- Service:
- Newsletter
- RSS
- kino.de mobil
- Sitemap
- Kontakt
- Unternehmen:
- Mediadaten
- Nutzungsbedingungen
- Impressum

Achter Film, achter Hit: Pixars Erfolgswelle rollt unvermindert weiter. Mit "Ratatouille" hat sich die Blockbuster-Company einmal mehr selbst übertroffen.
Ein verhexter US-Kinosommer: Nach Spinnenmännern in der Identitätskrise, Piraten im Rausch der Gigantomanie, fantastischen Superhelden und alternden Cops im Kampf gegen Hacker und Hexenschuss bedurfte es eines Animationsfilms mit einer kleinen Ratte, um sich im Kino endlich mal wieder wie ein Mensch zu fühlen. Zu verdanken hat man das dem Pixelzauber von Pixar, die nach dem technisch beeindruckenden, aber tonal problematischen "Cars" mit dem achten abendfüllenden Film aus dem Computer zu einem neuen Höhenflug ansetzen. Unter der Leitung von Brad Bird, dem Macher des bislang besten Pixar-Abenteuers, "Die Unglaublichen - The Incredibles", und aktuell vielleicht überzeugendsten Geschichtenerzählers des amerikanischen Kinos, entwickelt sich die vermeintlich simple Mär vom ambitionierten Nager, der seine Bestimmung hinter sich lässt, um sich den Traum zu erfüllen, in Paris zum Chefkoch zu werden, zu einer entwaffnenden, komischen und niemals verkrampften Parabel auf den Mut, gegen alle Widerstände anders zu sein, das Unmögliche möglich zu machen, auf den eigentlichen Wert von Familie und Freundschaft. Gleich zu Beginn des Films erfahren wir, dass sich die kleine Landratte Remy nicht mit ihrem Schicksal abfinden will, immer nur Abfall zu essen. Wie man seinen eigenen Erzählungen und einer ebenso drolligen wie effektiven Exposition entnehmen kann, sind Remys Geschmackssinne so ausgeprägt, dass er sich gar nichts anderes vorstellen kann, als in die Fußstapfen des legendären Meisterkochs Gusteau zu folgen. Immerhin lautet dessen Motto: "Jeder kann kochen." Wie Remy dann nach einigen Umwegen in Paris mithilfe des ungelenken Tellerwäschers Linguini unter Beweis stellen kann, dass er in der Lage ist, es mit den Besten aufzunehmen, wie er sich gegen den durchtriebenen Chefkoch Skinner durchsetzt, wie er den unerbittlichen Gourmetkritiker Anton Ego ("The Grim Eater") humanisiert und wie er dabei den Respekt seiner Familie zurückerlangt, hat regelrecht epischen Atem, wäre es nicht obendrein immer auch noch rasend lustig und voller erzählerischer Volten. Dabei handelt es sich nicht im Entferntesten um eine der herkömmlichen Nummer-sicher-Animationsmärchen mit possierlichen Vierbeiner. Im Gegenteil: "Ratatouille" nimmt kreative Risiken auf sich wie kein anderer Film in diesem Sommer: Immerhin steht und fällt dieser wie ein perfektes Soufflé zubereitete Kochkurs à la Pixar mit der begnadeten, aber eben auch weit hergeholten Idee, dass Remy den ungelenken Linguini unter dessen Kochmütze durch beherztes Ziehen am struppigen Haupthaar lenken und steuern kann wie eine Marionette: Nicht nur bezieht der Film seine witzigsten Momente aus diesem irrsinnigen Einfall, er treibt auch den Plot entscheidend voran. Gewürzt mit dem vielleicht tollsten Flashback der Filmgeschichte und zahllosen visuellen Einfällen, gibt es nur ein akzeptables Urteil: "Ratatouille" ist ratatoll! ts.
Die allerneueste Leckerei von Disney/Pixar! Die liebenswerte Ratte Remy hat einen großen Traum: Chefkoch werden im Feinschmecker-Mekka Paris! Als das Schicksal Remy in das Gourmetlokal der Kochlegende Auguste Gusteau verschlägt, ist dsa nur der Anfang einer neuen Leidenschaft, die die kulinarische Welt von Paris zum Kochen bringt!
Quelle: Walt Disney Studios
Kurzfilm: Dein Freund, die Ratte
Kurzfilm: Lifted
Film und Delikatessen
Unveröffentlichte Szenen
Easter Eggs
Das Testament
Zum Andenken an Dan Lee
Gusteaus Gourmet Spiel
Animations-Meeting
Dokumentarische Kurzfilme
Zusätzliche Szenen R.I.P.
Quelle: Walt Disney Studios
| Sprecher: | Patton Oswalt | als Remy | |
|---|---|---|---|
| Lou Romano | als Linguini | ||
| Sir Ian Holm | als Skinner | ||
| Brad Garrett | als Gusteau | ||
| Janeane Garofalo | als Colette | ||
| Peter Sohn | als Emile | ||
| Peter O'Toole | als Ego | ||
| Brian Dennehy | als Django | ||
| Will Arnett | als Horst | ||
| Julius Callahan | als Lalo | ||
| James Remar | als Larousse | ||
| John Ratzenberger | als Mustafa | ||
| Teddy Newton | als Talon | ||
| Tony Fucile | als Pompidou | ||
| Regie: | Brad Bird | ||
| Buch: | Brad Bird | ||
| Musik: | Michael Giacchino | ||
| Kamera: | Robert Anderson | ||
| Produzent: | Brad Lewis | ||
Sprachen: Deutsch dts, Deutsch DD EX 5.1, Englisch PCM 5.1, Englisch DD EX 5.1, Italienisch dts, Italienisch DD EX 5.1
Tonformat: Dolby Digital EX 5.1/dts
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch
Bildformat: 1:2,39/16:9
Extras: Kurzfilme, Featurettes, Entfallene Szenen, Easter Eggs, Spiele
Kurzfilm: Dein Freund, die Ratte
Kurzfilm: Lifted
Film und Delikatessen
Unveröffentlichte Szenen
Easter Eggs
Das Testament
Zum Andenken an Dan Lee
Gusteaus Gourmet Spiel
Animations-Meeting
Dokumentarische Kurzfilme
Zusätzliche Szenen R.I.P.

