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Kaufvideo
Erhältlich seit:
27.09.2007
Großbritannien/Deutschland/Kanada 2004
Laufzeit: 98 Min.
FSK: k.J. (keine Jugendfreigabe)
Milla Jovovich
Sienna Guillory
Oded Fehr
Regie: Alexander Witt
Highlight Communications (Deutschland)

Zombie-Filme sind nicht tot zu kriegen. Eine weitere Bestätigung ist nach dem Remake von George Romeros Horrorklassiker "Dawn Of The Dead" nun das Sequel der "Resident Evil"-Games-Verfilmung aus dem Jahr 2000. Bei einem Einspiel von über 100 Mio. Dollar weltweit lag eine Reanimation des Science-Fiction-Horrorthrillers auf der Hand. Da Paul W.S. Anderson, der erneut das Drehbuch beisteuerte, mit "Alien Vs. Predator" beschäftigt war, fiel die diesmal deutlich actionreichere Inszenierung Alexander Witt zu, der sich als Second-Unit-Regisseur von "Daredevil" und "Fluch der Karibik" empfahl. Wieder mit von der Partie ist Hauptdarstellerin Milla Jovovich als Kickass-Kampfamazone, die sich mit einer ganzen Stadt voller Untoter rumschlagen muss.
Damit wird das klaustrophobische Szenario des in Berlin entstandenen Originals aus dem Versuchslabor in die dunklen Straßen der fiktiven Großstadt Raccoon City verlegt. Sicherheitschefin Alice (Jovovich) ist die einzige Überlebende aus dem Original. Wissenschaftler der Umbrella Corporation haben an ihr herumgedoktert, wodurch ihr übermenschliche Kräfte verliehen worden sind. Die hat sie auch nötig, da der T-Virus, der menschliche und animalische Organismen nach ihrem Tod reanimiert, sich wie ein Lauffeuer unter der Bevölkerung verbreitet. So eilt Alice auf vollen Östrotouren auf einem Motorrad einer bunt gemischten Gruppe von Nicht-Infizierten in einer Kirche zur Hilfe und ballert zum Leben erweckte Dämonenskulpturen ab. In Kombination mit ihren agilen Martial-Arts-Einlagen hinterlässt dies Eindruck bei Polizeiagentin Jill (Sienna Guillory aus dem TV-Mehrteiler "Helen von Troja"). Jill ist eine Figur aus dem dritten "Resident Evil"-Videospiel und trägt mit knappem Stretchtop und Minirock genau das gleiche Outfit wie die Heroin im Spiel. Zwischen den beiden coolen Alphafrauen kommt es zu kurzzeitigem amüsanten Anfauchen, ansonsten ist Mike Epps als Ghetto-Brother mit "Shaft"-Ambitionen dank launiger Einzeiler für den Comic Relief zuständig. Zum Trupp stößt auch der Umbrella-Söldner Carlos (Oded Fehr aus "Die Mumie kehrt zurück"), und gemeinsam suchen sie nach einem Ausweg, der angekündigten "Desinfizierung" durch eine Nuklearbombe zu entgehen. Darüber hinaus ist Alice ein Furcht erregender Riesenmutant, der als Zwillingsbruder des "Toxic Avenger" durchgehen könnte, auf den Fersen. Beim großen Showdown kommt es zum erbitterten Kampf zwischen den beiden.
Regisseur Witt betont in seinem Debüt Action, die mit etlichen Explosionen, Munitionshagel und sprühendem Glasregen einhergeht. Dabei vermitteln Unterbeleuchtung, Schnellschnitt, Nahaufnahmen, Techno-Wummern und verwackelte Bilder manchmal einen chaotischen Eindruck. Schade, da Action die Stärke des Regiedebütanten ist, was einige sehenswerte Setpieces beweisen. Das Drehbuch verlangt den Darstellern nicht allzu viel ab, Jovovich macht das Beste aus ihrer genretypisch cartoonhaften Rolle und meistert die Over-The-Top-Charakteristiken ihrer Figur, ohne sich lächerlich zu machen. Weniger gut schneiden einige Zombies ab, deren Overacting Grund zu Erheiterung bietet. Dennoch wird das Genrepublikum auf seine Kosten kommen, dafür sorgen Nonstop-Action, (milder) Schrecken und (beachtliche) Thrills. Mit einem Einspiel von knapp 24 Mio. Dollar am Startwochenende - mehr als für den Start des Originals - steht einem unmissverständlich angedeuteten dritten Teil also nichts im Weg. ara.
Making of (ca. 49 Min.), Special Effects Featurette (ca. 8 Min.), Fighting Girls (ca. 11 Min.),
Featurette: Die Umbrella Corporation (ca. 3 Min.) Resident Evil - Redux (ca. 3 Min.), Deleted
Scenes (ca. 12 Min.), Werbeclip der Umbrella Corporation.
Quelle: Highlight
| Darsteller: | Milla Jovovich | als Alice | |
|---|---|---|---|
| Sienna Guillory | als Jill Valentine | ||
| Oded Fehr | als Carlos Oliveira | ||
| Thomas Kretschmann | als Major Cain | ||
| Jared Harris | als Dr. Charles Ashford | ||
| Mike Epps | als L. J. | ||
| Sandrine Holt | als Terri Morales | ||
| Sophie Vavasseur | als Angie Ashford | ||
| Razaaq Adoti | als Peyton Wells | ||
| Matthew G. Taylor | als Nemesis | ||
| Zack Ward | als Nicholai Sokolov | ||
| Frank Chiesurin | als Sniper | ||
| Eric Mabius | als Matt Addison | ||
| Tom Gerhardt | als Zombie-Vater | ||
| Regie: | Alexander Witt | ||
| Buch: | Paul W.S. Anderson | ||
| Musik: | Jeff Danna | ||
| Kamera: | Christian Sebaldt | ||
| Derek Rogers | |||
| Produzent: | Jeremy Bolt | ||
| Paul W.S. Anderson | |||
| Don Carmody | |||
Resident Evil: Apocalypse (Extended Version) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts HD 5.1, Deutsch DD 5.1 Plus, Englisch dts HD 5.1
Tonformat: dts HD 5.1
Untertitel: Dt. f. Hörg.
Bildformat: 1:2,40/16:9
Extras: Audiokommentare, Making of, Featurettes, Entfallene Szenen, Werbeclip
Making of (ca. 49 Min.), Special Effects Featurette (ca. 8 Min.), Fighting Girls (ca. 11 Min.),
Featurette: Die Umbrella Corporation (ca. 3 Min.) Resident Evil - Redux (ca. 3 Min.), Deleted
Scenes (ca. 12 Min.), Werbeclip der Umbrella Corporation.
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