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Kaufvideo
Erhältlich seit:
03.04.2007
Originaltitel: Talladega Nights: The Ballad of Ricky Bobby
USA 2006
Laufzeit: 121 Min.
FSK: ab 12
Will Ferrell
John C. Reilly
Sacha Baron Cohen
Regie: Adam McKay
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Komik-Ass Will Ferrell und NASCAR erweisen sich in der rowdyhaften Redneck-Satire mit rasanten Rennsequenzen als unschlagbare Komödienkombination, die dem Star nach "Anchorman - Die Legende von Ron Burgundy" erneut einen Hit aus eigener Produktion beschert.
Die Story um einen egozentrischen Einfaltspinsel, der einen empfindlichen Karrierecrash erleidet und emotionsreiche Lebenslektionen einstecken muss, bevor er wieder als unangefochtener Meister seines Fachs glänzt, erinnert nicht von ungefähr an Ferrells letzten (US-)Hit "Anchorman". Schrieb doch Ferrell wie zuvor in Zusammenarbeit mit Regisseur Adam McKay das Drehbuch, das mit mehr ausufernden Absurditäten gespickt ist als sich Sponsorensticker auf Ricky Bobbys Rennwagen finden. Bevor der Protagonist jedoch zum NASCAR-König aufsteigen kann, wird ein aufschlussreicher Kindheitsprolog aufgefahren, der zeigt, wie der kleine Bobby nachhaltig von seinem geschwindigkeitsfanatischen Trailertrash-Papa Reese (Gary Cole urkomisch als lotterhafter Loser) und dessen Leitspruch :"If you're not first, you're last!" beeinflusst wird. Ins Erwachsenenalter vorgesprungen, wird Bobbys Dominanz auf der Rennbahn mit versierten Montagen von adrenalingepowerter Autoaction demonstriert. Seinen damit errungenen Neureichen-Luxus teilt der etwas doofe, doch großherzige Superstar mit seiner sexy Trophäen-Ehefrau Carly (Leslie Bibb), seinen beiden rotzfrechen Söhnen Walker und Texas Ranger sowie seinem besten Freund und ergebenen Teamkollegen Cal (John C. Reilly wieder perfekt als zweite Geige). Doch Bobbys perfekt geschmiertes Leben auf der Überholspur kommt zum blamablen Stillstand, als der ehemalige Formel-Eins-Meister Jean Girard (abgefahren amüsant: Sacha Baron Cohen aka Ali G) ihm seinen Titel streitig macht - doch nicht bevor der offenherzig schwule Franzose ihm vor versammelter Mannschaft den Arm gebrochen hat. Ihre mit homoerotischer Spannung knisternde Rivalität, Rickys Absturz in die Gosse und sein langsamer Aufstieg zurück nach oben füllen den Rest der im Endspurt schließlich ein wenig auf Gag-Reserve dahintuckernden Proleten-Parodie.
Ferrell zieht seine übliche manisch-panische Masche ab, bei der auch die mittlerweile zum Markenzeichen gewordene Entblößung seiner Bierkugel peinsames Programm ist. Im Buddyfilm-Segment steht Ferrell kompetent Reilly zur Seite, der ihm als sein ebenso tumber wie treuherziger Kumpel mit unterstützenden Fahrmanövern stets zum Sieg verhilft. Rickys Egoismus, nie auch einmal seinen Freund gewinnen zu lassen, ist eine der Charakterhürden, die es für ihn zu nehmen gilt. Zudem wird noch zum Wohlfühlen ein romantischer Subplot an den Start geschickt, so dass all die genreüblichen Sparten angeschnitten werden. Insgesamt versteht es diese aberwitzige Aneinanderreihung von teils recht bizarren Sketchen salopp das typische NASCAR-Publikum einerseits zu veräppeln, es andererseits auch mit den erstklassigen Rennsequenzen zu unterhalten. ara.
Alles, was Ricky Bobby jemals wollte, war schnell zu sein - richtig schnell. Schon sein ganzes Leben lang träumte er davon, eines Tages in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, der einst die Familie verließ, um seine Rennfahrer-Karriere zu verfolgen. Und Ricky steigt zum Star der NASCAR-Szene auf. "Wenn du nicht der Erste bist, bist du der Letzte", lautet sein Motto. Auf dem Gipfel seiner Karriere hat er alles, was er sich nur wünschen kann: eine schöne Frau, ein großes Haus am See, zwei aufgeweckte Söhne, hochdotierte Sponsoren-Verträge und eine Siegesserie, die von Daytona bis Darlington reicht. Doch dann muss der Nationalheld lernen, dass man im Rennsport genau wie im wahren Leben vor allem auf die Kurven achten muss: Nach einem schweren Unfall ist für Ricky nichts mehr wie zuvor und er muss wieder ganz von vorne anfangen. Nachdem sein bester Freund Cal sowohl seine Frau als auch seine Karriere "übernommen" hat, ist Ricky wild entschlossen, ein Comeback zu wagen. Und sein alter Vater hat genügend Tricks auf Lager, die Ricky dabei helfen, endlich wieder auf den Superspeedway zurückzukehren...
Kurzbewertung:
Eine abgedrehte Action-Komödie mit U.S.-Comedy-Superstar Will Ferrell (Verliebt in eine Hexe)! An seiner Seite agieren unter der Regie von Adam McKay (Der Anchorman - Die Legende von Ron Burgundy) in bester Cannonball Fieber-Tradition John C. Reilly (Dark Water - Dunkle Wasser), Sacha Baron Cohen (Ali G In Da House), Gary Cole (Voll auf die Nüsse) und Michael Clarke Duncan (The Green Mile).
Quelle: Sony Pictures
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Quelle: Sony Pictures
| Darsteller: | Will Ferrell | als Ricky Bobby | |
|---|---|---|---|
| John C. Reilly | als Cal Naughton Jr. | ||
| Sacha Baron Cohen | als Jean Girard | ||
| Gary Cole | als Reese Bobby | ||
| Michael Clarke Duncan | als Lucius Washington | ||
| Leslie Bibb | als Carley Bobby | ||
| Regie: | Adam McKay | ||
| Buch: | Will Ferrell | ||
| Adam McKay | |||
| Musik: | Alex Wurman | ||
| Kamera: | Oliver Wood | ||
| Produzent: | Judd Apatow | ||
| Jimmy Miller | |||
Ricky Bobby - König der Rennfahrer (Ungekürzte Fassung) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch PCM 5.1, Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Italienisch PCM 5.1, Italienisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch, Niederländisch
Bildformat: 1:2,40/16:9
Extras: Audiokommentar, Entfallene Szenen, Outtakes, Videotagebuch, Werbung, Featurettes, Interviews, Trailer
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