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Riders

Extremsport-Daueraction über ein Quartett von Bankräubern, dem Polizei und Killer auf den Fersen sind.


Riders

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Erhältlich seit:
07.10.2003

Action/ Thriller

Frankreich/Kanada/Großbritannien 2002
Laufzeit: 81 Min.
FSK: ab 16

Stephen Dorff
Natasha Henstridge
Bruce M. Payne

Regie: Gérard Pirès
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Vier coole Extremsportler arbeiten mit rasanten Raubzügen fieberhaft an ihrer Altersversorgung, bis ihnen Cops und Mafiakiller die Rente vermiesen wollen.

Auf Inline-Skates beweglicher als die Polizei

Auf Inline-Skates beweglicher als die Polizei

Sechs Tage, vier Überfälle, ein Motto: Action. Coole Stuntshow und schwarzer Humor verbinden sich im neuen Film von Gérard Pirès ("Taxi") zu einer urbanen Treibjagd mit hohem Fun-Faktor im Visier.

Mit Spurenelementen von "Gefährliche Brandung" und "Heat" startet mit High Speed die Story von Slim (Stephen Dorff, "Blade") und seinen drei Freunden, die mit riskanten Überfällen sich selbst, aber auch die Cops unter ihrem korrupten Chef Magruder herausfordern.

Als sie bei einem Coup Handelsobligationen im Wert von 20 Millionen Dollar erbeuten, ist die Selbständigkeit des Quartetts Vergangenheit.

Ein mysteriöser Unbekannter zwingt sie, für ihn zu arbeiten. Und ein unsensibler Mafiakiller geht bei der Suche nach den Obligationen über Leichen.

Slim und seine drei Freunde sorgen für geballte Action

Slim und seine drei Freunde sorgen für geballte Action

Wie Slims Bande diesen Mehrfrontenkrieg mit halsbrecherischen Aktionen und cleveren Finten zu überleben versucht, zeigt "Riders" in plastischen Breitwandbildern und originellen Actionszenarien. Dabei fällt die Entscheidung schwer, wo man die besten Effekte ortet.

In einer Flucht auf Inline-Skates, einer Helikopterjagd mitten in der Stadt, im Basejumping von einer Brücke oder im Outfit von Natasha Henstridge, die Emma Sjobergs Hot Cop aus "Taxi" auf die Ersatzbank schickt.

Riders

Wenn es laufend kracht und knallt und Extremsportler in wilden Actionszenarien Kopf und Kragen riskieren, dann muss das Ergebnis nicht zwangsläufig "xXx - Triple X" heißen. Denn die Beschreibung trifft auch auf die erste englischsprachige Produktion von "Taxi"-Regisseur Gérard Pirès zu, Frankreichs Pendant zu Rob Cohen, in der Stephen Dorff ("Blade") und drei attraktive Bankräuberkollegen mit ihren spektakulären Coups ins Fadenkreuz korrupter Bullen und schießwütiger Unterweltkiller geraten.

Adrenalin pur ist Pirès' Ziel: In einer weitgehend intellektfreien Zone schickt er seine Helden durch ein regelrechtes Sperrfeuer (das darf man ruhig bildlich nehmen) aus verrückten Actionsituationen, wahnwitzigen Stunts und hochexplosiven Effekten, die zwar wohl deutlich weniger gekostet haben mögen als der Budenzauber des eingangs erwähnten Diesel-Blockbusters, der großkalibrigen Hollywoodkonkurrenz aber in punkto schieres Spektakel in nichts nachstehen. Da gibt es wilde Verfolgungsjagden auf Rollerskates durch dicht gedrängte Großstadtpassagen, Helikopter, die im Sturzflug durch Wolkenkratzerschluchten schießen, mehrtonnige Lastwägen, die kilometerweit nur auf den linken Reifen balancieren, todesmutige Basejumps von unverschämt hohen Brücken (die "XXX" wirklich verdammt ähneln) und ähnliche todesverachtende Kapriolen, die wohl wenigstens so gefährlich waren wie sie aussehen. Wenn Pires nicht gerade damit beschäftigt ist, sich um Einträge im Guinness-Buch der Rekorde für die wagemutigsten Filmaufnahmen aller Zeiten zu bemühen, findet er sogar noch Zeit, sich um eine Story zu bemühen, die besagte Sequenzen so unkompliziert wie nur eben möglich miteinander verbindet. Im Mittelpunkt stehen der charismatische Draufgänger Slim und seine Bande junger Extremsportcracks, die mit ein paar ausgeklügelten Raubzügen genug Geld beiseite schaffen wollen, um sich künftig nur noch dem Sport und anderen angenehmen Dingen widmen zu können. Leider rufen diese Kapriolen den durchgeknallten Cop Macgruder auf den Plan, der die Vier ausnützen will, um seine eigenen fiesen Pläne durchzusetzen. Und auch die Unterwelt ist nicht weit, als Slim und Co. versehentlich Wertpapiere der Mafia stehlen. Ein guter Plan muss her, doch eine unbekannte Größe bleibt: die clevere Polizistin Karen (Model Natasha Henstridge), die Slim nicht nur beim Freeclimben schwer zusetzt.

Legt Pirès, ein Regie-Routinier, der bereits seit den frühen Siebzigern Filme macht, mit "Taxi" vor fünf Jahren aber seine Liebe für schnelle Stunts entdeckt hat, bei der Action wert auf absolute Authentizität, so erlaubt er sich bei Figurenzeichnung und Dramaturgie bisweilen groteske Überzeichnungen und Karikaturen. Und doch fügt er die einzelnen Versatzstücke zu einem kurzweiligen 80-Minüter zusammen, in dem die Stuntabteilung allemal mehr gefordert ist als das Darsteller-Ensemble, das dafür umso mehr Zeit hat sicherzustellen, dass sie alle so verdammt gut aussehen wie der ganze Film, der bei einem jugendlichen Publikum punkten sollte, um die Vorfreude auf "XXX" noch weiter anzuheizen. ts.

Darsteller:  Stephen Dorff   als Slim
  Natasha Henstridge   als Karen Svenson
  Bruce M. Payne   als Lt. Jake Magruder
  Steven Berkoff   als Surtayne
  Clé Bennett   als Otis
  Steven McCarthy   als Frank
  Karen Cliche   als Alex
  Andreas Apergis   als Nixdorfer
  Tom McCamus   als Creep
 
Regie:  Gérard Pirès  
Buch:  Mark Ezra  
  Gérard Pirès  
Musik:  Andy Gray  
Kamera:  Tetsuo Nagata  
Produzent:  Eric Altmayer  
  Nicolas Altmayer  
  Claude Léger  
  Michael Cowan  
 

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Features

 

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Stephen Dorff

Er spielt lieber in Hollywoods zweiter Liga, wo er als zorniger rebellischer junger Mann in Krimis, Actionfilmen und Independent-Produktionen...