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Real Steel

Hitverdächtiges Actiondrama über High-Tech-Fights, die von Robotern ausgetragen werden, und einen ewigen Verlierer, der sich als Boxer und Vater rehabilitieren kann.


Real Steel

Leihvideo

Erhältlich seit:
12.04.2012

Action/ Drama

USA/Indien 2011
Laufzeit: 122 Min.
FSK: ab 12

Hugh Jackman
Dakota Goyo
Evangeline Lilly

Regie: Shawn Levy
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Filmbewertung


(2 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik



 
In Shawn Levys mitreißendem Action-Abenteuer mit spektakulären High-Tech-Fights macht Hugh Jackman einen Roboter zum Profi-Boxer.

Hugh Jackman brilliert als Cyborg-Trainer! (Foto: Walt Disney) Großansicht

Hugh Jackman brilliert als Cyborg-Trainer! (Foto: Walt Disney)

Auf gute Kombinationen kommt es an. Das gilt fürs Kino, wenn Bauteile bestimmter Genres neu zusammengesetzt werden, wie auch fürs Boxen, wo Überraschungselemente den Sieger ausmachen. Diese mitreißende Geschichte vereint meisterlich nervenaufreibende Action mit Sci-Fi-Elementen vor dem Hintergrund einer explosiven Vater-Sohn-Geschichte, zeigt große Gefühle und fantastische Effekte. Hugh Jackman (der Wolverine der "X-Men"), ist ideal besetzt als Profiboxer Charlie, der ganz oben mitkämpfte, bis ihn der technische Fortschritt auf die Bretter schickte. Menschen wurden im Ring von Maschinen abgelöst - nun liefern sich High-Tech-Roboter spektakuläre Fights, die bisherige Grenzen des Möglichen sprengen. Charlie ist nur noch ein kleiner Promoter, der im Untergrund von einem Roboter-Wettkampf zum anderen tingelt und sich, unterstützt durch die Tochter seines ehemaligen Trainers, durchschlägt. Bis sich sein Leben schlagartig verändert: Erst taucht unerwartet sein 11-jähriger Sohn Max bei ihm auf, dem er nun Vater sein muss. Dann findet Max einen Roboter, der verschrottet werden soll, aber das Zeug zu echter Größe hat. Charlie beginnt Atom zu trainieren, um es mit ihm bei der Real Steel World Championship noch einmal allen zu zeigen. Kann er gegen die Champions der Fightszene bestehen?
Perfektes Teamwork in einem spannenden Abenteuer voller Action und Emotion, das in der nahen Zukunft spielt, aber heute schon vorstellbar ist. "Real Steel" hat das Zeug zum Hit. Das glaubt auch Hollywood, das bereits eine Fortsetzung plant.

Real Steel

Rocky und Roboter passen in Shawn Levys hitverdächtigem Actiondrama nicht nur phonetisch perfekt zusammen.

