In den frühen 70ern kommt Stan "Tookie" Williams aus dem ländlichen Louisianna nach Los Angeles, wo er schnell mit den rauen Sitten auf der Straße Bekanntschaft macht. Tookie passt sich an, lässt natürliches Talent erkennen und erboxt (später: erschießt) sich schnell einen Ruf als charismatischer Bandenführer, mit dem nicht zu Spaßen ist. In den 80ern wandert der Gründer der legendären Streetgang Crips wegen mehrfachen Mordes ins Gefängnis, konvertiert zum Prediger gegen den Hass und erzählt einer engagierten Autorin sein bewegtes Leben.
Die wahre Geschichte jenes Straßenkriminellen, der erst Amerikas berühmteste Gang gründete und dann für den Literatur- wie Friedensnobelpreis nominiert wurde. Jamie Foxx, zuletzt mit Tom Cruise in "Collateral Damage" auf der Kinoleinwand zu erleben, überzeugt als charismatischer Pragmatiker der Gewalt im von bewegten Rückblenden und Todestraktimpressionen gesäumten Rededuell mit seiner Interview-Partnerin Lynn Whitfield. Aufschlussreiches, hochkarätiges Gegenwartsdrama.