DVD Leihvideo

Räuber Kneißl

Heimatfilm, Abenteuer, Lovestory, Western und Sozialdrama um den bayerischen Volkshelden.


Räuber Kneißl

Leihvideo

Start: 26.02.2009

Historienfilm/ Abenteuer

Deutschland 2008
Laufzeit: 110 Min.
FSK: ab 12

Maximilian Brückner
Maria Furtwängler
Thomas Schmauser

Regie: Marcus H. Rosenmüller
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Mathias Kneißl will mit seiner Liebe Mathilde nach Amerika (Foto: Movienet) Großansicht

Mathias Kneißl will mit seiner Liebe Mathilde nach Amerika (Foto: Movienet)

Weil ihr Hof nicht genug zum Leben hergibt, haben sich die Kneißls auf die Wilderei verlegt. Gendarm Förtsch (Thomas Schmauser) will sie auf frischer Tat ertappen. Bei der Verhaftung stirbt der Vater, die verzweifelten Söhne schießen auf die Polizisten. Beide landen im Gefängnis, aus dem nur einer lebend wieder heraus kommt.

Als Mathias Kneißl (Maximilian Brückner) nach Jahren freikommt, verliebt er sich in Mathilde (Brigitte Hobmeier) und will mit ihr in Amerika ein neues Leben beginnen. Dazu brauchen sie Geld, doch Mathias hat seine ehrliche Arbeit schnell wieder verloren.

Die Kneißl-Brüder waren schon immer auf der Flucht (Foto: Movienet) Großansicht

Die Kneißl-Brüder waren schon immer auf der Flucht (Foto: Movienet)

Kein gutes Ende

Es kann kein gutes Ende geben für den "Zuchthäusler", dem die Dörfler das Leben schwer machen. Heimatfilm, Abenteuer, Lovestory, Western und Sozialdrama verbindet Marcus H. Rosenmüller zu einem unterhaltsamen Kinoerlebnis um den bayerischen Volkshelden.

Räuber Kneißl

Regie:  Marcus H. Rosenmüller  
Buch:  Karin Michalke  
  Christian Lerch  
Musik:  Gerd Baumann  
Kamera:  Stefan Biebl  
Produzent:  Quirin Berg  
  Max Wiedemann  
 
Darsteller:  Maximilian Brückner   als Mathias Kneißl
  Maria Furtwängler   als Therese Kneißl
  Thomas Schmauser   als Dorfgendarm Förtsch
  Brigitte Hobmeier   als Mathilde Danner
  Christian Lerch   als Anton Wörndl
  Michael Fitz   als Vater Kneißl
  Andreas Giebel   als Pfarrer Endl
  Florian Brückner   als Alois Kneißl
  Stefanie von Poser   als Katharina Kneißl
  Isabella Brückner   als Cilli Kneißl
  Sigi Zimmerschied   als Flecklbauer
  Jürgen Tonkel   als Brandmaier

Man muss sein "Hirnkastl" einschalten

Auf dem Münchner Filmfest stellt Marcus H. Rosenmüller seinen neusten Film "Beste Zeit" vor, eine muntere Geschichte um zwei Freundinnen in der bayerischen Provinz. Gleich zu Beginn des Interviews auf der sonnigen Terrasse der Filmlounge bietet er das Du an und stürzt sich anschließend voller Elan auf die Fragen.

Jo und Kati sinnieren nächtelang über Fernweh und Freiheit (Foto: Constantin) Großansicht

Jo und Kati sinnieren nächtelang über Fernweh und Freiheit (Foto: Constantin)

» Wie hast Du Dich auf die Dreharbeiten zu "Beste Zeit" vorbereitet?

MARCUS H. ROSENMÜLLER: Schon beim Lesen des Drehbuchs wusste ich, wie der Film aussehen soll. Während ich mich bei "Schwere Jungs" über die 60er Jahre informieren musste, war das hier kein Problem. 1995, das Jahr in dem "Beste Zeit" spielt, war ich ungefähr in dem Alter der beiden Hauptfiguren Kati und Jo. Die Orte, die Karin Michalke in dem Drehbuch beschreibt, gibt es in Wirklichkeit. Wir haben einen beträchtlichen Teil dieser Orte für den Dreh verwendet. Einige der Einheimischen waren als Statisten dabei und Eddie Salvenmoser, der eine Brandrede zum Fußball hält, ist selbst Trainer.

Das Wichtigste für die Vorbereitung war eigentlich, die passenden Schauspieler zu finden. Die große Entdeckung war Anna Maria Sturm, die hier zum ersten Mal vor der Kamera steht. Sie hat was von Pippi Langstrumpf und Ronja Räubertochter, kann ein richtiger Vulkan sein, aber auch mal ganz ruhig.

Kati auf der verzweifelten Suche nach ihrer Lieblingsjeans, oder was noch davon übrig ist (Foto: Constantin) Großansicht

Kati auf der verzweifelten Suche nach ihrer Lieblingsjeans, oder was noch davon übrig ist (Foto: Constantin)

» Inwiefern hat das Bayerische am Set eine Rolle gespielt?

Ich will, dass die Filme ehrlich 'rüberkommen und alles stimmig ist. Die Geschichte spielt im Dachauer Land und da geht es einfach nicht, dass im Dorf jeder Hochdeutsch spricht. Ich wollte das Bayerisch auf keinen Fall eindeutschen. Jeder kapiert, worum es in dem Film geht, auch wenn er nicht jedes Wort versteht. "Hodern" zum Beispiel ist ein Putzlappen und wenn es "an olten Hodern" heißt und die Kati auf der Suche nach ihrer Lieblingsjeans ist, erschließt sich, was gemeint ist.

» Bist Du denn auf bayerische Filme abonniert?

Das nicht. Es geht mir nicht um die Bewahrung von Traditionen, ich will nicht der Bayernfilmer sein. Wenn ich ein gutes Drehbuch in die Hände bekomme und ich mir die Inszenierung zutraue, dann mache ich das, ob Dialekt oder nicht. Ich habe auch kein Problem damit, mal einen Film auf Hochdeutsch zu drehen - nur beim Hochdeutsch sprechen habe ich gewisse Probleme, das muss ich zugeben.

Wichtig ist, ob der Dialekt der Geschichte dient, ob sie dadurch realistischer 'rüberkommt und mehr Gefühl hat. Mit dem Bayerischen wollte ich "Beste Zeit" eine gewisse Ehrlichkeit geben. Schön ist, wenn man sich in Zeiten der Globalisierung, in der alles gleicher und größer wird, mit dem Regionalen identifizieren kann. Das gefällt mir besonders an Filmen wie "Lang lebe Ned Devine!", in dem ein Lottogewinn ein irisches Dorf auf den Kopf stellt.

 

 

Räuber Kneißl in der Fotoshow

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Fassungen

 

Features

 

Star

Maximilian Brückner

Zu Beginn seiner Karriere wurde er "der Bastian Schweinsteiger der Münchner Theaterszene" genannt, ging Rollen mit ungestümem ...

 

Star

Maria Furtwängler

Deutsche Schauspielerin, promovierte Ärztin, Sopranistin und Charity-Lady. Sie bringt als blonde Hauptkommissarin Charlotte Lindholm ...