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Remember Me - Lebe den Augenblick

Beziehungsdrama mit "Twilight"-Star Robert Pattinson und Emilie de Ravin als Liebespaar, das wie deren Familien auch von zwei Tragödien schwer gezeichnet sind.


Remember Me - Lebe den Augenblick

Leihvideo

Erhältlich seit:
19.08.2010

Originaltitel: Remember Me

Drama

USA 2010
Laufzeit: 113 Min.
FSK: ab 12

Robert Pattinson
Emilie de Ravin
Pierce Brosnan

Regie: Allen Coulter
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Remember Me - Lebe den Augenblick

Tyler ist 21 und im ständigen Spannungsverhältnis zu seinem Vater, der nach dem Selbstmord von Tylers Bruder seine Familie fast aufgegeben und Zuflucht in seinem Wall-Street-Job gefunden hat. Auch Allie, ebenfalls 21, hat mit dem Mord an ihrer Mutter eine Tragödie miterlebt. Sie allerdings liebt ihren Vater und nach einigen zögerlichen Dates auch Tyler, mit dem sie so vieles zu verbinden scheint. Doch ein Geheimnis Tylers gefährdet das Glück - wie auch ein Ereignis, das nicht nur diese Beziehung ins Chaos stürzen könnte.

Robert Pattinsons neuer Kinofilm ist sensibel und romantisch, ähnlich wie die "Twilight"-Saga, die den Briten zum Star machte. Doch die zweite Regiearbeit von Allen Coulter ("Die Hollywood-Verschwörung") fordert den jungen Briten mehr als seine Vampirrolle, ist nicht nur Lovestory, sondern auch ein dezent gefühlvolles Drama, das verschiedene Beziehungen in zwei traumatisch gezeichneten Familien weitgehend ohne Kitsch und dramatische Überzeichnungen beleuchtet und angesichts seiner Thematik große Zurückhaltung beweist.

Remember Me - Lebe den Augenblick

Die Sonne geht auf für alle "Twilight"-Fans", denn der neue Film mit Robert Pattinson ist sensibel, romantisch und sein erstes Drama, das abseits der Hitreihe auch ins Kino kommt.

Abgesehen von "Harry Potter und der Feuerkelch" und der Vampirsaga, fand Pattinsons filmisches Leben hierzulande auf DVD oder Blu-ray statt. "Remember Me" ist deshalb ein Test, ob die Fans dem jungen Briten auch in der Rolle eines Sterblichen ins Kino folgen. Der nach "Die Hollywood-Verschwörung" zweite, prominent besetzte Film von TV-Profi Allen Coulter ("Die Sopranos"), spielt emotional auf "Twilight"-Territorium, ist eine gefühlvolle Romanze, die ihren Star aber etwas mehr aus der Reserve lockt, als ihm das sein Franchise bisher ermöglichte.

Die ersten Bilder allerdings gehören der 11-jährigen Allie, die 1991 zusehen muss, wie ihre Mutter an einem New Yorker Bahnsteig erschossen wird. Zehn Jahre später wird Allie (Emilie de Ravin) vom gleichaltrigen Kommilitonen Tyler (Robert Pattinson) angesprochen. Auch er hat eine familiäre Tragödie miterlebt, seinen älteren Bruder durch Selbstmord verloren. Aus dem zornigen Tyler, der im Schatten seines erfolgreichen, distanzierten Vaters seinen Platz im Leben sucht, und der reiferen Allie, die sich vor der Welt verkrochen hat, wird ein Paar. Doch Tyler verbirgt ein Geheimnis, das seine Gefühle in Frage stellt. Denn ursprünglich war Allie für ihn nur ein Mittel, um ihren Vater, einen Cop, an seinem empfindlichsten Punkt zu treffen.

