierten, designtalentierten Surfer Daniel, seine biestige Stiefschwester Cindy, den hitzköpfigen Autonarren Eduardo und den übergewichtigen Computer-Crack Gilbert. Als die Unterpriviligierten-Gang bei einer Technik-Messe in einem "West Side Story"-inspirierten Minisegment von arroganten Preppies einer Privatschule angepöbelt wird, beschließen sie, es ihnen auf sportlich-fairer Ebene beim regionalen Solarrennen heimzuzahlen. Mit Hilfe ihrer engagierten Lehrerin bauen sie ihr solarbetriebenes Fahrzeug "Cockroach" und können allen Unkenrufen zum Trotz den Sieg erringen. Damit befinden sie sich auf dem Weg zur 2000-Meilen-Weltmeisterschaft in Australien.

Erste Liebe, Geschwisterrivalität, Minderwertigkomplexe, Schwierigkeiten mit den Eltern, Alkoholmißbrauch, Rassenkonflikte und Korruption - all diese Themen werden von Drehbuchautor Barry Morrow (Co-Autor von "Rain Man") kurz angeschnitten: Geradezu rührend ist er um die Vermittlung der positiven Botschaft bemüht, daß der beharrliche Glaube an sich selbst alle Schwierigkeiten überwinden kann. Doch die Charakterisierung der Figuren ist eher klischeereich und bestenfalls skizzenhaft ausgefallen. Die Leistungen der jugendlichen Schauspieler sind allesamt solide, James Belushi bleibt als grantiger Handwerkslehrer eher unkomisch-unscheinbar. Es fällt auf, daß von den fotogenen Kulissen Hawaiis und Australiens kaum Gebrauch gemacht wurde, was sicherlich zur Atmospäre beigetragen hätte. So ist "Race the Sun" in seinen Intentionen liebens- und lobenswert, doch in seiner Ausführung allenfalls solide. ara.

Darsteller:  Halle Berry  
  James Belushi  
  Casey Affleck  
  Eliza Dushku  
  Kevin Tighe  
  Anthony Ruivivar  
  J. Moki Cho  
  Dion Basco  
  Sara Tanaka  
  Nadja Pionilla  
  Steve Zahn  
  Bill Hunter  
 
Regie:  Charles T. Kanganis  
Buch:  Barry Morrow  
Musik:  Graeme Revell  
Kamera:  David Burr  
Produzent:  Richard Heus  
  Barry Morrow  
 

Fassungen

 

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Features

 

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