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Reefer Madness

Romantisches Splattermusical nach dem Drogenwarnfilm "Reefer Madness" von 1936.


Reefer Madness

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Erhältlich seit:
30.06.2009

Komödie/ Musical

USA 2004
Laufzeit: 107 Min.
FSK: ab 12

Kristen Bell
Christian Campbell
Neve Campbell

Regie: Andy Fickman
VCL Communications

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Romantisches Splatter-Musical nach dem Drogenwarnfilm "Reefer Madness" von 1936.

Kiffen ist nicht gut für die Jugend! (Foto: VCL (24 Bilder)) Großansicht

Kiffen ist nicht gut für die Jugend! (Foto: VCL (24 Bilder))

In einer Kleinstadt regiert der skrupellose Gras-Dealer Stone (Steven Weber) mit eherner Pranke über ein nach Stoff flehendes Gefolge aus verlebtem Lotterweib, sündiger Sexbombe, korrumpiertem Lock-Student und hirnlosem Igor für alle Fälle.

Stets Ausschau haltend nach Leuten, die er anfixen kann, findet er seine Opfer bevorzugt im Umfeld der lokalen Schüler-Milchbar. Dort schmachtet der brave Jimmy Harper (Christian Campbell) der schönen Mary Lane (Kristen Bell) hinterher. Nachdem sie Bekanntschaft mit Stone machten, haben beide andere Sorgen.

Kleines Tänzchen in der Milchbar (Foto: VCL (24 Bilder)) Großansicht

Kleines Tänzchen in der Milchbar (Foto: VCL (24 Bilder))

Mit Schwung und Filmblut

Aus dem ernst gemeinten Drogenwarnfilm "Reefer Madness" von 1936 machte Andy Fickman zum runden Jubiläum ein unterhaltsames romantisches Musical mit Überraschungseffekt. Die witzig betexteten Musical-Nummern werden voller Elan vorgetragen, und die Splatter-Einlagen à la "Staplerfahrer Klaus" kommen in der letzten halben Stunde voll zur Geltung.

Sogar "Scream"-Queen Neve Campbell schaut auf einen kurzen Auftritt vorbei.

Reefer Madness

Einer, der 2006 auch ein rundes Jubiläum feiert, ist der Drogenwarnfilm "Reefer Madness". Der diente zu seiner Zeit (1936) als Abschreckung vor der Geißel Marihuana und später folgerichtig als Studentenpartyfilm bzw. Lachschlager. Jetzt wurde er Vorbild für ein Remake - als romantisches Splattermusical.

Comedy? Studentenpartys? Kiffen? Kultfilm? Moment mal, denkt sich da Hollywood geschlagene 70 Lenze später. Das passt ja prima in den Rahmen von "Road Trip" und "Weed"! Wer aber zu angestrengt Kult sein will, fällt beim ungern zu offensichtlich manipulierten Fan zuweilen auf die Nase. Da geht es Nischen- und Festivalfilmen nicht anders als sogenannten Blockbustern. "Reefer Madness" kommt ganz unarrogant als schnurgerade Boulevard-Moritat und unbefangene Kopie des Vorbildes daher. Komplett im liebevoll rekonstruierten Dekor der 30er, mit einigen kleinen inhaltlichen Freiheiten. Ein hundertprozentig vertrauenerweckender Weißkittel erläutert da zunächst das große Ganze und präsentiert uns sodann am plastischen Beispiel, wie das Unheil üblicherweise seinen Lauf nimmt: "Creeping like a communist, it's knocking at our doors, turning all our children into hooligans and whores!"

In etwas, das von ferne besehen der seligen Klimbim-Familie ähnelt, regiert der skrupellose Gras-Dealer Stone mit eherner Pranke über ein nach Stoff flehendes Gefolge aus verlebtem Lotterweib, sündiger Sexbombe, korrumpiertem Lock-Student und hirnlosem Igor für alle Fälle. Stets Ausschau haltend nach Leuten, die er anfixen kann, findet er seine Opfer bevorzugt im Umfeld der lokalen Schüler-Milchbar. Dort schmachtet der brave Jimmy Harper der schönen Mary Lane hinterher. Nachdem sie Bekanntschaft mit Stone machten, haben beide andere Sorgen.

Die Welt ist eine Zuckerbäckervorstadt bevölkert von asexuellen Teenagern, bis die Schlange Adam eine Haschzigarette (Reefer) statt des Apfels reicht. Himmel und Hölle liegen da nicht weit, überzeugen im Dekor aber schon weniger als die verschlafene Kleinstadt. Mag am fehlenden Geld liegen, vielleicht auch an der modernen Stripper-Wäsche der dortigen Tanzmäuse, die man bedauerlicherweise nicht der zeitgenössischen Burlesque- und Bondage-Mode nachempfand. Die schmissigen, witzig betexteten Musical-Nummern wirken in solchem Zusammenhang natürlich und werden mit großem Elan von einer hierfür offenbar ausgebildeten Darstellerschar vorgetragen. Milchbardame und Gaststar Neve Campbell hält da nicht mit in ihrer kurzen, aber aufwendigen Solo-Tanznummer. In der letzten halben Stunde können die Fronten nur mit sehr viel Gewalt geklärt werden, das dargebotene Gemetzel kann sich glatt mit "Staplerfahrer Klaus" messen. Ein kurzweiliges Vergnügen nicht nur für Halbstarke und Kiffbrüder. Mit ein wenig Mundpropaganda und Medienpräsenz scheint eine positive Überraschung an den Kinokassen möglich. ab.

Reefer Madness

Jimmy und Mary, Vorzeige-Kleinstadtteenager in den USA der 30er Jahre, bereiten sich auf die Englisch-Prüfung an der High School und ein erfülltes Kleinfamilienleben vor. Doch Jimmy gerät in die Fänge der Marihuana-Dealers und Jazz Fans Jack Stone. Ein Zug aus der Haschischzigarette - und der saubere Jimmy verwandelt sich in ein unmoralisches Monster, das nach Sex und Anarchie lechtzt und für den nächsten Joint glatt seine Mary verkaufen würde. Das schonungslose Ende naht, als die sonst so brave Mary im Rausch des Giftes ihre Qualitäten als Domina entdeckt....

Quelle: VCL Communications

Darsteller:  Kristen Bell   als Mary Lane
  Christian Campbell   als Jimmy Harper
  Neve Campbell   als Miss Poppy
  Alan Cumming   als Dozent
  Ana Gasteyer   als Mae Coleman
  John Kassir   als Ralph Wiley
  Amy Spanger   als Sally DeBains
  Robert Torti   als Jesus
  Steven Weber   als Jack Stone
 
Regie:  Andy Fickman  
Buch:  Kevin Murphy  
  Dan Studney  
Musik:  Dan Studney  
  Kevin Murphy  
Kamera:  Jan Kiesser  
Produzent:  Rose Lam  
 

Reefer Madness in der Fotoshow

 

Fassungen

 

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Features

 

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Kristen Bell

Mit dem Aussehen einer schönen Elfe wurde Kristen Bell in der Titelrolle der Teen-Crime-Serie "Veronica Mars" und in der Zeitreise-Serie "...

 

Star

Neve Campbell

Sie ist süß, schnuckelig, und sexy und gehörte 1998 dem Magazin "People" zu Folge zu den 50 schönsten Menschen. Resolut und gewitzt, hat sie...