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Resident Evil: Afterlife

Vierter und erster 3D-Teil der apokalyptischen Horror-Action-Reihe, basierend auf dem Videospiel über den Kampf gegen ein Virus, das die Menschen in mordhungrige Untote verwandelt.


Resident Evil: Afterlife

Leihvideo

Erhältlich seit:
03.03.2011

Action/ Horror

Großbritannien/Deutschland/USA 2010
Laufzeit: 97 Min.
FSK: ab 16

Milla Jovovich
Ali Larter
Wentworth Miller

Regie: Paul W.S. Anderson
Highlight Communications (Deutschland)

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Resident Evil: Afterlife

Willkommen in der Apokalypse: Die Umbrella Corporation hat fast die gesamte Erdbevölkerung mit einem Virus infiziert, das die Menschen in mordende Untote verwandelt. Die immune Alice macht sich auf die Suche nach weiteren Überlebenden, um mit ihnen gemeinsam die Umbrella Corporation endgültig zu vernichten. Doch wo Alice und ihre Begleiter voller Hoffnung auf Überlebende auch hinkommen, überall sind schon Infizierte unterwegs. Bald befinden sie sich in einer scheinbar ausweglosen Situation.

Rasanter, bildgewaltiger, effektreicher und dazu auch noch in 3D: Teil vier der deutsch-britischen Horror-Action-Reihe "Resident Evil", basierend auf den beliebten Videospielen, präsentiert sich in erneut aufgemotzter Aufmachung. Dieses Mal sitzt, wie schon beim ersten Teil, Paul W. S. Anderson im Regiestuhl und führt Ehefrau Milla Jovovich, die zum vierten Mal in die Rolle der zombieresistenten Alice schlüpft, durch die durchgestylte, postapokalyptische und zum ersten Mal auch dreidimensionale Welt.

Resident Evil: Afterlife

Für den vierten Eintrag in die Horroractionreihe erlebt die von Milla Jovovich verkörperte Actionamazone Alice ihre Abenteuer in Zombieland erstmals in 3D.

Paul W.S. Anderson ("Death Race"), der zum vierten Mal das Drehbuch der postapokalyptischen Games-Adaption beisteuert und erstmals seit dem Original von 2002 wieder Regie führt, hat die Story des Sequels erklärtermaßen speziell für das Medium 3D konzipiert. Angeknüpft wird dort, wo anno 2007 bei dem eher an "Mad Max" angelehnten "Resident Evil: Extinction" abgebrochen wurde. Wie nicht anders zu erwarten, ist Andersons Ehefrau Jovovich - fotogen choreographiert - damit beschäftigt, Untote endgültig über den Jordan zu schicken. Ihr Erzfeind ist weiterhin die skrupellose Umbrella Corporation, durch deren Verschulden ein Großteil der Menschheit mit dem tödlichen T-Virus infiziert wurde. Der verwandelt sie in blutrünstige Zombies, die stets sabbernd auf der Suche nach frischem Menschenfleisch sind.

Zum Einstieg gibt Alice in mehrfach geklonter Ausgabe den militärischen Mannen des Killerkonzerns Saures, wobei Schusswaffen ebenso effektiv zum Einsatz kommen wie Schwerter. Anschließend fliegt sie auf der Suche nach ihren Freunden aus dem letzten Teil nach Alaska und treibt die unter Amnesie leidende Claire ("Heroes"-Heroine Ali Larter) auf. Es geht zurück nach Los Angeles, wo sie ihre Propellermaschine spektakulär auf dem Dach eines Hochsicherheitsgefängnisses landet. Hier verbirgt sich eine Gruppe von Überlebenden, die sich unter anderem aus einem sympathischen Starathleten, einem arroganten Hollywood-Reporter (sein Schicksal ist unschwer zu erraten), einer angehenden Schauspielerin und einem möglichen Killer zusammensetzen. Während sich vor den Toren Tausende von blutrünstigen Zombies zusammenrotten, planen Alice und ihre neuen Kompagnons ihr Entkommen in die Freiheit. Bis es soweit ist, kommen geneigte Zuschauer in den Genuss von blutspritzender Nonstop-Action, die auch ein haarsträubendes Duell mit einem Angst einflößenden Monsterhenker umfasst.

Anderson, dem seit seinem Hollywood-Durchbruch mit "Event Horizon" gerne angekreidet wird, dass weder Schauspielführung noch Logik zu seinen großen Stärken zählen, versteht es, bildgewaltige Action-Ästhetik zu liefern. Dieses Talent wird durch die 3D-Effekte noch zusätzlich unterstrichen. Ins Auge sticht zudem, dass er sich hinsichtlich der Ästhetik wie auch der Handlung mehrfach vor "Matrix" verbeugt. Und wie schon bei "Event Horizon" schimmert seine Verehrung für Stanley Kubrick durch. Fans des Franchise erhalten auf alle Fälle genau, was sie sich erwarten: knallharte Action, ausgeteilt von einer schönen Frau, die alles andere als zart besaitet ist. ara.

Darsteller:  Milla Jovovich   als Alice
  Ali Larter   als Claire Redfield
  Wentworth Miller   als Chris Redfield
  Shawn Roberts   als Albert Wesker
  Boris Kodjoe   als Luther
  Kim Coates   als Bennett
  Spencer Locke   als K-Mart
  Kacey Barnfield   als Crystal
  Sergio Peris-Mencheta   als Angel Ortiz
  Norman Yeung   als Kim Yong
 
Regie:  Paul W.S. Anderson  
Buch:  Paul W.S. Anderson  
Musik:  tomandandy  
Kamera:  Glen MacPherson  
Produzent:  Paul W.S. Anderson  
  Jeremy Bolt  
  Don Carmody  
  Bernd Eichinger  
  Samuel Hadida  

Sony geht in die Tiefe

Der im Herbst in den US-Kinos anlaufende "Resident Evil: Afterlife" wird Sonys erster Titel sein, der zeitgleich zum DVD-Start auch auf Blu-ray 3D vorliegen wird.

Voraussichtlich die erste, parallel zum DVD-Start erscheinende Blu-ray 3D: "Resident Evil: Afterlife" (Foto: Sony) Großansicht

Voraussichtlich die erste, parallel zum DVD-Start erscheinende Blu-ray 3D: "Resident Evil: Afterlife" (Foto: Sony)

Mit "Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen" brachte Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) bereits die weltweit erste Blu-ray 3D in den Handel. Auch künftig will der Major beim dreidimensionalen Heimkino ganz vorn dabei sein. Der im Spätsommer in den US-Kinos anlaufende "Resident Evil: Afterlife" wird Sonys erster Titel sein, der zeitgleich zum DVD-Start auch auf Blu-ray 3D vorliegen wird. Dies erklärte Lexine Wong, Senior Executive Vice President of Worldwide Marketing bei SPHE gegenüber "Home Media Magazine". "Das Studio freut sich sehr auf sein 3D-Line-up für die kommenden Jahre, darunter 'Resident Evil: Afterlife', 'Priest', 'Underworld 4', 'Arthur Weihnachtsmann', 'Men in Black 3', 'The Green Hornet', 'Die Schlümpfe' sowie der nächste 'Spider-Man'", sagte Wong.

 

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