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Rendezvous mit Joe Black

Opulentes Drei-Stunden-Werk von Martin Brest, eine Hollywood-Reflexion über Leben und Tod.


Rendezvous mit Joe Black

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Erhältlich seit:
13.01.2011

Originaltitel: Meet Joe Black

Fantasy

USA 1998
Laufzeit: 180 Min.
FSK: ab 6

Brad Pitt
Sir Anthony Hopkins
Claire Forlani

Regie: Martin Brest
Universal Pictures Germany

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Rendezvous mit Joe Black

Als Joe Black sich nach der schönen Susan Parrish, einer Zufallsbekanntschaft, umdreht, übersieht er ein heranrasendes Auto. Tage später begegnet Susan ihm wieder. Da sie den Unfall nicht bemerkt hat, wundert sie sich, daß Joe sie nicht wiedererkennt. Doch das ist gar nicht möglich, denn Susan steht der Tod gegenüber - in Gestalt von Joe Black. Er ist gekommen, um ihren Vater in sein Reich zu holen. Susans Liebreiz bringt ihn davon allerdings schon bald ab - und eine einzigartige Romanze nimmt ihren Lauf...

Lose basierend auf dem Fredric-March-Klassiker "Death Takes a Holiday" inszenierte Regisseur Martin Brest ("Der Duft der Frauen") eine gedanklich ambitionierte Romanze, die durch ein hohes Maß an Schauwerten auch ein optisches Äquivalent findet. Brad Pitt beweist einmal mehr beeindruckende Star-Power und Anthony Hopkins ist ihm als weiser Medien-Tycoon ein ebenbürtiger Partner. Die Entdeckung dieser höchst unterhaltsamen "Jedermann"-Variante ist die schöne, talentierte Claire Forlani, deren romantische Ausstrahlung durchaus mit der von Meg Ryan vergleichbar ist. Ein prächtiges Liebesdrama.

Rendezvous mit Joe Black

Martin Brest mag es opulent. Nach seinem Oscar-prämierten Zweieinhalbstunden-Film "Der Duft der Frauen" legt er bei seinem neuen Werk "Meet Joe Black" sogar noch eine halbe Stunde zu. Und so ist seine auf Hollywood getrimmte Reflexion über Leben und den Tod. Liebe und Loyalität eine hochambitionierte, über weite Strecken theatralische slowburn-Inszenierung, die sich fast behutsam dem Grande Finale annähert. Inspiriert von Mitchell Leisens Film "Death Takes a Holiday" aus dem Jahre 1934, läßt Brest den Tod in Gestalt von Brad Pitt eine Weile auf Erden wandeln, bevor er seinen Todeskandidaten, gespielt von Anthony Hopkins, an dessen 65. Geburtstag ins Jenseits mitnimmt. Daß der Tod, alias Joe Black, sich dabei in eine junge Frau (Claire Forlani) verliebt, ist der eigentliche Twist des Films. Man darf gespannt sein, ob die Starpower von Brad Pitt und Anthony Hopkins das 100 Mio. Dollar-Movie in die Gewinnzone bringen wird.

Fast scheint es so, als hätte Martin Brest diesmal sein Opus Magnus abliefern wollen. Seit Anfang der 80er Jahre variierte er - mit diversen Drehbuchautoren - immer wieder den Stoff, "bevor ich schließlich all das herausdestiliert hatte, was mir bei der Thematik von essentieller Bedeutung schien und nichts Geringeres ist als ein Film über den Sinn des Lebens," so Brest. Gleich vier Scriptschreiber haben versucht, diesem philosophischen Anspruch gerecht zu werden, was ihnen vor allem in der Figur des Multimillionärs William Parrish (Hopkins) gelungen ist. Parrish ist in jeder Einstellung die moralische Instanz, die die Parameter setzt, an denen die Menschen um ihn herum ihre eigene Werteskala messen müssen. Seine ältere Tochter Allison (Marcia Gay harden9 und deren softer Ehemann und Aufsichtsratsmitglied im Parrish-Imperium, Quince (Jeffrey Tambor); seineLieblingstochter Susan (Forlani) und ihr Yuppie-Verlobter und "Daddys rechte Hand" Drew (Jake Weber) sowie der Tod Joe Black (Brad Pitt) höchstpersönlich. An exquisiten Luxus-Settings - von New Yorker Park Avenue-Schick bis spektakulären Upper-Class-Country-Style-Ambiente - zelebriert Brest seine sophisticated Fantasy-Fabel mit viel Leibe zum Detail - den Designern Dante Ferretti ("Kundun"), Aude Bronson-Howard ("Looking For Richard") und David C. Robinson ("Carlitos Way") sein Dank - und mit ebenso viel Feingefühl für romantische Atmosphäre und Stimmungen. Kein Wunder also, daß die Liebesgeschichte zwischen Susan und Joe Black breiten Raum einnimmt, und Pitt die Sexszene zwischen den beiden seine beste nennt. Parallel dazu gibt Brest noch einen kleinen Exkurs in Sachen Berufsethik und Lebensführung - eine Art positive Popcorn-Variante des "Jedermann". Wem das "Spiel vom Sterben des reichen Mannes" gelegentlich zu sehr ausufert, der kann sich - wie fast immer- an der herrlich präzisen Schauspielkunst eines Anthony Hopkins erfreuen, der seine etwas schöngefärbte Rolle mit Tiefgang und unaufdringlicher Melancholie erfüllt. Brad Pitt hat es da in seiner ambivalenten Rolle sehr viel schwerer. Anfangs der strahlende Charmeur mit Fun Appeal, wird er schnell zum zombiehaften, etwas linkischen Joe Black umfunktioniert, was etwas gewöhnungsbedürftig ist. Die eigentliche Entdeckung des Films ist freilich Claire Forlani ("The Rock", "Basquiat"), die sich durch ihren äußerst femininen Look und ihre ausdrucksstarke Mimik nachdrücklich für romantische Rollen vom Julia Roberts-Zuschnitt empfiehlt. Reich an metaphysischer Textur und geradezu verschwenderisch mit großen Gefühlen, ist dieses Marathon-Movie zweifellos ein eindrucksvolles Kinoerlebnis - vor allem für ein Publikum, das viel für die gerade so modischen Geister- und Engelmärchen übrig hat. ull.

