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Ratatouille

Achtes CGI-Animationsspektakel von Pixar, in dem eine Feinschmeckerratte in Paris um Leckerbissen kämpft.


Ratatouille

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Erhältlich seit:
14.02.2008

Trickfilm/ Komödie

USA 2007
Laufzeit: 111 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Brad Bird
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Mit dramaturgischer Raffinesse und wunderbarer Detailliebe begeistert das Animationshaus Pixar auch in seinem inzwischen achten Film.

Remy lebt in der Sterne-Küche ganz schön gefährlich (Foto: Walt Disney) Großansicht

Remy lebt in der Sterne-Küche ganz schön gefährlich (Foto: Walt Disney)

Vor ein paar Jahren war das Rezept für einen erfolgreichen Animationsfilm noch einfach: Man nehme ein paar sprechende Tiere, gebe ihnen halbwegs amüsante Dialoge und erwecke sie mit digitalen Tricks zum Leben - fertig ist der Blockbuster. Doch bei der Flut an computeranimierten Filmen hat solches Fastfood längst keine Chance mehr beim Publikum.

Eine Produktionsfirma gibt es indes, die sich nie auf solche schnellen Konzepte verließ: Pixar begründete mit "Toy Story" nicht nur den digitalen Trick-Boom, es trotzte auch dem Abschwung. Und mit "Ratatouille" setzen die Animations-Spezialisten aus San Francisco diese Erfolgsserie nahtlos fort.

Linguini ertappt Remy am Herd - das Ergebnis begeistert auch den Kritikerpapst (Foto: Walt Disney) Großansicht

Linguini ertappt Remy am Herd - das Ergebnis begeistert auch den Kritikerpapst (Foto: Walt Disney)

Kleiner großer Küchenchef

Passenderweise dreht sich der Film letztlich um den Sieg des Qualitätsdenkens über das Mittelmaß: Denn im Zentrum steht eine junge Ratte mit feinen Sinnen, die sich im Gegensatz zu ihren allesfressenden Zeitgenossen nur mit Haute Cuisine zufrieden gibt. Die Talente des tierischen Feinschmeckers reichen soweit, dass er einem Pariser Küchenjungen die hohe Kunst des Kochens beibringt und dadurch die Gourmets der Stadt in Verzückung versetzt.

Diese ungleiche Partnerschaft ist der Mittelpunkt dieses Animations-Leckerbissens, der zu den besten Filmen aus dem Hause Pixar zählt. Die niedlichen Charakteren - diese Ratten muss man einfach lieben -, der Schwung und Witz der Geschichte lockten schon in Amerika ein Millionenpublikum ins Kino.

So ein Omelette ist schnell zubereitet (Foto: Walt Disney) Großansicht

So ein Omelette ist schnell zubereitet (Foto: Walt Disney)

Profi am Werk

Das ist nicht weiter verwunderlich, denn immerhin zeichnet Brad Bird, der für die "Unglaublichen" bereits den Animations-Oscar erhielt, als Autor und Co-Regisseur verantwortlich. Schon jetzt darf er sich mit seinem kulinarischen Abenteuer Hoffnungen auf den nächsten Preisregen machen. Und das deutsche Publikum darf sich auf ein Fünf-Sterne-Trickfilmmenü freuen, dem u. a. Tim Mälzer seine Stimme leiht.

Ratatouille

Achter Film, achter Hit: Pixars Erfolgswelle rollt unvermindert weiter. Mit "Ratatouille" hat sich die Blockbuster-Company einmal mehr selbst übertroffen.

Ein verhexter US-Kinosommer: Nach Spinnenmännern in der Identitätskrise, Piraten im Rausch der Gigantomanie, fantastischen Superhelden und alternden Cops im Kampf gegen Hacker und Hexenschuss bedurfte es eines Animationsfilms mit einer kleinen Ratte, um sich im Kino endlich mal wieder wie ein Mensch zu fühlen. Zu verdanken hat man das dem Pixelzauber von Pixar, die nach dem technisch beeindruckenden, aber tonal problematischen "Cars" mit dem achten abendfüllenden Film aus dem Computer zu einem neuen Höhenflug ansetzen. Unter der Leitung von Brad Bird, dem Macher des bislang besten Pixar-Abenteuers, "Die Unglaublichen - The Incredibles", und aktuell vielleicht überzeugendsten Geschichtenerzählers des amerikanischen Kinos, entwickelt sich die vermeintlich simple Mär vom ambitionierten Nager, der seine Bestimmung hinter sich lässt, um sich den Traum zu erfüllen, in Paris zum Chefkoch zu werden, zu einer entwaffnenden, komischen und niemals verkrampften Parabel auf den Mut, gegen alle Widerstände anders zu sein, das Unmögliche möglich zu machen, auf den eigentlichen Wert von Familie und Freundschaft. Gleich zu Beginn des Films erfahren wir, dass sich die kleine Landratte Remy nicht mit ihrem Schicksal abfinden will, immer nur Abfall zu essen. Wie man seinen eigenen Erzählungen und einer ebenso drolligen wie effektiven Exposition entnehmen kann, sind Remys Geschmackssinne so ausgeprägt, dass er sich gar nichts anderes vorstellen kann, als in die Fußstapfen des legendären Meisterkochs Gusteau zu folgen. Immerhin lautet dessen Motto: "Jeder kann kochen." Wie Remy dann nach einigen Umwegen in Paris mithilfe des ungelenken Tellerwäschers Linguini unter Beweis stellen kann, dass er in der Lage ist, es mit den Besten aufzunehmen, wie er sich gegen den durchtriebenen Chefkoch Skinner durchsetzt, wie er den unerbittlichen Gourmetkritiker Anton Ego ("The Grim Eater") humanisiert und wie er dabei den Respekt seiner Familie zurückerlangt, hat regelrecht epischen Atem, wäre es nicht obendrein immer auch noch rasend lustig und voller erzählerischer Volten. Dabei handelt es sich nicht im Entferntesten um eine der herkömmlichen Nummer-sicher-Animationsmärchen mit possierlichen Vierbeiner. Im Gegenteil: "Ratatouille" nimmt kreative Risiken auf sich wie kein anderer Film in diesem Sommer: Immerhin steht und fällt dieser wie ein perfektes Soufflé zubereitete Kochkurs à la Pixar mit der begnadeten, aber eben auch weit hergeholten Idee, dass Remy den ungelenken Linguini unter dessen Kochmütze durch beherztes Ziehen am struppigen Haupthaar lenken und steuern kann wie eine Marionette: Nicht nur bezieht der Film seine witzigsten Momente aus diesem irrsinnigen Einfall, er treibt auch den Plot entscheidend voran. Gewürzt mit dem vielleicht tollsten Flashback der Filmgeschichte und zahllosen visuellen Einfällen, gibt es nur ein akzeptables Urteil: "Ratatouille" ist ratatoll! ts.

