DVD Leihvideo

Rennschwein Rudi Rüssel 2

Fortsetzung des schweinischen Filmspaßes von 1994.


Rennschwein Rudi Rüssel 2

Leihvideo

Erhältlich seit:
12.10.2007

Komödie

Deutschland 2007
Laufzeit: 94 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Sebastian Koch
Sophie von Kessel
Maurice Teichert

Regie: Peter Timm
Warner Home Video Germany

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Elf Jahre nach der erfolgreichen Verfilmung von Uwe Timms Kinderbuchklassiker sorgt nun erneut ein rosa Wonneproppen für saustarken Wirbel.

Schwein gehabt! Nickel hat in Ferkel Rudi einen super Kumpel gefunden (Foto: Warner) Großansicht

Schwein gehabt! Nickel hat in Ferkel Rudi einen super Kumpel gefunden (Foto: Warner)

Oink, oink! Wenn Sie bei diesem Film in vergnügtes Grunzen ausbrechen, dann liegt das sicher an seinem saumäßig süßen Helden: Rudi Rüssel, ein flinkes Ferkel mit der Lizenz zum Herzerweichen! Vor elf Jahren eroberte der quiekende Winzling erstmals die deutschen Kinoleinwände und begeisterte ein Millionenpublikum.

Nach Motiven der beliebten Romanvorlage von Uwe Timm inszenierte nun Regisseur Peter Timm (der bereits den "Ur-Rudi" verfilmte) eine zauberhafte Fortsetzung. Für tierischen Trubel sorgt diesmal Rudi 2 - der Urenkel des berühmten Rennschweins.

Thomas ist vom neuen Mitbewohner etwas irritiert (Foto: Warner) Großansicht

Thomas ist vom neuen Mitbewohner etwas irritiert (Foto: Warner)

Rausschmiss in Planung

Der neunjährige Nickel (Maurice Teichert) findet das kleine Ferkel bei einem Schulausflug und nimmt es mit nach Hause. Dort hat sich jedoch bereits ein weiterer Neuzugang eingenistet: Die Freundin (Sophie von Kessel) von Nickels Vater (Sebastian Koch) ist zusammen mit ihrer Tochter eingezogen!

Nickel findet seine neue Patchwork-Familie gar nicht witzig und schmiedet mit Schweinchen Rudi einen Plan, um die ungebetenen Gäste loszuwerden.

Wunderbar: Mit durchaus ernsten Untertönen, aber in federleichten Humor gepackt und mit viel Gefühl inszeniert, hüpft "Rudi 2" geradewegs in die Herzen seiner kleinen und großen Zuschauer!

Rennschwein Rudi Rüssel 2

Mit seinem späten Sequel baut Komödien-Veteran Peter Timm auf das altbewährte Schwein, die Mechanismen einer Patchwork Family und zwei tumbe Ganoven.

Fortsetzungen haben im Kino mal wieder Hochkonjunktur - von "Ice Age 2" bis "Rocky 6". Noch populärer sind Sequels, die der Gattung Kinderfilm angehören - siehe "Die wilden Hühner 2" oder "Die wilden Kerle 4". Tummeln sich dann noch Tiere vor der Kamera, kann boxofficemäßig eigentlich fast nichts mehr schiefgehen. Und so hat sich Komödien-Urgestein Peter Timm ("Manta - Der Film", "Go, Trabi, Go") wohl nicht von ungefähr eines seiner früheren Erfolge erinnert: "Rennschwein Rudi Rüssel", der vor ziemlich genau zwölf Jahren immerhin eine knappe Million Kinobesucher auf sich vereinen konnte. Ob eine Fortsetzung nach so langer Zeit noch wirklich Sinn macht, sei einmal dahin gestellt - schließlich war die Zielgruppe der jetzigen Kindergarten- und Volksschulkinder noch gar nicht geboren. Aber vielleicht hat sich die Marke "Rudi Rüssel" doch bei dem einen oder anderen eingeprägt und weckt nun wohlig-amüsante Erinnerungen an das gestresste Ehepaar Iris Berben/Ulrich Mühe, das so seine Mühe mit dem kleinen rosa Ferkelchen hatte. Nun, 2007 hat sich einiges geändert, und Timm tut gut daran, eine Geschichte zu erzählen, die mit dem Original außer dem vierbeinigen Hauptdarsteller so gut wie gar nichts mehr zu tun hat. Im Zentrum von Teil 2: Der alleinerziehende, beruflich eingespannte Vater Thomas (auch als Komödiant überzeugend: Sebastian Koch aus dem Oscar-Preisträger "Das Leben der Anderen") und sein entsprechend vernachlässigter, neun Jahre alter Sohn Nickel. Zum Konflikt in der chaotischen, doch irgendwie funktionierenden Männer-WG kommt es aber erst, als beide unerwarteten Besuch mit nach Hause bringen: Nickel ein süßes Schweinchen, das beinahe einer Hundemeute zum Opfer gefallen wäre, und Thomas seine Freundin, die Ärztin Anja (Sophie von Kessel) samt deren zwölfjähriger Tochter Feli. Obwohl weder das Haustier noch die Stiefmutter vom anderen gebilligt werden, will man es doch mal miteinander probieren. Im Laufe dieses Entstehungsprozesses einer neuen Patchwork-Family kommt es schließlich zu den die Handlung vorantreibenden (lustigen) Abenteuern, zu deren Höhepunkt die Entführung der beiden Kinder durch ein selten dämliches Gaunerpärchen zählt. Dieses Duo wird gespielt von Dominique Horwitz und Andreas Schmidt, die hier so richtig auf die Kacke hauen, ihre Figuren nach Belieben karikieren dürfen, um am Ende in bewährter "Kevin - Allein zu Haus"-Manier von den cleveren Kids abgezockt zu werden. Der Rest des Plots beschäftigt sich dann entweder mit dem kleinen Rudi, der seine Qualitäten als niedlicher Zerstörer und als patentes Rennschwein unter Beweis stellen darf, und mit der anrührenden Botschaft, dass auch Stiefmütter wie deren in die Ehe mitgebrachten Kinder ein weiches Herz haben können. Schön an diesem späten Sequel ist außerdem, dass hier mit echten Ferkeln gedreht, also auf Hightech-Firlefanz verzichtet wurde, und dass es auch mal so richtig "menschelt" zwischen den Protagonisten, was die Komödie denn auch für die ganz Kleinen bedenkenlos konsumierbar macht. lasso.

Darsteller:  Sebastian Koch   als Thomas Bussmann
  Sophie von Kessel   als Anja Grusig
  Maurice Teichert   als Nickel Bussmann
  Sina Richardt   als Feli Grusig
  Dominique Horwitz   als Einstein
  Wolfgang Völz   als Fritz
  Andreas Schmidt   als Spacko
  Dieter E. Junck   als Bauer
  Maria Ehrich   als Marie
  Sybille Schedwill   als Frau Böhme
  Waldemar Kobus   als Polizist
 
Regie:  Peter Timm  
Buch:  Peter Timm  
  Karsten Willutzki  
Musik:  Marcel Barsotti  
Kamera:  Achim Poulheim  
Produzent:  Prof. Dr. Günter Rohrbach  
  Heike Wiehle-Timm  
 

Rennschwein Rudi Rüssel 2 in der Fotoshow

 

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