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Resident Evil: Apocalypse

Sequel der extrem erfolgreichen Games-Verfilmung, in dem es Milla Jovovich mit einem Riesen-Mutanten zu tun bekommt.


Resident Evil: Apocalypse (Extended Version)

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Erhältlich seit:
27.09.2007

Horror/ Action

Großbritannien/Deutschland/Kanada 2004
Laufzeit: 98 Min.
FSK: k.J. (keine Jugendfreigabe)

Milla Jovovich
Sienna Guillory
Oded Fehr

Regie: Alexander Witt
Highlight Communications (Deutschland)

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Wieder tritt eine Frau den Kampf gegen die fehlgeschlagenen Experimente irrer Wissenschaftler an, aber diesmal hat sie ihre Freundin dabei!

Alice kämpft erneut gegen untote Heerscharen (Foto: Constantin) Großansicht

Alice kämpft erneut gegen untote Heerscharen (Foto: Constantin)

In Computerspielen geht es um Kampf, aber auch um Schönheit, um wüstes Gemetzel, aber immer auf der richtigen Seite, und schließlich geht es um Zwischenwelten, die mit der Realität leidlich wenig zu tun haben.

So ungefähr sieht es auch in "Resident Evil - Apocalypse" aus, denn hier handelt es sich um die Verfilmung eines Computerspiels, und das bereits in der Fortsetzung.

Man kennt also die Heldin Alice (Milla Jovovich) aus dem erfolgreichen ersten Film, und ihre Schönheit ist wie immer überzeugend.

Auch in ausweglosen Situationen verliert Alice nicht an Sex-Appeal (Foto: Constantin) Großansicht

Auch in ausweglosen Situationen verliert Alice nicht an Sex-Appeal (Foto: Constantin)

Geeignetes Kampf-Styling

Den Kampf hat sie ursprünglich im Abendkleid erledigt, mittlerweile trägt sie eine Art Combat-Uniform, die ihr schnell in Fetzen vom Körper hängt. Die lose Mode der Computerspiele, die Verbindung von Waffen und Trägerhemdchen, macht natürlich einen Teil des Vergnügens aus, mehr aber doch die Tatsache, dass die Rettung der zivilisierten Welt hier überhaupt in der Hand von Frauen liegt.

Mit Kampfkunst und viel Munition arbeiten sich Milla Jovovich und ihre Begleiterin durch ganze Horden rabiater Untoter. Wieder hat die Umbrella-Corporation einen Fehler begangen, wieder muss Frau Jovovich ihn beheben, ehe er großflächig durch einen Atomschlag beigelegt wird.

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Die Flucht gestaltet sich actionreich (Foto: Constantin)

Untergang vorprogrammiert

Gemeinsam mit einem Trupp von Guerilla-Wissenschaftlern wird eine Stadt voll Zombies durchkämmt, um schnell noch ein Mädchen zu retten, das bei all den Experimenten unter die Räder geriet.

Dabei kommt es für Milla nicht nur zur Begegnung mit einem interessanten Mann, sondern auch zum Zusammenstoß mit der Geheimwaffe "Nemesis", die speziell für ihren Untergang entwickelt wurde. Aber auch Milla hat ein paar neue Tricks auf Lager, nicht zuletzt eine genetische Veränderung, die sie als Kriegerin noch glamouröser macht.

Resident Evil: Apocalypse (Extended Version)

Zombie-Filme sind nicht tot zu kriegen. Eine weitere Bestätigung ist nach dem Remake von George Romeros Horrorklassiker "Dawn Of The Dead" nun das Sequel der "Resident Evil"-Games-Verfilmung aus dem Jahr 2000. Bei einem Einspiel von über 100 Mio. Dollar weltweit lag eine Reanimation des Science-Fiction-Horrorthrillers auf der Hand. Da Paul W.S. Anderson, der erneut das Drehbuch beisteuerte, mit "Alien Vs. Predator" beschäftigt war, fiel die diesmal deutlich actionreichere Inszenierung Alexander Witt zu, der sich als Second-Unit-Regisseur von "Daredevil" und "Fluch der Karibik" empfahl. Wieder mit von der Partie ist Hauptdarstellerin Milla Jovovich als Kickass-Kampfamazone, die sich mit einer ganzen Stadt voller Untoter rumschlagen muss.