Man kann den romantischen Auslöser vielleicht nicht glaubwürdig finden, die Lovestory selbst ist es aber schon - ohne aufgesetzte, überzogene Konflikte, weitgehend frei von Kontakten zum Kitsch, wie man sie etwa von Nicholas Sparks kennt. Drehbuchdebütant Will Fetters, der ironischerweise Sparks' aktuellen Roman adaptieren soll, konzentriert sich nicht nur auf die Liebesgeschichte, sondern auf die Beziehungen von mehreren Figuren, die sich durch Verlusterfahrung veränderten. Am besten gelingt ihm das abseits der romantischen Ebene in der Bindung zwischen Tyler und seiner kleinen Schwester (Naturtalent Ruby Jerins) sowie im Verhältnis zwischen Allie und ihrem Vater. Angesichts der zwei Tragödien im Hintergrund inszeniert Coulter erwartet sensibel, aber auch mit Humor und angenehm zurückhaltend. Gerade auch im überraschenden Finale über die Fragilität des Lebens, das der Regisseur einige Szenen zuvor, mit Pattinsons Schattenspiel im morgendlichen Sonnenlicht, ausdrucksstark vorwegnimmt. kob.

Darsteller:  Robert Pattinson   als Tyler Hawkins
  Emilie de Ravin   als Ally Craig
  Pierce Brosnan   als Charles Hawkins
  Chris Cooper   als Neil Craig
  Lena Olin   als Diane Hirsch
  Ruby Jerins   als Caroline Hawkins
  Tate Ellington   als Aidan Hall
  Gregory Jbara   als Les Hirsch
  Kate Burton   als Janine
  Martha Plimpton   als Helen Craig
  Peyton List   als Samantha
  Justin Grace   als Matthews
  Meghan Markle   als Megan
 
Regie:  Allen Coulter  
Buch:  Will Fetters  
  Jenny Lumet  
Musik:  Marcelo Zarvos  
Kamera:  Jonathan Freeman  
Produzent:  Nick Osborne  
  Trevor Engelson  

Robert Pattinson verprügelt

In der Schule war Robert Pattinson der Prügelknabe.

Hatte keine schöne Schulzeit: Kristen Stewarts Lover Robert Pattinson (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Hatte keine schöne Schulzeit: Kristen Stewarts Lover Robert Pattinson (Foto: Kurt Krieger)

Armer Robert Pattinson. Nicht nur, dass er als Teenager wie ein "kompletter Volltrottel" ausgesehen habe. Jetzt auch das noch: Der unbesiegbare Edward aus "Twilight" wurde in der Schule von seinen Klassenkameraden gehauen. "Als ich jünger war, haben mich eine Menge Leute verprügelt", erklärt Pattinson. "Ich führte mich zwar dauernd wie ein Idiot auf - aber so richtig konnte ich mir den Grund für die Hiebe nie erklären."

Bald kam Klein-Robert aber dahinter, dass das Ganze mit seiner beginnenden Arbeit als Schauspieler zusammenhing: "Es ging los, als ich zum ersten Mal vor der Kamera stand. Seit dem gefiel ich mir auch in der Schule als Schauspieler und benahm mich entsprechend. Das hat wohl einige Leute mächtig auf die Palme gebracht."

Heute haut Robert Pattison selbst zu

Physische Gewalt ist Robert Pattinson indes kein Gräuel geworden, ganz im Gegenteil. In seinem neuen Film "Remember Me" habe er mit seiner Rolle als Tyler viel Spaß gehabt, weil der mal so richtig brutal sein durfte: "Als Tyler konnte ich all das tun, was ich damals bei den Prügeleien hätte tun sollen - wenn ich die Möglichkeit dazu gehabt hätte. Es hat etwas sehr Reinigendes, einfach mal so auf jemanden einzudreschen und die ganze Wut rauszulassen." Den knallharten Robert Pattinson, der sich nicht mehr an der Kapuze ziehen lässt, gibts ab 25. März im Kino zu sehen.

 

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