
Rentner Avery sitzt friedlich beim Angeln, als eine Gruppe streitlustiger Hochschüler aus dem Unterholz bricht und ohne näheren Anlass seinen Jagdhund erschießt. Außer sich vor Empörung konfrontiert Avery daraufhin erst die Eltern der stadtbekannten Sorgenknaben, um, als dieses wenig fruchtet, Hilfe beim Gesetz zu suchen. Doch die Strafe für Tierquälerei ist gering, ein Verfahren die Mühen nicht wert. Also wendet sich Avery an die Medien. Dieser Schritt lässt die angespannte Situation endgültig eskalieren.
Brian Cox, Veteran des modernen Hollywoodkinos und immer noch gutbeschäftiger Gast in Popcorn ("Die Bourne Verschwörung") wie Arthouse ("L.I.E."), führt als unbeugsamer Michael Kohlhaas einen Feldzug für die Gerechtigkeit wider reuelose Rowdies sowie ihre wahlweise bornierten (Tom Sizemore) oder selbst kriminellen (Robert Englund) Erzeuger. Stark gespieltes, mit Bedacht und für non-Pay-TV-Verhältnisse relativ kantig inszeniertes Drama, das zum Nachdenken und gegebenenfalls auch Streiten anregt. Basierend auf einem Buch von Jack Ketchum.