DVD Kaufvideo

Reise der Verdammten

Odyssee eines Schiffs mit jüdischen Flüchtlingen.


Reise der Verdammten

Kaufvideo

Erhältlich seit:
05.12.2007

Originaltitel: Voyage of the Damned

Drama

Großbritannien 1976
Laufzeit: 151 Min.
FSK: ab 12

Faye Dunaway
Max von Sydow
Oskar Werner

Regie: Stuart Rosenberg
Concorde Home Entertainment

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 

Am 13. Mai 1939 sticht die SS St. Louis in Hamburg mit dem Ziel Kuba in See. An Bord befinden sich 937 Juden, die vor dem Nazi-Regime fliehen. Weder Kuba noch die USA nehmen die Flüchtlinge, die teils ungültige Visa haben, auf. Als auch Kanada die Einwanderung verweigert, kehrt die St. Louis nach Europa zurück. Es beginnt eine nervenaufreibende Odyssee, in deren Verlauf mehrere Menschen an Bord Selbstmord begehen. Nach sechs Wochen nehmen sich Frankreich, Holland, Belgien und Großbritannien der Flüchtlinge an.

Spannendes Drama um die historische Irrfahrt des Luxusschiffs SS St. Louis, die von Propagandaminister Dr. Joseph Goebbels missbraucht wurde, um zu zeigen, dass Juden unbeliebt waren. Stuart Rosenberg ("Brubaker", "Der Unbeugsame") inszenierte mit Weltstars: Orson Welles, Faye Dunaway, Oskar Werner, Malcolm McDowell, James Mason, Maria Schell, Sam Wanamaker, Helmut Griem, Lee Grant, Fernando Rey und Max von Sydow als Kapitän. Drei Oscar-Nominierungen 1977. Golden Globe 1977 für Katharine Ross als Beste Nebendarstellerin.

Im Mai 1939 sticht der Luxusdampfer "St. Louis" mit über neunhundert jüdischen Flüchtlingen in See. Ihr Ziel, den Hafen von Havanna, werden sie nie erreichen. Regisseur Stuart Rosenberg greift in seinem Film auf historische Tatsachen zurück: 1939 schickten die Nazis 937 jüdische Emigranten ohne gültige Visa Richtung Kuba. Nach einer dramatischen Irrfahrt kehrte das Schiff zurück nach Europa und legte mehrere Wochen später im belgischen Antwerpen an. Mehr als 600 Passagiere erlebten das Kriegsende nicht mehr; sie wurden durch das Nazi-Regime umgebracht.

Hamburg, 13. Mai 1939. Eine Musikkapelle spielt, die Passagiere besteigen den Luxusdampfer "St. Louis". Doch die insgesamt 937 Menschen an Bord unternehmen keineswegs eine Vergnügungsreise - es sind Juden auf der Flucht vor dem Schreckensregime der Nazis. Ihre Hoffnung heißt Havanna; Kuba hat den verzweifelten Flüchtlingen die Einreise gewährt.

Unter ihnen befinden sich der Arzt Professor Egon Kreisler, eine Koryphäe seines Fachs, der bis vor wenigen Jahren an der Berliner Universität unterrichtete und dessen Frau Denise, der Rechtsanwalt Carl Rosen, der bis zuletzt erbittert gegen die Nationalsozialisten gekämpft hatte, dessen Frau Lillian und die gemeinsame Tochter Anna, das ältere Professoren-Ehepaar Weiler, das Ehepaar Hauser, dessen Tochter Mira bereits seit einigen Jahren in Havanna wohnt sowie die beiden alleinreisenden Mädchen Sarah und Julia Strauss, die zukünftig bei ihrem in Kuba lebenden Vater bleiben sollen.

Nach Jahren der Repression und Demütigung wissen die meisten Reisenden zunächst gar nicht, wie ihnen geschieht. Auf der "St. Louis" herrscht Luxus pur, nach dem Galadinner tritt eine Tanzkapelle auf, in wenigen Tagen soll sogar ein Maskenball stattfinden. Bei den Klängen der Musik - es werden beliebte Schlager gegeben - beginnen die Ersten zwar, ihre alte Heimat zu vermissen, doch die Aussicht auf ein Leben in Frieden und Freiheit lässt sie neuen Mut schöpfen. Noch ahnen weder die Passagiere noch Kapitän Schröder, dass die Visa für ungültig erklärt wurden und die Reise nur ein Propagandatrick von Josef Göbbels ist. Dieser möchte damit der Öffentlichkeit beweisen, dass Juden im Jahr 1939 in anderen Ländern ebenso unerwünscht sind wie in Deutschland.

Kurz vor der kubanischen Küste empfängt Kapitän Schröder einen rätselhaften Funkspruch. Zunächst hält er die Meldung für eine Missverständnis, doch schnell wird klar, dass es nur eine einzige Erklärung gibt: die "St. Louis" darf den Hafen von Havanna nicht anlaufen, die 937 Visa sind nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind. Unter den Passagieren machen sich Wut und Verzweiflung, aber auch nackte Panik und Todesangst breit. Die Flüchtlinge sind auf dem Schiff gefangen, zusätzlich macht ihnen auch noch die tropische Hitze zu schaffen. Kapitän Schröder versucht fieberhaft, eine Alternative zu finden - eine Rückkehr nach Deutschland, die für die Passagiere eine Reise in den sicheren Tod bedeuten würde, kommt für ihn nicht in Frage.

Währenddessen setzt Doktor Strauss, der Vater der beiden alleinreisenden Mädchen, in Havanna Himmel und Hölle in Bewegung, um seine beiden Kinder zu retten. Auch Mira Hauser, die gezwungen ist, ihren Lebensunterhalt als Prostituierte in einem Edelbordell zu verdienen und die über Kontakte in die höchsten Kreise verfügt, bemüht sich, ihre Eltern, von Bord zu befreien.

Schließlich erklären sich mehrere europäische Staaten bereit, darunter auch England und Frankreich, die Flüchtlinge aufzunehmen ...

Das ergreifende, hochkarätig besetzte Plädoyer für die Menschlichkeit wurde mit einem Golden Globe ausgezeichnet und für insgesamt drei Oscars[r] nominiert.

Quelle: Concorde

Darsteller:  Faye Dunaway  
  Max von Sydow  
  Oskar Werner  
  Malcolm McDowell  
  Orson Welles  
  James Mason  
  Lee Grant  
  Ben Gazzara  
  Katharine Ross  
  Luther Adler  
 
Regie:  Stuart Rosenberg  
Buch:  Steve Shagan  
  David Butler  
Musik:  Lalo Schifrin  
Kamera:  Billy Williams  
Produzent:  Robert Fryer  
 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Faye Dunaway

In High Schools der Armee erzogen und vom Theater kommend, wurde Faye Dunaway mit ihrer dritten Rolle als schöne, kühle, nervöse, liederliche...

 

Star

Max von Sydow

Sein unverwechselbar nordisches, hohes, kantiges Gesicht mit dem suchenden, ernsten und oft gepeinigt wirkenden Blick machten den 1929...