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Remember Me - Lebe den Augenblick

Beziehungsdrama mit "Twilight"-Star Robert Pattinson und Emilie de Ravin als Liebespaar, das wie deren Familien auch von zwei Tragödien schwer gezeichnet sind.


Remember Me - Lebe den Augenblick

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Erhältlich seit:
30.08.2010

Originaltitel: Remember Me

Drama

USA 2010
Laufzeit: 109 Min.
FSK: ab 12

Robert Pattinson
Emilie de Ravin
Pierce Brosnan

Regie: Allen Coulter
Concorde Home Entertainment

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Remember Me - Lebe den Augenblick

Tyler ist 21 und im ständigen Spannungsverhältnis zu seinem Vater, der nach dem Selbstmord von Tylers Bruder seine Familie fast aufgegeben und Zuflucht in seinem Wall-Street-Job gefunden hat. Auch Allie, ebenfalls 21, hat mit dem Mord an ihrer Mutter eine Tragödie miterlebt. Sie allerdings liebt ihren Vater und nach einigen zögerlichen Dates auch Tyler, mit dem sie so vieles zu verbinden scheint. Doch ein Geheimnis Tylers gefährdet das Glück - wie auch ein Ereignis, das nicht nur diese Beziehung ins Chaos stürzen könnte.

Robert Pattinsons neuer Kinofilm ist sensibel und romantisch, ähnlich wie die "Twilight"-Saga, die den Briten zum Star machte. Doch die zweite Regiearbeit von Allen Coulter ("Die Hollywood-Verschwörung") fordert den jungen Briten mehr als seine Vampirrolle, ist nicht nur Lovestory, sondern auch ein dezent gefühlvolles Drama, das verschiedene Beziehungen in zwei traumatisch gezeichneten Familien weitgehend ohne Kitsch und dramatische Überzeichnungen beleuchtet und angesichts seiner Thematik große Zurückhaltung beweist.

Remember Me - Lebe den Augenblick

Die Sonne geht auf für alle "Twilight"-Fans", denn der neue Film mit Robert Pattinson ist sensibel, romantisch und sein erstes Drama, das abseits der Hitreihe auch ins Kino kommt.

Abgesehen von "Harry Potter und der Feuerkelch" und der Vampirsaga, fand Pattinsons filmisches Leben hierzulande auf DVD oder Blu-ray statt. "Remember Me" ist deshalb ein Test, ob die Fans dem jungen Briten auch in der Rolle eines Sterblichen ins Kino folgen. Der nach "Die Hollywood-Verschwörung" zweite, prominent besetzte Film von TV-Profi Allen Coulter ("Die Sopranos"), spielt emotional auf "Twilight"-Territorium, ist eine gefühlvolle Romanze, die ihren Star aber etwas mehr aus der Reserve lockt, als ihm das sein Franchise bisher ermöglichte.

Die ersten Bilder allerdings gehören der 11-jährigen Allie, die 1991 zusehen muss, wie ihre Mutter an einem New Yorker Bahnsteig erschossen wird. Zehn Jahre später wird Allie (Emilie de Ravin) vom gleichaltrigen Kommilitonen Tyler (Robert Pattinson) angesprochen. Auch er hat eine familiäre Tragödie miterlebt, seinen älteren Bruder durch Selbstmord verloren. Aus dem zornigen Tyler, der im Schatten seines erfolgreichen, distanzierten Vaters seinen Platz im Leben sucht, und der reiferen Allie, die sich vor der Welt verkrochen hat, wird ein Paar. Doch Tyler verbirgt ein Geheimnis, das seine Gefühle in Frage stellt. Denn ursprünglich war Allie für ihn nur ein Mittel, um ihren Vater, einen Cop, an seinem empfindlichsten Punkt zu treffen.

Man kann den romantischen Auslöser vielleicht nicht glaubwürdig finden, die Lovestory selbst ist es aber schon - ohne aufgesetzte, überzogene Konflikte, weitgehend frei von Kontakten zum Kitsch, wie man sie etwa von Nicholas Sparks kennt. Drehbuchdebütant Will Fetters, der ironischerweise Sparks' aktuellen Roman adaptieren soll, konzentriert sich nicht nur auf die Liebesgeschichte, sondern auf die Beziehungen von mehreren Figuren, die sich durch Verlusterfahrung veränderten. Am besten gelingt ihm das abseits der romantischen Ebene in der Bindung zwischen Tyler und seiner kleinen Schwester (Naturtalent Ruby Jerins) sowie im Verhältnis zwischen Allie und ihrem Vater. Angesichts der zwei Tragödien im Hintergrund inszeniert Coulter erwartet sensibel, aber auch mit Humor und angenehm zurückhaltend. Gerade auch im überraschenden Finale über die Fragilität des Lebens, das der Regisseur einige Szenen zuvor, mit Pattinsons Schattenspiel im morgendlichen Sonnenlicht, ausdrucksstark vorwegnimmt. kob.

