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Ran an die Braut

Teenie-Romantikkomödie aus der Feder des Drehbuchautoren des Kassenschlagers "Eine wie keine".


Ran an die Braut

Leihvideo

Erhältlich seit:
14.03.2002

Originaltitel: Get Over It

Komödie

USA 2000
Laufzeit: 83 Min.
FSK: ab 6

Kirsten Dunst
Ben Foster
Melissa Sagemiller

Regie: Tommy O'Haver
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Ran an die Braut

Von Kindheit an war Berke mit der süßen Allison befreundet. Da gibt diese ihm nach 16 Monaten und drei Tagen gemeinsamen Beziehungsglücks kurz und schmerzlich den Laufpass. Und noch ehe der Verlassene den ersten Schock verdaut hat, hängt sie bereits am Arm des Ex-Boygroup-Sängers Striker. Berke beschließt, die Traumfrau zurückzuerobern, auch wenn seine Freunde Felix und Dennis nur eine Lösung sehen: ein weibliches "Trostpflaster" muss her! Doch anstatt auf sie zu hören, macht sich der Gebeutelte lieber unentwegt zum Trottel.

Mit ihrem Comedy-Mix bieten Regisseur Tommy O'Haver und "Eine wie keine"-Autor R. Lee Fleming Jr. von allem etwas: ein bisschen Musical, eine Portion Teen-Klamotte, etwas MTV-Feeling sowie einen Schuss Romantik. Dem sprunghaften Skript und der belanglosen Handlung stehen ein paar nette Einfälle, der inzwischen hoffähig gewordene Fäkalhumor und ein zeitgemäßer Soundtrack gegenüber. Der mit Jung-Stars wie Kirsten Dunst und Musikgrößen wie HipHopper Sisqo gespickte Highschool-Spaß dürfte bei Jugendlichen Zusehern bestens ankommen.

Ran an die Braut

Nach dem aus seiner Feder stammenden Kassenschlager "Eine wie keine" setzt sich Drehbuchautor R. Lee Fleming Jr. in einer weiteren Teenie-Romanze mit dem (Liebes)Leben einer Hand voll Highschool-Kids auseinander. Auf dramatische Stringenz und Story-Details verzichtend, zauberte er eine belanglose, nette Unterhaltung aufs Papier, die sich nahtlos in die Linie durchschnittlicher Highschool-Comedies einreiht.

Bereits vor zehn Jahren - damals selbst noch College-Boy - fasste Fleming Jr. den Plan, sich die eigene leidvolle Erfahrung der ersten großen Liebe und Enttäuschung von der Seele zu schreiben und dem bedrückenden Erlebnis etwas Witz abzugewinnen. Geboren war die Idee zu "Ran an die Braut". Mit Tommy O'Haver ("Billy's Hollywood Screen Kiss") fand sich auch schnell ein Nachwuchs-Regisseur, der der Story die ihm eigene kecke Note verleihen sollte. Dem sprunghaften Skript, das sich auf spielerische Art mit "love, american style" auseinandersetzt, wurde auf Geheiß der Produktionsfirma Miramax durch das Hineinweben eines Shakespeare-Stückes neue Richtung gegeben und fertig war der heitere Comedy-Mix, der von allem etwas bietet: ein bisschen Musical, eine gehörige Portion Teen-Klamotte, etwas MTV-Feeling sowie ein Schuss Romantik.

Im Mittelpunkt der Handlung steht der von Liebeskummer geplagte Berke (Ben Foster aus "Liberty Heights"). Von Kindheit an mit der süßen Allison (Melissa Sagemiller) befreundet, gibt die ihm nach 16 Monaten und drei Tagen gemeinsamen Beziehungsglücks kurz und schmerzlich den Laufpass. Und noch ehe der Verlassene den ersten Schock verdaut, hängt sie bereits am Arm des Ex-Boygroup-Sängers Striker (Shane West aus "Wes Craven präsentiert Dracula"). Berke beschließt, die Traumfrau zurückzuerobern, auch wenn seine Freunde Felix (Tom Hanks' Sohn Colin) und Dennis (HipHop-Star Sisqó in seinem Kino-Debüt) nur eine Lösung sehen: ein weibliches "Trostpflaster" muss her! Doch anstatt auf sie zu hören, macht sich der Gebeutelte lieber unentwegt zum Trottel. So scheut er sich nicht einmal, obwohl vollkommen unbegabt, neben seinem Rivalen und der Ex-Freundin eine Rolle im Schul-Musical "Mittsommernachts-Rock-Abend" zu übernehmen. Sehr zum Ärger des eitlen Schauspiellehrers Dr. Desmond Forrest-Oates (Martin Short in einer Paraderolle) und mit nicht ganz uneigennütziger Unterstützung der hübschen Kelly (Kirsten Dunst aus "Girls United" stellt gesangliche Qualitäten unter Beweis)...

Auch wenn die Teenie-Komödie mit einigen schönen Ideen wie einer spektakulären Eröffnungs-Musical-Sequenz aufwartet oder aufklärungsfanatische Eltern verulkt, die die verklemmten Ableger der wilden Siebziger in einer Beziehungs-Talkshow zu enthemmen versuchen, versteht es "Ran an die Braut" nicht wirklich, diese ordentlich auszuschlachten. So wird selbst der reizvolle Einfall, die Komödie in eine Musical-Revue zu verwandeln, nur leidlich umgesetzt. So zum Beispiel wenn Vitamin C mit Sisquó und dem Ensemble eine Coverversion des Earth, Wind & Fire-Songs "September" interpretiert. Vielleicht genügen aber schon die Kurzauftritte von Stars wie Coolio oder Carmen Electra sowie der inzwischen hoffähig gewordene Fäkal-Humor, um Schul-gestresste Kids in die Sommer-Klamotte zu locken. GeH.

Darsteller:  Kirsten Dunst   als Kelly Woods
  Ben Foster   als Berke Landers
  Melissa Sagemiller   als Allison McAllister
  Sisqó   als Dennis Wallace
  Shane West   als Bentley "Striker" Scrumfeld
  Colin Hanks   als Felix Woods
  Swoosie Kurtz   als Beverly Landers
  Ed Begley Jr.   als Frank Landers
  Zoe Saldana   als Maggie
  Mila Kunis   als Basin
  Martin Short   als Dr. Desmond Forrest-Oates
  Carmen Electra   als Mistress Moira
  Vitamin C   als Vitamin C
  Coolio   als Coolio
  Christopher Jacot   als Peter Wong
  Kylie Bax   als Dora Lynn Tisdale
 
Regie:  Tommy O'Haver  
Buch:  Lee Fleming  
Musik:  Steve Bartek  
Kamera:  Maryse Alberti  
Produzent:  Michael Burns  
  Marc Butan  
  Paul Feldsher  
 

Ran an die Braut in der Fotoshow

 

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