Rendezvous mit Joe Black

Kurz vor seinem 60. Geburtstag erhält Medien-Mogul William Parrish (Anthony Hopkins) überraschenden Besuch von dem mysteriösen Fremden Joe Black. Schon bald stellt sich heraus, dass der gut aussehende junge Mann (Brad Pitt) ein ganz besonderes Anliegen hat: Er ist der Tod in menschlicher Gestalt, gekommen, um Parrish ins Jenseits zu begleiten. Joe Black bietet seinem Gastgeber jedoch an, ihn so lange zu verschonen, wie es diesem gelingt, seinem ungebetenen Gast bei Laune zu halten. Der Todgeweihte willigt ein, in der Hoffnung, so sein Lebenswerk noch beenden zu können. Dass sich jedoch seine Tochter Susan (Claire Forlani) in Joe Black verliebt, macht Parrish die Einhaltung der Abmachung nicht gerade einfach. Zudem Joe Black nicht daran denkt, seine große Liebe auf Erden zurückzulassen...

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Brad Pitt   als Joe Black/ junger Mann im Café
  Sir Anthony Hopkins   als William Parrish
  Claire Forlani   als Susan Parrish
  Jake Weber   als Drew
  Marcia Gay Harden   als Allison
  Jeffrey Tambor   als Quince
  David S. Howard   als Eddie Sloane
  Lois Kelly-Miller   als Jamaikanische Frau
 
Regie:  Martin Brest  
Buch:  Ron Osborn  
  Jeff Reno  
  Kevin Wade  
  Bo Goldman  
Musik:  Thomas Newman  
Kamera:  Emmanuel Lubezki  
Produzent:  Martin Brest  

Jenny, Ben und der Horror-Crash

Da sitzt man gemütlich im hellblauen Cabrio, die Sonne scheint, man will gerade losfahren - und plötzlich gibt es einen Riesenkrach, Glas zersplittert, Metall zerreißt und Menschen schreien vor Schreck.

Der Schreck sitzt tief

Der Schreck sitzt tief

So erging es Jennifer Lopez und Ben Affleck: Die beiden waren gerade beim Nachdreh zur Krimikomödie "Gigli", als nur ein paar Meter vor ihnen ein kapitaler Frontalzusammenstoß passierte. Die Fahrer der beiden Autos wurden sofort in ein Krankenhaus gebracht, Jenny, Ben und die Filmcrew kamen mit dem Schrecken davon.

Eigentlich war die viel benutzte Straße in Hollywood zwar für den Dreh gesperrt, doch zwischen den Takes ließ die Polizei immer wieder Autos passieren um ein komplettes Verkehrschaos zu verhindern. Nach dem Crash musste der Dreh mehrere Stunden unterbrochen werden, bis die Unfallstelle schließlich geräumt werden konnte.

"Gigli" erzählt die Geschichte des ehrgeizigen Nachwuchsgangsters Larry Gigli (Affleck), der seinen ersten großen Coup plant: Er will den ausgetickten Sohn eines Staatsanwaltes kidnappen, der gerade Giglis Boss einbuchtet. Nach erfolgreicher Entführung verschanzt er sich mit dem Sohn und der Revolverbraut Ricki (Lopez) in einem Hotel.

Die Krimikomödie startet in Deutschland am 25. September. Regie führt Martin Brest, der auch das Drehbuch schrieb und schon "Rendezvous mit Joe Black" und "Der Duft der Frauen" inszenierte. Einer seiner Ex-Stars ist auch in "Gigli" wieder zu sehen: Al Pacino hat einen Cameo-Auftritt.

Jenny und Ben machten zuletzt Schlagzeilen, weil sie die für den Valentinstag geplante Hochzeit auf unbestimmte Zeit verschoben - angeblich weil Matt Damon ein Auge auf Jenny geworfen hat. Sollte die Beziehung des einstigen Traumpaares nun scheitern, darf man sich zumindest noch auf ihren gemeinsamen Auftritt in Kevin Smiths schräger Beziehungskiste "Jersey Girl" freuen. Die ist nämlich bereits abgedreht.

 

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