DVD

Rhythm Is It!

Mitreißende Dokumentation über das erste große Educations-Projekt der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle.


Rhythm Is It!
Start: 02.08.2005

Dokumentarfilm/ Musik

Deutschland 2004
Laufzeit: 100 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Sir Simon Rattle
Berliner Philharmoniker
Royston Maldoom

Regie: Enrique Sánchez Lansch, ...
Universum Film

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Der große Dirigent Sir Simon Rattle leitet das Projekt (Foto: Piffl) Großansicht

Der große Dirigent Sir Simon Rattle leitet das Projekt (Foto: Piffl)

Seit September 2002 engagieren sich Musiker der Berliner Philharmoniker unter Leitung von Sir Simon Rattle in diversen Educations-Projekten, die die Arbeit des Orchesters und die klassische Musik einem breiten Publikum zugänglich machen.

Dabei unternahmen fast 250 Jugendliche aus 25 Nationen während einer sechswöchigen Probenarbeit und in Workshops eine Entdeckungsreise in Strawinskys Musikwelt und tanzten am Ende in einer bejubelten Premiere "Le Sacre du Printemps".

Die Regisseure Enrique Sánchez Lansch und Thomas Grube nahmen eine von der Deutschen Bank ermöglichte Initiative zum Anlass einer mitreißenden Dokumentation über die Begegnung junger Menschen mit Chefdirigent Sir Simon Rattle, den Berliner Philharmonikern und der Arbeit des Choreographen Royston Maldoom.

Die Jugendlichen hatten ihren Spaß bei der Arbeit mit den Künstlern (Foto: Piffl) Großansicht

Die Jugendlichen hatten ihren Spaß bei der Arbeit mit den Künstlern (Foto: Piffl)

Gelungenes Treffen

Das gelungene Experiment des Zusammentreffens von sogenannter Hochkultur und sozialer Wirklichkeit ergibt ein visuell berauschendes Zeugnis einer neuen Ära. Erzählt wird das ganze aus der Perspektive dreier Jugendlicher.

Rhythm Is It!

Regie:  Enrique Sánchez Lansch  
  Thomas Grube  
Buch:  Thomas Grube  
  Enrique Sánchez Lansch  
Musik:  Igor Strawinsky  
  Karim Sebastian Elias  
Kamera:  René Dame  
  Marcus Winterbauer  
  Til Maier  
Produzent:  Uwe Dierks  
  Thomas Grube  
  Andrea Thilo  
 
Darsteller:  Sir Simon Rattle   als Sir Simon Rattle
  Berliner Philharmoniker  
  Royston Maldoom  
  Susannah Broughton  
  Volker Eisenach  
  Martin Eisentraut  
  Olayinka Shitu  
  Marie Theinert  

"Alles auf Zucker!" räumt ab

Am 8. Juli wurde der deutsche Filmpreis, die Lola, in der Berliner Philharmonie vergeben. Der große Gewinner des Abends ist die Komödie "Alles auf Zucker!".

Iris Berben gratuliert Henry Hübchen (Foto: Askania Media/Andreas Böhmig) Großansicht

Iris Berben gratuliert Henry Hübchen (Foto: Askania Media/Andreas Böhmig)

Die goldene Lola für den besten Film ging in diesem Jahr an "Alles auf Zucker!". Dani Levy freute sich über den Preis als bester Regisseur und nahm zusammen mit Holger Franke auch die Trophäe für das beste Drehbuch entgegen.

Hauptdarsteller Henry Hübchen wurde für die Darstellung des schrulligen Jaecki zum besten Schauspieler gekürt. "Wir haben es geschafft: Ein kleiner, verkappter Kommunist hat Hitler geschlagen", freute sich Hübchen, der zusammen mit Bruno Ganz ("Der Untergang") für den Preis nominiert war. "Alles auf Zucker!" triumphierte auch in den Kategorien Kostümbild (Lucie Bates) und Filmmusik (Niki Reiser).

Henry sticht Hitler aus

Senta Berger und Kulturstaatsministerin Christina Weiss überreichten den silbernen Filmpreis an die Produzenten von "Die fetten Jahre sind vorbei" und "Sophie Scholl - Die letzten Tage". Julia Jentsch wurde mit der Lola für die beste Hauptdarstellerin in dem historischen Drama ausgezeichnet. Bester Nebendarsteller ist dieses Jahr Burghart Klaußner in "Die fetten Jahre sind vorbei", beste Nebendarstellerin Katja Riemann in "Agnes und seine Brüder", die den Preis mit folgenden Worten entgegennahm: "Jetzt kann ich das sagen, was man nur vom Fernsehen kennt: I want to thank the Academy!"

Die Lola für den besten Kinder- und Jugendfilm bekamen Thilo und Maya Rothkirch für "Lauras Stern", bester Dokumentarfilm ist "Rhythm is it!" von Uwe Dierks, Thomas Grube und Andrea Thilo. Zum Publikumspreis wurde "Sophie Scholl" gekürt. Die beste Kamera ging an Hans-Günther Bücking für "Schneeland", der beste Schnitt an Dirk Grau und Martin Hoffmann für "Rhythm is it!" und das beste Szenenbild an Ari Hantke für "Der neunte Tag". Das Team von "Rhythm is it!" war überglücklich über die Lola für den besten Ton: "Das ist der schönste Preis, den wir bekommen können. Denn in diesem Film ist die Musik die Hauptperson." Der Regisseur Reinhard Hauff erhielt den Ehrenpreis der deutschen Filmakademie.

Durch den Abend führte Michael "Bully" Herbig. Im Bienenoutfit machte er auf die Macht des Kostümbildes aufmerksam und führte mit einem KO-Schlag vor, wie wichtig Soundeffekte sind. Der Moderator verabschiedete sich mit einer Gesangseinlage in "Mopsgeschwindigkeit".

Die Liste mit allen Gewinnern finden Sie » hier.

 

Rhythm Is It! in der Fotoshow

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