
Die hartherzige Emily Boynton erpreßt nach dem Tod ihres Gatten den Familienanwalt, ihr das Erbe allein zukommen zu lassen. Um die fünf betrogenen Familienmitglieder zu beschwichtigen, lädt sie Emily auf eine Kreuzfahrt ein. Als der von Gewissensbissen geplagte Anwalt auftaucht, trachtet ihm Emily vergeblich nach dem Leben. Stattdessen wird sie selbst Opfer eines Mordes. Unter den vielen Tatverdächtigen findet Inspektor Poirot den wirklichen Mörder heraus: ein britisches Parlamentsmitglied, das einst eine Haftstrafe verbüßte und befürchten mußte, von Emily verraten zu werden.
Nach "Death on Safari" die zweite Agatha Christie-Verfilmung innerhalb kürzester Zeit. Der vorliegende Titel lief immerhin in den Kinos und stützt sich auf eine ganze Reihe großer Stars wie Peter Ustinov (erneut als Hercule Poirot wie schon in "Tod auf dem Nil" und "Das Böse unter der Sonne")), John Gielgud ("Die Stunde des Siegers") und Lauren Bacall ("Mr. North"). Michael Winner ("Ein Mann sieht rot") gestaltete die Vorlage zu einem stattlichen, jedoch nur moderat spannenden Bilderbogen von mediterranen Schauplätzen. Der Charme früherer Christie-Verfilmungen bleibt weitgehend auf der Strecke.