Große Veränderungen werfen ihre Schatten voraus in der hauptsächlich aus Homosexuellen beiderlei Geschlechts rekrutierten Freundesclique der allzeit verständnisvollen Tara. Beim Lesbenpärchen liegt Ärger in der Luft, seit Megan ihre Sarina mit einem Kerl betrog. Javier flüchtet nach positivem HIV-Test in die starken Arme des schwarzen Künstlers Buzz, der so seine ganz eigenen Theorien zur "Aids-Verschwörung" hat. Vincey schließlich fasst nach einer bewegenden Begegnung mit Schwulenhassern einen Auftritt im Medienzirkus ins Auge.
Sorgen, Nöte und Freuden einer Gruppe von Twentysomethings, deren größte Gemeinsamkeit in (fast) allen Fällen die Neigung zum gleichen Geschlecht bedeutet, mal ohne politisch korrekten Zeigefinger oder Hollywood-Weichzeichner dargereicht im geschmackvollen Rahmen einer trotz endloser Gesprächsrunden erstaunlich kurzweiligen Beziehungsdramödie. Jennifer Tilly, Seymour Cassel und Lori Petty sorgen dafür, dass der runde Indie-Spaß auch am heterosexuellen Mainstreamfilmfreund nicht unbemerkt vorüber gehen muß.