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Restless

Ungewöhnliche Mischung aus "Harold und Maude" und "Love Story", in der sich ein Junge mit Todessehnsucht in ein todkrankes Mädchen verliebt.


Restless

Leihvideo

Erhältlich seit:
13.02.2012

Drama/ Lovestory

USA 2010
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 6

Henry Hopper
Mia Wasikowska
Ryo Kase

Regie: Gus Van Sant
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Restless

Enoch ist nicht wie andere Jungs: Aus morbidem Interesse besucht er bevorzugt Beerdigungen, sein bester Freund ist der Geist eines japanischen Kamikazefliegers aus dem Zweiten Weltkrieg, mit dem er über Gott und die Welt redet. Die Realität klopft an in Gestalt der attraktiven Annabelle, die ihn aus einer misslichen Situation bei der Beerdigung einer ihrer Freundinnen rauspaukt. Schnell erwachen ungeahnte Gefühle in Enoch, der mit einer schrecklichen Wahrheit konfrontiert wird: Annabelle ist schwer krank und hat nicht mehr lange zu leben.

Nach seinem vielbeachteten Oscar-Gewinner "Milk" meldet sich Gus Van Sant mit einem gewohnt ungewöhnlichen und ungewöhnlich emotionalen Filmstoff zurück, eine Art "Harold und Maude" meets "Love Story", der ganz auf die Hauptdarsteller, Mia Wasikowska aus "Alice im Wunderland" und Henry Hopper, Sohn von Dennis Hopper in seinem Filmdebüt, zugeschnitten ist. Was mit einem betont morbiden Touch beginnt, entwickelt sich alsbald zu einem bewegenden Rührstück über nicht mehr und nicht weniger als die Schönheit des Lebens.

Restless

Der gefeierte Independent-Regisseur Gus Van Sant berührt mit der unkonventionellen Aufbereitung einer nur auf den ersten Blick klassischen Liebesgeschichte.

Er machte Matt Dillon zum Junkie ("Drugstore Cowboy"), schickte River Phoenix auf den Strich ("My Private Idaho") und schenkte Uma Thurman einen Riesendaumen ("Even Cowgirls Get the Blues"). Gus Van Sant liebt fürwahr das Abseitige, die Außenseiter unserer Gesellschaft. Und längst sind die Werke des gefeierten Independent-Regisseurs nicht mehr nur einem Nischenpublikum vorbehalten. Sie werden von der Academy in Hollywood gefeiert ("Milk") und erreichen zuweilen gar ein Millionenpublikum ("Good Will Hunting").

Auch "Restless" hat das Zeug dazu, einen großen Zuschauerkreis anzusprechen, erzählt das Drama doch eine klassische Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Menschen, hinreißend romantisch verkörpert von Dennis Hoppers hochtalentiertem wie attraktivem Sohn Henry (in seiner ersten Rolle) und Mia Wasikowska, die schon als Titelfigur von Tim Burtons "Alice im Wunderland" aufhorchen ließ. Doch Van Sant wäre nicht Van Sant, würde er seine Story konventionell anlegen. Und so macht er Hopper zu einem passionierten Beiwohner von Beerdigungen und renitenten Schulabbrecher, der obendrein noch Vollwaise ist und zu einem toten japanischen Soldaten spricht, während Wasikowska eine lebenslustige Ornithologin und leidenschaftliche Zeichnerin mit Hang zu Leichenschauhausbesuchen ist, die leider ein unüberwindbares Problem besitzt: sie hat Krebs im Endstadium, noch drei Monate zu leben.

Van Sant könnte daraus eine tränenreiche "Love Story" machen, doch er wählt eher die skurrile "Harold und Maude"-Variante und sieht das Lebensbedrohliche ähnlich pragmatisch wie sein Protagonist, der lapidar bemerkt, in drei Monaten könne man noch einiges auf die Beine stellen, wie zum Beispiel das Xylophon spielen lernen. Es ist die Seelenverwandtschaft des Duos - er hochgradig suizidgefährdet, sie dem Tode geweiht, die dem Film als Triebfeder dient und ihn so sehenswert macht. Denn "Restless" hat natürlich viel Morbides, noch mehr Zärtliches, aber auch sehr viel Humorvolles, was dem tieftraurigen Thema seine Schwere nimmt. Unterstützt wird diese Leichtigkeit auch von Danny Elfmans einfühlsamem, unaufdringlichem Score, der in dem alten von Pink Martini gecoverten Piaf-Chanson "Je ne veux pas travailler" gipfelt. "Ich habe keine Lust zu arbeiten" heißt es da im Refrain, und gibt es nicht tatsächlich viel schönere Dinge im Leben?

lasso.

Restless

Vom gefeierten Regisseur Gus Van Sant (Good Will Hunting, Milk) stammt diese unkonventionelle Liebesgeschichte zwischen zwei Heranwachsenden: einem jungen Mann (Henry Hopper), der sein Leben bereits aufgegeben hat, und einer hübschen, charmanten jungen Frau (Mia Wasikowska), die das Leben und die Natur leidenschaftlich liebt. Als sich beide Außenseiter zufällig auf einem Begräbnis begegnen, entdecken sie unerwartet ihre Gemeinsamkeiten in ihren einzigartigen Lebensumständen.

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Henry Hopper   als Enoch Brae
  Mia Wasikowska   als Annabel Cotton
  Ryo Kase   als Hiroshi Takahashi
  Schuyler Fisk   als Elizabeth Cotton
  Jane Adams   als Mabel Tell
  Lusia Strus   als Rachel Cotton
  Chin Han   als Dr. Sam Lee
  Kyle Leatherberry   als Elliot
  Jesse Henderson   als Alger Cofax
  Victor Morris   als Joseph
  Colton Lasater   als Ozzie
 
Regie:  Gus Van Sant  
Buch:  Jason Lew  
Musik:  Danny Elfman  
Kamera:  Harris Savides  
Produzent:  Brian Grazer  
  Bryce Dallas Howard  
  Ron Howard  
 

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