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Chris Columbus' Verfilmung des sensationell erfolgreichen Musicals von Jonathan Larson über Leben und Liebe in den Zeiten von Aids, eine modernisierte Version von Puccinis "La Bohème".


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Erhältlich seit:
14.02.2008

Drama/ Musical

USA 2005
Laufzeit: 135 Min.
FSK: ab 6

Rosario Dawson
Taye Diggs
Wilson Jermaine Heredia

Regie: Chris Columbus
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Chris Columbus' Verfilmung des sensationell erfolgreichen Musicals von Jonathan Larson über Leben und Liebe in den Zeiten von Aids.

Jeder Einzelne hat eine Geschichte zu erzählen (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Jeder Einzelne hat eine Geschichte zu erzählen (Foto: Sony Pictures)

Ein Jahr im Leben einer Gruppe von frei und wild lebenden Freunden im East Village von New York: Zu ihnen gehören der verliebte Filmemacher Mark (Anthony Rapp) und seine ehemalige Geliebte Maureen (Idina Menzel), die er nicht vergessen kann. Aber Maureens neue Flamme heißt Joanne (Tracie Thoms) und hat in Harvard Jura studiert.

Marks Mitbewohner, der Junkie Roger (Adam Pascal), ist ebenso HIV-positiv ist wie seine Freundin, die S&M-Tänzerin Mimi (Rosario Dawson). Ihr früherer Mitbewohner Tom Collins (Jesse L. Martin), ein ebenfalls an Aids erkranktes Computergenie, liebt die Drag-Queen Angel (Wilson Jermaine Heredia).

Roger und Mimi sind ein seltsames Paar (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Roger und Mimi sind ein seltsames Paar (Foto: Sony Pictures)

Moderne Oper

Chris Columbus' Verfilmung des sensationell erfolgreichen Musicals von Jonathan Larson aus dem Jahr 1996 über Leben und Liebe in den Zeiten von Aids ist eine modernisierte Version von Puccinis "La Bohème".

Der durchaus brisante Stoff sollte ursprünglich mit Christina Aguilera und Justin Timberlake besetzt werden, doch dann entschieden sich die Produzenten, das komplette Ensemble der Broadway-Aufführung für den Film zu verpflichten und mit Rosario Dawson und Tracie Thoms zu ergänzen.

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Basierend auf dem populären und mit dem Pulitzerpreis ausgezeichneten Broadway-Rockmusical von 1996, stimmt Regisseur Chris Columbus mit der ihm eigenen Gefühlsbetontheit eine "Bohemian Rhapsody" an.

Dabei sind Aids, Homosexualität, Drogensucht und Armut in jungen Künstlerkreisen im East Village nicht gerade Themen, die man mit dem Familienunterhaltungs-Spezialisten Columbus ("Kevin - Allein zu Haus", die ersten beiden "Harry Potter"-Filme) in Verbindung bringen würde. Tatsächlich stand für lange Zeit Spike Lee für die Inszenierung der (sehr freien) "La Bohème"-Variante im Gespräch. Die Rockoper adaptierte der relativ unerfahrene Autor Stephen Chbosky, der sich eng an die Vorlage von Jonathan Larson hielt. Beschwingter Auftakt ist der Ohrwurm "Seasons of Love", zu dem einige der acht Hauptfiguren vorgestellt werden. Da wären der junge Dokumentarfilmer Mark (Anthony Rapp) und sein Mitbewohner Roger (Adam Pascal), ein Grunge-Gitarrist mit Kreativblockade. Während sie ohne Strom in ihrem heruntergekommenen Apartment bibbern, wird unten auf der Straße ihr Freund Tom (Jesse L. Martin aus dem TV-Hit "Law & Order") ausgeraubt und anschließend von der Drag Queen Angel (klasse: Wilson Jermaine Heredia, der für die Rolle bereits einen Tony Award erhielt) getröstet. Ebenfalls im von Besitzer Ben (Taye Diggs) zum Abriss vorgesehenen Gebäude wohnt Stripperin und Junkie Mimi ("Sin City"-Girl Rosario Dawson), die ein Auge auf den zunächst abgeneigten Roger geworfen hat. Später kommen noch Marks Ex-Freundin, die Performancekünstlerin Maureen (Idina Menzel), und ihre neue Lebenspartnerin Joanne (Tracie Thoms) ins Spiel, die gegen Bens Kündigung protestieren. All diese Situationen inklusive Exposition werden mit den entsprechenden Songs (von Musikproduzent Rob Cavallo (Green Day) mit neuem Dampf ausgestattet) unterlegt und mit spärlichen Dialogbrücken verbunden. Kitt der Story sind Liebe und Freundschaft im Angesicht von Tod, Krankheit, Drogenabhängigkeit, Geld- und Beziehungsproblemen unter dieser Clique fernab der "Friends"-Idylle.

Diesen Aspekt handhabt Columbus einfühlsam, für manche vielleicht sogar larmoyant. Abgesehen von Dawson und Thoms entsprechen die restlichen sechs Schauspieler der Originalbesetzung des Musicals. So sind sie perfekt (aufeinander) eingespielt und eingesungen, allerdings zum Teil sichtlich zehn Jahre zu alt für ihre Rollen. Dennoch singen und tanzen sie auf Tischen und Hände haltend durch die Straßen, was das Zeug hält. Und es macht auch größtenteils Spaß, ihnen zu zusehen und zu zuhören - allerdings hätte die Filmlänge von 135 Minuten ohne Verluste etwas gekürzt werden können. ara.

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Basierend auf Puccinis "La Bohème" wird die Geschichte einer Gruppe junger Bohemiens im New Yorker East Village erzählt, die mit dem Leben und der Liebe kämpfen - und darum, ihre Miete bezahlen zu können. Die hungernden Künstler streben nach Erfolg und Anerkennung, während ihnen Armut, Krankheit und AIDS zu schaffen machen. Es geht um ein Jahr im Leben dieser Gruppe - oder um 525.600 Minuten, die ein Jahr ausmachen.

Kurzbewertung:
"Rent" ist eine der erfolgreichsten Broadway-Shows aller Zeiten und gewann 1996 den Pulitzer-Preis für das beste Drama sowie vier Tony Awards. Fast alle Darsteller im Film gehören der Original-Cast an und spielten bei der Uraufführung am Broadway mit. Unter der Regie von Chris Columbus (Seite an Seite) und u. a. produziert von keinem Geringeren als Robert De Niro agieren in den Hauptrollen der revolutionären Rock-Oper Rosario Dawson (Sin City), Taye Diggs (Chicago), Adam Pascal (School Of Rock) und Anthony Rapp (A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn).

Quelle: Sony Pictures

Audiokommentar mit Regisseur & Besetzung
Documentary: No Day But Today (Länge Über 2 Stunden)
Entfallene Szenen inkl. Alternatives Ende
Trailer

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Rosario Dawson   als Mimi Marquez
  Taye Diggs   als Benjamin "Benny" Coffin der Dritte
  Wilson Jermaine Heredia   als Angel Schunard
  Jesse L. Martin   als Thomas B. "Tom" Collins
  Idina Menzel   als Maureen Johnson
  Adam Pascal   als Roger Davis
  Anthony Rapp   als Mark Cohen
  Tracie Thoms   als Joanne Jefferson
 
Regie:  Chris Columbus  
Buch:  Chris Columbus  
  Steve Chbosky  
Kamera:  Stephen Goldblatt  
Produzent:  Jane Rosenthal  
  Robert De Niro  
  Michael Barnathan  
  Mark Radcliffe  
 

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