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Kaufvideo
Erhältlich seit:
14.02.2008
Drama/ Musical
USA 2005
Laufzeit: 135 Min.
FSK: ab 6
Rosario Dawson
Taye Diggs
Wilson Jermaine Heredia
Regie: Chris Columbus
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Basierend auf dem populären und mit dem Pulitzerpreis ausgezeichneten Broadway-Rockmusical von 1996, stimmt Regisseur Chris Columbus mit der ihm eigenen Gefühlsbetontheit eine "Bohemian Rhapsody" an.
Dabei sind Aids, Homosexualität, Drogensucht und Armut in jungen Künstlerkreisen im East Village nicht gerade Themen, die man mit dem Familienunterhaltungs-Spezialisten Columbus ("Kevin - Allein zu Haus", die ersten beiden "Harry Potter"-Filme) in Verbindung bringen würde. Tatsächlich stand für lange Zeit Spike Lee für die Inszenierung der (sehr freien) "La Bohème"-Variante im Gespräch. Die Rockoper adaptierte der relativ unerfahrene Autor Stephen Chbosky, der sich eng an die Vorlage von Jonathan Larson hielt. Beschwingter Auftakt ist der Ohrwurm "Seasons of Love", zu dem einige der acht Hauptfiguren vorgestellt werden. Da wären der junge Dokumentarfilmer Mark (Anthony Rapp) und sein Mitbewohner Roger (Adam Pascal), ein Grunge-Gitarrist mit Kreativblockade. Während sie ohne Strom in ihrem heruntergekommenen Apartment bibbern, wird unten auf der Straße ihr Freund Tom (Jesse L. Martin aus dem TV-Hit "Law & Order") ausgeraubt und anschließend von der Drag Queen Angel (klasse: Wilson Jermaine Heredia, der für die Rolle bereits einen Tony Award erhielt) getröstet. Ebenfalls im von Besitzer Ben (Taye Diggs) zum Abriss vorgesehenen Gebäude wohnt Stripperin und Junkie Mimi ("Sin City"-Girl Rosario Dawson), die ein Auge auf den zunächst abgeneigten Roger geworfen hat. Später kommen noch Marks Ex-Freundin, die Performancekünstlerin Maureen (Idina Menzel), und ihre neue Lebenspartnerin Joanne (Tracie Thoms) ins Spiel, die gegen Bens Kündigung protestieren. All diese Situationen inklusive Exposition werden mit den entsprechenden Songs (von Musikproduzent Rob Cavallo (Green Day) mit neuem Dampf ausgestattet) unterlegt und mit spärlichen Dialogbrücken verbunden. Kitt der Story sind Liebe und Freundschaft im Angesicht von Tod, Krankheit, Drogenabhängigkeit, Geld- und Beziehungsproblemen unter dieser Clique fernab der "Friends"-Idylle.
Diesen Aspekt handhabt Columbus einfühlsam, für manche vielleicht sogar larmoyant. Abgesehen von Dawson und Thoms entsprechen die restlichen sechs Schauspieler der Originalbesetzung des Musicals. So sind sie perfekt (aufeinander) eingespielt und eingesungen, allerdings zum Teil sichtlich zehn Jahre zu alt für ihre Rollen. Dennoch singen und tanzen sie auf Tischen und Hände haltend durch die Straßen, was das Zeug hält. Und es macht auch größtenteils Spaß, ihnen zu zusehen und zu zuhören - allerdings hätte die Filmlänge von 135 Minuten ohne Verluste etwas gekürzt werden können. ara.
Basierend auf Puccinis "La Bohème" wird die Geschichte einer Gruppe junger Bohemiens im New Yorker East Village erzählt, die mit dem Leben und der Liebe kämpfen - und darum, ihre Miete bezahlen zu können. Die hungernden Künstler streben nach Erfolg und Anerkennung, während ihnen Armut, Krankheit und AIDS zu schaffen machen. Es geht um ein Jahr im Leben dieser Gruppe - oder um 525.600 Minuten, die ein Jahr ausmachen.
Kurzbewertung:
"Rent" ist eine der erfolgreichsten Broadway-Shows aller Zeiten und gewann 1996 den Pulitzer-Preis für das beste Drama sowie vier Tony Awards. Fast alle Darsteller im Film gehören der Original-Cast an und spielten bei der Uraufführung am Broadway mit. Unter der Regie von Chris Columbus (Seite an Seite) und u. a. produziert von keinem Geringeren als Robert De Niro agieren in den Hauptrollen der revolutionären Rock-Oper Rosario Dawson (Sin City), Taye Diggs (Chicago), Adam Pascal (School Of Rock) und Anthony Rapp (A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn).
Quelle: Sony Pictures
Audiokommentar mit Regisseur & Besetzung
Documentary: No Day But Today (Länge Über 2 Stunden)
Entfallene Szenen inkl. Alternatives Ende
Trailer
Quelle: Sony Pictures
| Darsteller: | Rosario Dawson | als Mimi Marquez | |
|---|---|---|---|
| Taye Diggs | als Benjamin "Benny" Coffin der Dritte | ||
| Wilson Jermaine Heredia | als Angel Schunard | ||
| Jesse L. Martin | als Thomas B. "Tom" Collins | ||
| Idina Menzel | als Maureen Johnson | ||
| Adam Pascal | als Roger Davis | ||
| Anthony Rapp | als Mark Cohen | ||
| Tracie Thoms | als Joanne Jefferson | ||
| Regie: | Chris Columbus | ||
| Buch: | Chris Columbus | ||
| Steve Chbosky | |||
| Kamera: | Stephen Goldblatt | ||
| Produzent: | Jane Rosenthal | ||
| Robert De Niro | |||
| Michael Barnathan | |||
| Mark Radcliffe | |||
Rent in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Englisch dts HD 5.1, Französisch dts HD 5.1, Italienisch dts HD 5.1
Tonformat: dts HD 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch, Arabisch, Engl. f. Hörg., Griechisch, Hindi, Isländisch, Niederländisch, Polnisch, Tschechisch, Ungarisch
Bildformat: 1:2,40/16:9
Extras: Audiokommentar, Dokumentation, Entfallene Szenen, Trailer
Audiokommentar mit Regisseur & Besetzung
Documentary: No Day But Today (Länge Über 2 Stunden)
Entfallene Szenen inkl. Alternatives Ende
Trailer
Star
Rosario Dawson
Amerikanische Schauspielerin. Buchstäblich auf der Straße entdeckt und mit ihrem attraktiven Aussehen eine der erotischten jungen Frauen im...
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