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Resurrection - Die Auferstehung

Wenig zimperlicher Serialkiller-Thriller auf den Spuren von "Sieben".


Resurrection - Die Auferstehung

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Erhältlich seit:
18.10.2000

Originaltitel: Resurrection

Thriller

Kanada/USA 1999
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 16

Christopher Lambert
Leland Orser
Barbara Tyson

Regie: Russell Mulcahy
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Resurrection - Die Auferstehung

Als in Chicago dekorativ verstümmelte Kadaver mehr oder weniger braver Bürger auftauchen, vermutet zunächst nur der unbequeme Detective Prudhomme, dass ein religiös verwirrter Serientäter sein Unwesen treibt. Gemeinsam mit seinem neuen Assistenten, einem ebenso furchtlosen wie naiven Grünschnabel, macht er sich auf, das Rätsel um das Mordmotiv zu lüften. Je näher man dem vermeintlichen Täter dabei kommt, desto klarer wird, dass dieser den Spieß längst umgedreht und die Fahnder ins Visier genommen hat.

Der australische Genrefilm-Experte Russell Mulcahy und sein "Highlander"-Star Christopher Lambert finden sich wieder zusammen, um wie so viele andere B-Movie-Cracks der jüngsten Vergangenheit den Erfolgstitel "Sieben" nachzuspielen. Für mangelnde Überraschungsmomente und Deja-Vus am Meter entschädigen Mulcahys visuelle Kraft, das Charisma des beliebten Hauptdarstellers und eine solide Batterie heftiger Splatterszenen.

Resurrection - Die Auferstehung

Wiederauferstehung ist in diesem Happen aus der Schlachtplatte des diesjährigen Fantasy Filmfests Programm: Sowohl für einen Serialkiller, der aus Leichenteilen Christus neu erschaffen will, als auch Regisseur Mulcahy, der mit bescheidenem Budget Eindrücke aus David Finchers teurem Schocker "Sieben" wiederbelebt. Die Karriere des technisch hoch qualifizierten Australiers, der in Hollywood nach dem Flop von "Shadow und der Fluch des Khan" in Ungnade fiel, konnte allerdings mit "Resurrection" nicht reanimiert werden. Blieb doch diesem harten Thriller in den USA eine Kinoaufführung versagt.

Rätselraten über die Einflüsse des Films gibt es nicht. Vom Buchstabensalat der Credits, den drastisch zugerichteten und detailliert ausgestellten Leichen, der düsteren, vom Regen dekorierten Atmosphäre bis hin zum ähnlichen Aufbau und mitunter fast exakt nachgestellten Szenen legt sich der Schatten von Finchers zivilisationskritischem und bewegendem Reißer über den Film, der trotz Defiziten an Originalität Genrefans gefallen dürfte. Koproduzent Christopher Lambert - wie sein Regisseur der ersten beiden "Highlander"-Filme zuletzt in Videopremieren verbannt - spielt den traumatisierten, in seine Arbeit flüchtenden Cop, der mit seinem Partner (Leland Orser) in den sechs lebend verstümmelten Opfern ein Muster zu entdecken versucht. Die zurückgelassenen Zeichen weisen schließlich auf einen christlichen Fanatiker hin, der die Kreuzigung von Gottes Sohn mit entnommenen Körperteilen nachstellen und einen neuen Messias kreieren will. Wie schon Lamberts Publikumserfolg "Knightmoves - Mörderisches Spiel" ähnelt auch dieses Drehbuch Brad Mirmans einer Schnitzeljagd mit verschlüsselten Hinweisen, falschen Fährten und Plotwendungen, die Genreneulinge durchaus auch überraschen dürften. Kenner allerdings finden in der Inszenierung, die mit Blitz-Zooms, Zitteroptik und anderen optischen Spielereien Mulcahys Stärken unterstreicht, Kompensation für eher vertraute Situationen und Inhalte. Und in der ersten direkten Kontaktaufnahme der Cops mit dem Killer, die in eine frenetische Verfolgungsjagd mündet, die fesselndste, kinetischste Hommage an das Vorbild, dessen konsequente Ausweglosigkeit und moralische Erschütterung unerreicht bleiben. kob.

Resurrection - Die Auferstehung

Frühling in Chicago, vom Himmel fällt der Regen, und in den düsteren Ecken der Stadt bilden sich erste Blutlachen. Dazwischen sitzt ein Toter, dem der rechte Arm amputiert wurde. Der Außenseiter Detective Prudhomme (Christopher Lambert), gebürtig in Louisiana und damit Spezialist für feuchte Elemente, wird zusammen mit seinem Partner (Leland Orser) auf den Fall angesetzt. Der Mörder hat bereits seine Spur zum nächsten Opfer gelegt. Wieder fehlt ein Körperteil, wieder trägt der Tote den Namen eines Apostels und ein Zahlenrätsel in seine Haut geritzt. Für Detective Prudhomme - selbst von einem persönlichen Trauma verfolgt - beginnt die alptraumhafte Jagd auf den Serienkiller. Denn auf einer Fensterscheibe steht mit blutigen Lettern die Prophezeiung geschrieben: "He's coming" Das verspricht nichts Gutes ...

Quelle: Studiocanal

Interactive Trivia Game; Starinfos zu Christopher Lambert; Leland Orser; David Cronenberg; Brad Mirman und Russell Mulcahy; Trailer

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Christopher Lambert   als John Prudhomme
  Leland Orser   als Andrew Hollingsworth
  Barbara Tyson   als Sara Prudhomme
  Robert Joy   als Killer
  Rick Fox   als Detective Schofield
  James Kidnie   als Walter Chibley
 
Regie:  Russell Mulcahy  
Buch:  Brad Mirman  
Kamera:  Jonathan Freeman  
Produzent:  Paul Pompian  
 

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