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Riddick - Chroniken eines Kriegers

Sequel zum Science-Fiction-Thriller "Pitch Black - Planet der Finsternis", in dem Antiheld Riddick alias Vin Diesel in einen galaktischen Krieg verwickelt wird.


Riddick - Chroniken eines Kriegers

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Erhältlich seit:
02.12.2004

Originaltitel: The Chronicles of Riddick

Science Fiction/ Action

USA 2004
Laufzeit: 114 Min.
FSK: ab 12

Vin Diesel
Colm Feore
Thandie Newton

Regie: David Twohy
Universal Pictures Germany

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Muskel-Maniac Vin Diesel überzeugt in David Twohys bombastischem Sommer-Actioner einmal mehr in der Rolle, die ihn berühmt machte.

Ein Mann, ein Kämpfer: Riddick (Foto: UIP) Großansicht

Ein Mann, ein Kämpfer: Riddick (Foto: UIP)

Einst strandete ein interstellarer böser Bube namens Riddick auf einem unwirtlichen Planeten voller blutgieriger Flugmonster.

Auch in der Fortsetzung des erfolgreichen, visuell überaus überzeugenden SciFi-Thrillers "Pitch Black - Planet der Finsternis", der unter Genrefreunden längst Kultstatus genießt, steht wieder Richard B. Riddick im Mittelpunkt.

Inzwischen mauserte sich der Anti-Held, Action-Superstar Vin Diesel, mit Hauptrollen in "xXx - Triple X" und "The Fast and the Furious" vom New Yorker Ex-Türsteher zum Hollywood-Großverdiener mit treuer Fangemeinde.

Riddick zeigt Einsatz (Foto: UIP) Großansicht

Riddick zeigt Einsatz (Foto: UIP)

Big-Budget-Glatze

Ein Grund mehr für David T. Twohy, in dem spannenden Actioner wieder auf die Mitarbeit des sympathischen Glatzenträgers zu setzen.

Und weil Low-Budget-Zeiten für beide schon lange vorbei sind, konnte der Regisseur, nicht zuletzt dank der Hilfe von Produzent Diesel, diesmal über ein sattes 100-Millionen-Dollar-Budget verfügen - mit dem Ergebnis, dass Ausstattung und Effekte, Tondesign und Bildgestaltung auch bei Hardcore-Actionfans keine Wünsche offen lassen.

Riddicks Herz schlägt für Kyra (Foto: UIP) Großansicht

Riddicks Herz schlägt für Kyra (Foto: UIP)

Hoffnung im Universum

Nach fünf Jahren Flucht und Untergrunddasein landet Riddick schließlich im Gefängnis. Nicht ganz unfreiwillig, denn auf dem Hochsicherheitsplaneten Crematoria hofft er, etwas über seine Vergangenheit zu erfahren - und über die junge Kyra (Alexa Davalos), die er einst gerettet hat.

Er, der letzte Furyaner, so hat ihm die mysteriöse Botschafterin Aereon (Besetzungscoup: Dame Judi Dench) geweissagt, ist der einzige Hoffnungsträger im Kampf gegen die gefährliche Sekte der Necromonger.

Unter der Führung von Lord Marshal (Colm Feore) streben die rücksichtslosen pangalaktischen Invasoren nach Universalherrschaft und töten jeden, der sich ihnen nicht unterwirft...

Auf dem Hochsicherheitsplaneten Crematoria wird alles strengstens überwacht (Foto: UIP) Großansicht

Auf dem Hochsicherheitsplaneten Crematoria wird alles strengstens überwacht (Foto: UIP)

Formschön und glänzend

Science-Fiction vom Feinsten wird geboten, mit modernsten Spezialeffekten, packender Action und hochkarätiger Besetzung.

Mit Maschinengewehren, formschönen Designermessern und legendärer Schnodderschnauze sorgt Big Vin mit goldenem Herzen und silbernen Kontaktlinsen einmal mehr für verbrannte Erde und hohe Verluste unter den Feinden.

