Charlotte Vale leidet unter ihrer dominanten Mutter und kann sich erst durch einen Aufenthalt in einem Sanatorium von ihr lösen. Auf einer Kreuzfahrt verliebt sie sich in Jerry, der jedoch bereits verheiratet ist. Zurück bei ihrer Mutter kommt es zu einer Auseinandersetzung, im Laufe derer Charlottes Mutter an einem Herzinfarkt stirbt. Von Schuldgefühlen geplagt, begibt sich Charlotte erneut ins Sanatorium, wo sie die Bekanntschaft von Jerrys verschüchterter Tochter macht.
Melodramatische Verfilmung eines Romanbestsellers von Olive Higgins-Prouty durch Irving Rapper ("Die Glasmenagerie"), in der eine alleinstehende Frau ihre Aufgabe darin findet, die verschüchterte Tochter ihrer großen Liebe davor zu bewahren, ihr Schicksal zu teilen. Neben der großartigen Bette Davis begeistert vor allem Gladys Cooper als ihre Gift sprühende Mutter. Beide Darstellerinnen wurden für den Oscar nominiert, ausgezeichnet wurde der Film jedoch "nur" für die beste Musik (Max Steiner).