Frei nach einer Kurzgeschichte von Sci-Fi-Guru Richard Matheson erzählt "Real Steel" wie schon "Rocky" die Geschichte eines Underdogs, der die Box-Champions herausfordert. Nur dass jetzt im Ring ferngesteuerte Riesen aus Metall Stahlfäuste und Schaltkreise hinhalten. In der nahen Zukunft angesiedelt, rückt das Spektakel kämpfender Maschinen den Film ins "Transformer"-Territorium, doch tatsächlich ist "Real Steel" ein Familiendrama, das sich als futuristischer Actionhit tarnt. Das erklärt, warum ein Family-Entertainer wie Shawn Levy hier für die Regie gewonnen wurde, denn die Vater-Sohn-Dynamik von Levys "Nachts im Museum"-Filmen bestimmt auch diesen Genrehybriden, mit dem Levy in seiner Karriere einmal einen Qualitätspunkt setzt. Das geradlinige, sich auf drei Personen fokussierende Drehbuch begleitet den abgestürzten, hoch verschuldeten ehemaligen Boxprofi Charlie Kenton (Hugh Jackman) auf seinem Weg zur Rehabilitierung - als Boxer und Mensch. Verantwortung für andere hat der notorische Glücksritter nie übernehmen wollen - weder für die Tochter seines früheren Mentors noch für seinen zehnjährigen Sohn, der bei seiner Mutter aufwuchs. Nach deren Tod ist Kenton gegen gutes Geld sogar bereit, das Sorgerecht für Max an seine Schwägerin abzutreten und bis zu deren Rückkehr von einer Reise einen Sommer lang die Betreuung des Jungen zu übernehmen. Tatsächlich sind die Hierarchien hier auf den Kopf gestellt, denn Max ist der Reifere und Clevere, holt mit Leidenschaft seinen Vater aus dem Motivationsloch, stößt auf einen aussortierten Roboter, den er mit seinem Vater zu einem Herausforderer für die High-Tech-Kampfmaschinen aufbaut, die diesen Sport dominieren. Mit VIP's wie Robert Zemeckis und Steven Spielberg im Produktionsteam überrascht es nicht, dass die Effekte, die im Motion-Capture-Verfahren realisierten Robo-Fights, echte Action-Höhepunkte sind. Erstaunlich ist aber, wie gut eine erzählerisch eigentlich abgenutzte Beziehungsdynamik, auch zwischen Mensch und Maschine, noch funktionieren kann, wie Komödienspezialist Levy bei seinem hitverdächtigen Film entwickelt, was nicht unbedingt von ihm erwartet werden konnte: Charme. "Real Steel" überzeugt mit Action und Technik, aber sein magischster Moment entwickelt sich, in Zeitlupe losgelöst, mitten im Spektakel, wenn der mit seiner natürlichen Darstellung so überzeugende Newcomer Dakota Goyo in Sekunden vollkommenen Glücks die Erneuerung und Wiedergeburt seines Vaters beobachtet. Nicht nur in diesem Augenblick stimmt hier die Balance von Steel und Feel. kob.

Darsteller:  Hugh Jackman   als Charlie Kenton
  Dakota Goyo   als Max
  Evangeline Lilly   als Bailey
  Kevin Durand   als Ricky
  Anthony Mackie   als Fin
  Hope Davis   als Deborah
  James Rebhorn   als Marvin Barnes
  Karl Yune   als Tak Mashido
  Olga Fonda   als Russische Roboterbesitzerin
 
Regie:  Shawn Levy  
Buch:  John Gatins  
Musik:  Danny Elfman  
Kamera:  Mauro Fiore  
Produzent:  Shawn Levy  
  Susan Montford  
  Don Murphy  
  Robert Zemeckis  

Hugh Jackman startet eigene Kaffeemarke

Den guten Namen für einen guten Zweck - Hugh Jackman will Kaffeepflanzern in Afrika helfen, auf eigenen Beinen zu stehen.

Röstfrisch: Hugh Jackman macht jetzt in Kaffee (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Röstfrisch: Hugh Jackman macht jetzt in Kaffee (Foto: Kurt Krieger)

Regisseur David Lynch hat eine eigene Kaffeemarke, Rockstar Rob Zombie und die Familie der Reggae-Legende Bob Marley ebenso - und auch Hugh Jackman ist jetzt unter die Röstfrischen gegangen.

Hugh Jackman hofft, dass sich die von ihm gegründete Kaffeemarke, der er seinen Namen leiht, gut verkauft. An den Profiten hat er dabei kein Interesse, ihm geht es um den guten Zweck. Die Inspiration dazu bekam er kürzlich während einer Reise nach Äthiopien.

"Ich traf dort einen Mann, der meinen Blick auf die Welt verändert hat", erklärte der "X-Men"-Star. "Als ich gemeinsam mit dem Farmer Dukale Kaffeebäume pflanzte, erkannte ich das Potential in der harten Arbeit eines einzelnen Mannes, das eine ganze Gemeinschaft verändern kann."

"Wolverine" Jackman gab dem Farmer sein Wort - und hielt es

"Die Arbeit an diesem Tag mit Dukale hat mich inspiriert und ich habe viel von ihm und seiner Gemeinde gelernt", sagt Hugh Jackman. "Deshalb habe ich ihm mein Wort gegeben, meinen kleinen Teil beizutragen zu helfen."

Nach seiner Rückkehr begann Jackman Verhandlungen mit den Chefs von "The Laughing Man Worldwide", um eine an einer Partnerschaft ins Leben zu rufen. Die Firma hat neben Kaffee auch Tee und Schokolade im Angebot. Alle Produkte stammen von Farmern aus armen Ländern wie Indonesien oder Guatemala.

Hugh Jackman kommt nichr nur in die Tasse, sondern auch bald wieder ins Kino: Am 3. November startet "Real Steel", die aktuelle Nummer eins der US-Charts.

 

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