Dazwischen, zur Erholung, ein paar knackige Einzeiler, eine Tarzaneinlage am Seil und ein klein wenig Mystizismus.

Lord Marshal, Herr der todbringenden Necromonger (Foto: UIP) Großansicht

Lord Marshal, Herr der todbringenden Necromonger (Foto: UIP)

Gütesiegel Berlin

Die spektakuläre Optik verantworten, neben Thandie Newton als fies-lasziver Rivalin, vor allem die sensationellen, H.R.-Giger-inspirierten CGI-Landschaften des in Berlin geborenen Produktionsdesigners Holger Gross ("Operation: Broken Arrow"), die dem faszinierenden Weltraumspektakel eine "Dune"-artige Atmosphäre verleihen. Gibt es eine bessere Referenz?

Riddick - Chroniken eines Kriegers

Der atmosphärische SciFi-Thriller "Pitch Black" erlangte Kultstatus und war Vin Diesels Sprungbrett zur Actionkarriere in Filmen wie "The Fast and the Furious" and "XXX". Vier Jahre später ist der eine Weile als Hollywoods große neue Actionhoffnung gehandelte Muskelprotz in dem ambitionierten Sequel wieder in seinem Element. Regie und Drehbuch übernahmen erneut David Twohy, dem diesmal mit über 100 Mio. Dollar ein eher bombastisches Budget zu Verfügung stand. Dies spiegelt sich in den teils spektakulären visuellen Effekten und imposantem Produktionsdesign wider.

Doch auch wenn Diesel im Prolog, bei dem Riddick von intergalaktischen Kopfgeldjägern gejagt wird, lange zottelige Dreadlocks wie John Travolta in "Battlefield Earth" trägt, sind weitere Vergleiche zu dem legendären Flop kaum angebracht. Allerdings finden sich auch zum Original nur bedingt Parallelen. Sorgten im Erstling kaum gezeigte "Alien"-ähnliche Killerkreaturen für beklemmenden Horror, schlägt Twohy jetzt ambitioniert die Weltraumoper-Route von aufwändigen Zukunftsepen wie "Krieg der Sterne" und "Dune" ein. Als Feindbild dient die kriegerische Rasse der Necromongers, die einen Planeten nach dem anderen überfallen und die Bewohner versklaven. Ihre Architektur, Kampfrüstung und Waffen sind mittelalterlich dem "Herr der Ringe"-Kosmos mit einem Hauch von H.R. Giger angelehnt, während Riddick und Konsorten die lebensvernichtende Brut mit guten alten Maschinengewehren bekämpfen. Laut der Prophezeiung der Feen ähnlichen Botschafterin Aereon (Judi Dench ließ sich angeblich durch Diesels Charme für ihre kleine Rolle überzeugen) kann nur ein Furyon wie Riddick den größenwahnsinnigen Lord Marshal (Colm Feore als kantiger futuristischer Führer) zu Fall bringen. Und genau dazu schreitet Riddick, inzwischen wieder im Meister-Proper-Look mit glattpolierter Glatze, mit viel Action, die mit den von ihm inbrünstig vorgetragenen Onelinern oft erheiternd aufgelockert wird. Man fühlt sich an die guten alten Tage des Actionfilms erinnert, als Sly und Arnie noch fulminant ans Eingemachte gingen. Witzigerweise findet sich manche Verwandtschaft in der mit Mystik und Mini-Mythologie angereicherten Story zu "Conan der Barbar", und die Schluss-Szene, bei der Riddick fortsetzungsverdächtig auf den Thron sinkt, ist pure Hommage an John Milius' Schlachtplatte. Viele der Actionszenen sind allerdings etwas holprig geschnitten. Vor allem bei ihrer Inszenierung wird nicht das Optimum an visuellem Punch herausgeholt. Uneingeschränkt beeindruckend sind hingegen die CGI-kreierten Weltall- und Planetenaufnahmen, sowie die elegant-majestätischen Sets von Holger Grass. Bei den schauspielerischen Leistungen sticht niemand besonders positiv noch negativ hervor: Thandie Newton ist akzeptabel als intrigante Necromongers-Gattin. die ihren Mann (Karl Urban aus "Herr der Ringe") zum Königsmord anstiften möchte. Ex-Model Alexa Davalos als mittlerweile erwachsene Figur aus dem Original fungiert dezent als Riddicks Love Interest und darf des weiteren auf den Actionputz hauen. Überhaupt dürften Actionfans, die es mit so einigen Ungereimtheiten des Plots nicht so genau nehmen, sich blendend von dem Zwei-Stunden-Epos unterhalten fühlen. ara.