Remember Me - Lebe den Augenblick

Tyler sieht gut aus, ist charmant und sensibel, aber auch voller Zorn - zunächst auf seinen Vater und seinen viel zu früh verstorbenen Bruder. Außerdem ist er vor allem zornig auf einen New Yorker Polizisten, der ihn nach einer Prügelei verhaftet. Um sich zu rächen, geht Tyler auf den Vorschlag seines Freundes Aiden ein, Ally, die Tochter des Polizisten, zu verführen. Was mit schlechten Absichten beginnt, entwickelt sich zu einer großen Liebe zweier verandten Seelen. Einer Liebe allerdings, die von Tylers Geheimnis, aber auch von den Unberechenbarkeiten des Lebens gefährdet wird.

Quelle: Concorde

Audiokommentar mit Robert Pattinson Allen Coulter und den Darstellern
Making-Of
Deutscher- und Originalkinotrailer

Quelle: Concorde

Darsteller:  Robert Pattinson   als Tyler Hawkins
  Emilie de Ravin   als Ally Craig
  Pierce Brosnan   als Charles Hawkins
  Chris Cooper   als Neil Craig
  Lena Olin   als Diane Hirsch
  Ruby Jerins   als Caroline Hawkins
  Tate Ellington   als Aidan Hall
  Gregory Jbara   als Les Hirsch
  Kate Burton   als Janine
  Martha Plimpton   als Helen Craig
  Peyton List   als Samantha
  Justin Grace   als Matthews
  Meghan Markle   als Megan
 
Regie:  Allen Coulter  
Buch:  Will Fetters  
  Jenny Lumet  
Musik:  Marcelo Zarvos  
Kamera:  Jonathan Freeman  
Produzent:  Nick Osborne  
  Trevor Engelson  

Robert Pattinson spielt Nirvana-Legende Kurt Cobain

Der perfekte romantische Held, das ist Robert Pattinson. Wer könnte also besser die tragischste Figur des letzten Jahrzehnts spielen, als er?

Robert Pattinson hat sich selbst um die Rolle als Kurt Cobain bemüht (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Robert Pattinson hat sich selbst um die Rolle als Kurt Cobain bemüht (Foto: Kurt Krieger)

Robert Pattinson könnte die Idealbesetzung sein für Kurt Cobain, den legendären Frontmann der Grunge-Vorreiter Nirvana: Seine Musik sprengte in den Neunzigern alle Grenzen, seine Texte waren so genial wie undurchdringlich, sein Look inspirierte eine ganze Generation. Kurt Cobains spektakulärer Selbstmord mit einer Schrotflinte machte ihn schließlich fast zum Märtyrer, sicher aber zu einem unsterblichen Idol für seine Fans.

Einen ähnlichen Hype löst heute Robert Pattinson aus - auch, wenn dessen Fans natürlich jünger sind und der Wirbel um "Twilight" weniger einer ernstzunehmenden rebellischen Geisteshaltung entspringt als schmachtenden Teenagersehnsüchten.

Trotzdem ist Robert Pattinson ein guter Kandidat für den geplanten Film über das Leben von Kurt Cobain. Als verliebter Vampir mit Gewissenbissen in "Twilight" und aktuell in "Remember Me" als Sinnsuchender, dessen Bruder Selbstmord begangen hat, verkörpert Robert Pattinson wie kein anderer den tragischen jungen Heldentyp.

Courtney Love will Robert Pattinson und Scarlett Johansson

Dieser Ansicht ist auch Kurt Cobains Witwe Courtney Love. Und die hat beim Cobain-Film mit dem Arbeitstitel "All Apologies" das letzte Wort in Sachen Darsteller, Regisseur, Drehbuch und Musik. Das war nämlich Loves Bedingung, unter der sie einem Film über ihren verstorbenen Gatten überhaupt erst zugestimmt hat.

Davon hatte auch Robert Pattinson Wind bekommen, der von Anfang an scharf auf die Rolle als Kurt Cobain war. Ein Insider verrät: "Robert hat Courtney nonstop mit Anrufen und E-Mails bombardiert. Anfangs war sie davon etwas irritiert, aber jetzt ist Robert Pattinson für sie die erste Wahl, um Kurt zu spielen."

Aber Courtney Love selbst hat auch eine fixe Idee: Sie will unbedingt, dass Scarlett Johansson ihren Part übernimmt. Zwar ist Johansson eindeutig hübscher als es Love selbst zu ihren besten Zeiten je war, dennoch stehen die Chancen nicht schlecht. Denn Scarlett Johansson ist eng mit Frances Bean befreundet, der gemeinsamen Tochter von Kurt Cobain und Courtney Love.

Als Regisseur für das Kurt-Cobain-Biopic hat Love übrigens keinen Geringeren als "Benjamin Button"-Macher David Fincher im Visier. Ob Courtney Love diese Wünsche auch alle erfüllt bekommt, muss sich erst noch zeigen. So oder so steht aber zu befürchten, dass nicht alle Nirvana-Fans den Film begrüßen werden: Courtney Love wird von vielen wegen ihres Umgangs mit dem Andenken an Kurt Cobain schwer kritisiert, manche halten sie gar für mitschuldig an dessen Tod.

 

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