Ratatouille

Die allerneueste Leckerei von Disney/Pixar! Die liebenswerte Ratte Remy hat einen großen Traum: Chefkoch werden im Feinschmecker-Mekka Paris! Als das Schicksal Remy in das Gourmetlokal der Kochlegende Auguste Gusteau verschlägt, ist dsa nur der Anfang einer neuen Leidenschaft, die die kulinarische Welt von Paris zum Kochen bringt!

Quelle: Walt Disney Studios

Kurzfilm: Dein Freund, die Ratte
Kurzfilm: Lifted
Film und Delikatessen
Unveröffentlichte Szenen
Easter Eggs
Das Testament
Zum Andenken an Dan Lee
Gusteaus Gourmet Spiel
Animations-Meeting
Dokumentarische Kurzfilme
Zusätzliche Szenen R.I.P.

Quelle: Walt Disney Studios

Sprecher:  Patton Oswalt   als Remy
  Lou Romano   als Linguini
  Sir Ian Holm   als Skinner
  Brad Garrett   als Gusteau
  Janeane Garofalo   als Colette
  Peter Sohn   als Emile
  Peter O'Toole   als Ego
  Brian Dennehy   als Django
  Will Arnett   als Horst
  Julius Callahan   als Lalo
  James Remar   als Larousse
  John Ratzenberger   als Mustafa
  Teddy Newton   als Talon
  Tony Fucile   als Pompidou
 
Regie:  Brad Bird  
Buch:  Brad Bird  
Musik:  Michael Giacchino  
Kamera:  Robert Anderson  
Produzent:  Brad Lewis  

"Mission Impossible IV" mit "Ratatouille"-Regisseur

"Dieses geheime Rezept, sollten Sie es kochen, zerstört sich in wenigen Sekunden selbst!"

"Mission Impossible" heißt es zum vierten Mal für den Mann, dem in Hollywood nichts unmöglich ist: Tom Cruise (Foto: UIP) Großansicht

"Mission Impossible" heißt es zum vierten Mal für den Mann, dem in Hollywood nichts unmöglich ist: Tom Cruise (Foto: UIP)

So könnte die nächste Nachricht an den Superagenten Ethan Hunt alias Tom Cruise lauten. Denn auf seine vierte "Mission Impossible" wird der Kultspion von Brad Bird geschickt, dem Regisseur der rattenscharfen Küchengaudi "Ratatouille"!

"Alles ist unterschrieben, Brad Bird macht es", hat Tom Cruise verraten und lobt: "Seine Filme 'The Incredibles' und 'Ratatouille' zeigen, wie enorm talentiert Brad ist!"

Zwar hat Brad Bird besonders in "The Incredibles" gutes Gespür für augenzwinkernde Action bewiesen, doch ist er vornehmlich ein Animationsexperte. Deshalb hatten bis zuletzt die Meisten auf seinen Konkurrenten Edgar Wright getippt. Der Regisseur der epochalen Zombiekomödie "Shaun of the Dead" und von "Hot Fuzz" zog aber nun den Kürzeren. "Ich verehre Edgar", räumt der bekennende Scientologe Tom Cruise ein. "Total netter Typ, sehr smart, sehr talentiert, irgendwann will ich mal mit ihm arbeiten. Aber bei 'Mission: Impossible IV' haben wir uns gegen ihn entschieden."

Mission Impossible: Klar ist, dass nichts klar ist

Erneut an Bord der vierten "Mission Impossible" ist wie auch schon beim dritten Abenteuer von Ethan Hunt die Produzentenlegende J.J. Abrams. Der Macher von "Lost", "Fringe" und "Star Trek" hat bereits mit den Vorbereitungen begonnen. "J.J. und ich geben gerade richtig Gas und haben jetzt schon Spaß ohne Ende", sagt Tom Cruise. "Ich arbeite sehr gern mit Leuten, die mir auch menschlich liegen."

Trotzdem gibt es derzeit weder eine Story, geschweige denn weitere Darsteller. Dafür haben Cruise und Abrams aber den ursprünglich für Anfang 2012 geplanten Kinostart nun bereits für 2011 ins Auge gefasst.

Davor ist Tom Cruise als Topspion mit deutlich komödiantischem Anstrich im Kino zu sehen: Neben "Vanilla Sky"-Kollegin Cameron Diaz glänzt er in "Knight & Day" als Superagent, der entweder größenwahnsinnig, paranoid oder beides ist - oder gegen den ein unfassbares Komplott läuft ...

 

Ratatouille in der Fotoshow

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