Darsteller:  Vin Diesel   als Riddick
  Colm Feore   als Lord Marshal
  Thandie Newton   als Dame Vaako
  Dame Judi Dench   als Aereon
  Karl Urban   als Vaako
  Alexa Davalos   als Kyra
  Linus Roache   als Purifier
  Yorick van Wageningen   als The Guv
  Nick Chinlund   als Toombs
  Keith David   als Imam
 
Regie:  David Twohy  
Buch:  David Twohy  
Musik:  Graeme Revell  
Kamera:  Hugh Johnson  
Produzent:  Scott Kroopf  
  Vin Diesel  

Vin Diesel verrät Riddick 3-Details

"Pitch Black" war der düstere, aber äußerst erfolgreiche Auftakt einer Reihe actionlastiger Allschlachten mit Vin Diesel in der Hauptrolle. Nun hat der Kahlkopf die Handlung des dritten "Riddick"-Films bekannt gegeben.

Lässt seine Fans nicht im Ungewissen: Vin Diesel (Foto: UIP) Großansicht

Lässt seine Fans nicht im Ungewissen: Vin Diesel (Foto: UIP)

Hauptdarsteller Vin Diesel und Regisseur David T. Twohy hatten bisher den Mantel des Schweigens um die Handlung von "Riddick 3", der Fortsetzung der SciFi-Hits "Pitch Black - Planet der Finsternis" und "Riddick - Chroniken eines Kriegers" gehüllt.

Jetzt, eine Woche nach Bestätigung des Projekts, lockert das Erfolgsduo die Informationszügel ein kleines bisschen. Bisher kursierten nur Vermutungen, dass "Riddick" stilistisch und atmosphärisch wieder mehr am kultigen Original "Pitch Black" angelehnt wäre - dem großen Erfolg des zweiten Teils zum Trotz. Die Produktionsfirma Lionsgate verriet jetzt in einem kurzen Abriss die Handlung.

Riddick bleibt der Action treu

Das Drehbuch zeichnet Riddick als meistgesuchten Mann der Galaxie, der zum Sterben auf einem öden Alien-Planeten ausgesetzt wurde und es dort mit Trisons (dreibeinigen Bisons) und Schlammdämonen zu tun bekommt. Schließlich muss er sich gegen zwei Kopfgeldjägergruppen behaupten, wovon eine sich auf Raketen, sogenannten Jetcycles, fortbewegt. Derzeit wird noch an der Terminplanung gefeilt, um eine Überschneidung mit den Dreharbeiten zum "The Fast and the Furious"-Sequel "Fast Five" zu vermeiden. Erst kürzlich hat Vin den Vertrag als Rennfahrer unterzeichnet.

 

Riddick - Chroniken eines Kriegers in der Fotoshow

 

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Vin Diesel

Ein Mr. Cool, dessen Name verpflichtet, explodierte Vin Diesel 2001 als Fürst der Bleifußfahrer und Prinz der röhrenden Motoren in dem...

 

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Thandie Newton

Die Trance-Frau. In ihren Augen ist immer Nacht. Die zarte dunkelhäutige Schönheit mit Ahnungen von Abgründen und Trauer im feinziselierten...