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Kaufvideo
Erhältlich seit:
30.09.2011
Originaltitel: In Good Company
USA 2004
Laufzeit: 110 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)
Dennis Quaid
Topher Grace
Scarlett Johansson
Regie: Paul Weitz
Tobis Home Entertainment GmbH & Co. KG

Ein entlarvender Blick hinter die Fassade der "corporate identity" mit feindlicher Übernahme, Mobbing und Verlust traditioneller Firmenkultur, Kannibalismus in der Chefetage. In Paul Weitz' Satire mit dem vieldeutigen Originaltitel "In Good company" werden die Kleinen von den Großen gefressen, die Alten von den Jungen ausgebootet. Aber manchmal gibt es noch Wunder, da entpuppt sich der knallharte Karrierist als eigentlich netter Junge und der entmachtete Oldie als gewitzter Strippenzieher.
Wer im Big Business ganz nach oben will, darf nicht dem Humanismus fröhnen, sondern muss gnadenlos seine Gegner aus dem Weg räumen. Einer dieser supersmarten Typen ist Carter Duryea. Er faselt von Synergien und redet von "freisetzen" wenn er "entlassen" meint, drückt den Gefeuerten noch kalt lächelnd ein Kleenex zum Tränentrocknen in die Hand. Wie im richtigen Leben gerät der Einzelne beim Kampf um Macht und Märkte unter die Räder. Da wird die Wochenzeitung "Sports America" von einem Großunternehmer à la Murdoch aufgekauft, der langgediente Dan Forman verliert seinen angesehenen Job und sein schickes Büro. Der gestandene Verkaufsexperte muss die Zähne zusammenbeißen und dem neuen Milchbubi zuarbeiten, schließlich wird der 51Jährige zum dritten Mal Papa, muss die Hypothek aufs Häuschen ab- und das Studium seiner Tochter bezahlen. Die Midlifecrisis ist da, zumal der nur halb so alte Carter blitzschnell neue Methoden des Cross-Promoting einführt und ungeahnte Erfolgszahlen präsentiert. Als der Youngster dann noch hinter seinem Rücken eine Affäre mit dem Töchterchen anfängt, liegen bei Dan die Nerven blank.
"Reine Nervensache" entpuppt sich trotz aller Kritik an Profitmaximierung und dem Prinzip des Hire and Fire als "Feel Good Movie", denn Saulus alias Carter mutiert zum Paulus, der die Werte des wahren Seins erkennt und der alte Fuchs hat am Ende wieder die Fäden in der Hand und den Chefsessel unterm Hintern. Menschlichkeit siegt über Materialismus. Das mag in Zeiten von Globalisierung und Shareholder-Value zwar realitätsfern und nur ein frommer Wunsch sein - es macht aber einfach Spaß, Topher Grace als seelisch verkümmerten Kotzbrocken zu sehen, der - nachdem ihm die Frau weggelaufen ist - nur noch mit seinem Zierfisch plaudert und sich mit einem Porsche belohnt, aber an Scarlett Johansson ganz romantisch sein Herz verliert. Und Dennis Quaid ist die Rolle des erfahrenen Haudegens, der die Kurve vom Loser zum Winner schafft, auf den Leib geschrieben. Für rührende Momente sorgt David Paymer, eine tragische Angestellten-Figur, die für all diejenigen steht, die trotz ihrer Leistung plötzlich zum alten Eisen zählen, weil sie billigeren und brutaleren Newcomern Platz machen müssen. Manchmal erinnert die Rücksichtslosigkeit der Handelnden an "In the Company of Men", dann wieder menschelt es stark, werden die Konkurrenten zu Buddies. Nach dieser versöhnenden und humorigen Botschaft aus dem Haifischbecken ist die Welt für einen kurzen Moment wieder in Ordnung. mk.
"51? Das ist krass, ein Jahr älter als mein Vater", so wird Dan Foreman, gestandener Familienvater und bis vor kurzem Anzeigenleiter des renommierten Sportmagazins "Sports America" von seinem neuen Chef begrüßt. Carter Duryea ist 26 und das perfekte Produkt der New-Economy: aalglatt, karriereorientiert, erfolgreich. Aber eigentlich ist er ein armes Würstchen, denn nach nur knapp siebenmonatiger Ehe hat seine Frau Kimberly ihn gerade verlassen, weil er keine Zeit für sie hatte, seine Eltern haben sich nie besonders für ihn interessiert und vor der neuen Herausforderung als Anzeigenchef hat er eine Heidenangst. Kein Wunder, dass er Dan Foremann beneidet. Der ältere wird nicht nur von seinen Kollegen respektiert und gemocht, er hat außerdem eine großartige Frau und zwei bildhübsche Töchter, die ihn lieben. Dan jedoch findet seine momentane Lage alles andere als beneidenswert. Zu der Angst, in seinem Alter plötzlich ohne Job dazustehen gesellt sich die wachsende finanzielle Belastung, denn seine älteste Tochter Alex will an eine teurere Uni wechseln und Dans Frau Ann überrascht ihn mit der Neuigkeit, dass sie ein Baby erwartet! Außerdem geht es ihm an die Nieren, dass sein neuer Chef wegen der vom Mutterkonzern vorgegebenen Rationalisierungsmaßnahmen einen langjährigen Mitarbeiter nach dem anderen feuert. Und dass sich dieser Bubi dann auch noch privat an ihn hängt und sich bei ihm zum Abendessen einlädt, passt dem gebeutelten Geschäftsmann auch gar nicht. Aber das Schlimmste steht Foremann noch bevor: Carter fängt ausgerechnet mit seiner Tochter Alex ein Verhältnis an. Jetzt platzt Dan endgültig der Kragen...
Quelle: Tobis
- Making-Of
- Interviews mit Cast & Crew
- Deleted Scenes
Quelle: Tobis
| Darsteller: | Dennis Quaid | als Dan Foreman | |
|---|---|---|---|
| Topher Grace | als Carter Duryea | ||
| Scarlett Johansson | als Alex Foreman | ||
| Marg Helgenberger | als Ann Foreman | ||
| David Paymer | als Morty | ||
| Clark Gregg | als Steckle | ||
| Philip Baker Hall | als Eugene Kalb | ||
| Selma Blair | als Kimberly | ||
| Frankie Faison | als Corwin | ||
| Ty Burrell | als Enrique Colon | ||
| Kevin Chapman | als Lou | ||
| Amy Aquino | als Alicia | ||
| Zena Grey | als Jana Foreman | ||
| Malcolm McDowell | als Teddy K | ||
| Lauren Tom | als Geburtshelferin | ||
| Regie: | Paul Weitz | ||
| Buch: | Paul Weitz | ||
| Musik: | Stephen Trask | ||
| Kamera: | Remi Adefarasin | ||
| Produzent: | Chris Weitz | ||
| Paul Weitz | |||
Reine Chefsache in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts HD 5.1, Englisch dts HD 5.1
Tonformat: dts HD 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bildformat: 1:1,85/1080p
Extras: Making of, Interviews, Entfallene Szenen
- Making-Of
- Interviews mit Cast & Crew
- Deleted Scenes
Star
Dennis Quaid
Er trägt ein charmantes und manchmal verwirrtes Siegerlächeln, ist der Typ der lockeren Verführung, der keiner Affäre abgeneigt ist und dabei...
Star
Scarlett Johansson
Filmschönheit mit sinnlicher Aura und seit "Lost in Translation" höchst gefragte Darstellerin. Ihr plötzlicher Erfolg schlug - wie...
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