Damit wird das klaustrophobische Szenario des in Berlin entstandenen Originals aus dem Versuchslabor in die dunklen Straßen der fiktiven Großstadt Raccoon City verlegt. Sicherheitschefin Alice (Jovovich) ist die einzige Überlebende aus dem Original. Wissenschaftler der Umbrella Corporation haben an ihr herumgedoktert, wodurch ihr übermenschliche Kräfte verliehen worden sind. Die hat sie auch nötig, da der T-Virus, der menschliche und animalische Organismen nach ihrem Tod reanimiert, sich wie ein Lauffeuer unter der Bevölkerung verbreitet. So eilt Alice auf vollen Östrotouren auf einem Motorrad einer bunt gemischten Gruppe von Nicht-Infizierten in einer Kirche zur Hilfe und ballert zum Leben erweckte Dämonenskulpturen ab. In Kombination mit ihren agilen Martial-Arts-Einlagen hinterlässt dies Eindruck bei Polizeiagentin Jill (Sienna Guillory aus dem TV-Mehrteiler "Helen von Troja"). Jill ist eine Figur aus dem dritten "Resident Evil"-Videospiel und trägt mit knappem Stretchtop und Minirock genau das gleiche Outfit wie die Heroin im Spiel. Zwischen den beiden coolen Alphafrauen kommt es zu kurzzeitigem amüsanten Anfauchen, ansonsten ist Mike Epps als Ghetto-Brother mit "Shaft"-Ambitionen dank launiger Einzeiler für den Comic Relief zuständig. Zum Trupp stößt auch der Umbrella-Söldner Carlos (Oded Fehr aus "Die Mumie kehrt zurück"), und gemeinsam suchen sie nach einem Ausweg, der angekündigten "Desinfizierung" durch eine Nuklearbombe zu entgehen. Darüber hinaus ist Alice ein Furcht erregender Riesenmutant, der als Zwillingsbruder des "Toxic Avenger" durchgehen könnte, auf den Fersen. Beim großen Showdown kommt es zum erbitterten Kampf zwischen den beiden.

Regisseur Witt betont in seinem Debüt Action, die mit etlichen Explosionen, Munitionshagel und sprühendem Glasregen einhergeht. Dabei vermitteln Unterbeleuchtung, Schnellschnitt, Nahaufnahmen, Techno-Wummern und verwackelte Bilder manchmal einen chaotischen Eindruck. Schade, da Action die Stärke des Regiedebütanten ist, was einige sehenswerte Setpieces beweisen. Das Drehbuch verlangt den Darstellern nicht allzu viel ab, Jovovich macht das Beste aus ihrer genretypisch cartoonhaften Rolle und meistert die Over-The-Top-Charakteristiken ihrer Figur, ohne sich lächerlich zu machen. Weniger gut schneiden einige Zombies ab, deren Overacting Grund zu Erheiterung bietet. Dennoch wird das Genrepublikum auf seine Kosten kommen, dafür sorgen Nonstop-Action, (milder) Schrecken und (beachtliche) Thrills. Mit einem Einspiel von knapp 24 Mio. Dollar am Startwochenende - mehr als für den Start des Originals - steht einem unmissverständlich angedeuteten dritten Teil also nichts im Weg. ara.

Making of (ca. 49 Min.), Special Effects Featurette (ca. 8 Min.), Fighting Girls (ca. 11 Min.),
Featurette: Die Umbrella Corporation (ca. 3 Min.) Resident Evil - Redux (ca. 3 Min.), Deleted
Scenes (ca. 12 Min.), Werbeclip der Umbrella Corporation.

Quelle: Highlight

Darsteller:  Milla Jovovich   als Alice
  Sienna Guillory   als Jill Valentine
  Oded Fehr   als Carlos Oliveira
  Thomas Kretschmann   als Major Cain
  Jared Harris   als Dr. Charles Ashford
  Mike Epps   als L. J.
  Sandrine Holt   als Terri Morales
  Sophie Vavasseur   als Angie Ashford
  Razaaq Adoti   als Peyton Wells
  Matthew G. Taylor   als Nemesis
  Zack Ward   als Nicholai Sokolov
  Frank Chiesurin   als Sniper
  Eric Mabius   als Matt Addison
  Tom Gerhardt   als Zombie-Vater
 
Regie:  Alexander Witt  
Buch:  Paul W.S. Anderson  
Musik:  Jeff Danna  
Kamera:  Christian Sebaldt  
  Derek Rogers  
Produzent:  Jeremy Bolt  
  Paul W.S. Anderson  
  Don Carmody  

Highlights erste Blu-rays im Spätsommer

Highlight Communications wird im Spätsommer erstmals Filme im Blu-ray-Format auf den Markt bringen.

"Fantastic Four" im Spätsommer auch auf HD DVD und Blu-ray (Foto: Constantin) Großansicht

"Fantastic Four" im Spätsommer auch auf HD DVD und Blu-ray (Foto: Constantin)

Die erste Blu-ray-Veröffentlichung war ursprünglich bereits für "Das Parfum" geplant, letztendlich erschien der Blockbuster aber doch nur auf DVD und HD DVD.

Passend zum Kinostart der Sequels "Resident Evil: Extinction" am 27. September und "Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer" am 2. August will Highlight nun die Vorgängerfilme "Fantastic Four" sowie "Resident Evil und "Resident Evil: Apocalypse" auf beiden Next-Gen-Formaten in den Handel bringen.

Die genauen VÖ-Termine sowie Details zur Ausstattung gab Highlight bislang noch nicht bekannt.

 

Resident Evil: Apocalypse (Extended Version) in der Fotoshow

 

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