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Road Trip

Durchgeknallte Komödie im Stil von "American Pie", in der vier Freunde eine Überlandtrip nach Texas unternehmen und zahllose Abenteuer zu bestehen haben.


ohne Abbildung

Leihvideo

Erhältlich seit:
03.05.2001

Komödie

USA 2000
Laufzeit: 90 Min.
FSK: ab 12

Seann William Scott
Amy Smart
Breckin Meyer

Regie: Todd Phillips
Universal Pictures Germany

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Road Trip

Josh gibt auf einer College-Party seinen Trieben nach und verführt die hübsche, blonde Beth, obwohl er sich schon in einer festen Beziehung befindet. Beth hat die wilde Liebesnacht gefilmt, und Joshs Kumpel schickt die Kassette aus Versehen an die betrogene Tiffany ins 1800 Kilometer entfernte Texas. Nun bleibt Josh und seinen Kumpels nichts anderes übrig als sich auf den Weg nach Texas zu begeben, um das Video abzufangen, bevor es in Tiffanys Händen landet...

Sundance-Gewinner Todd Phillips ist hier ein turbulentes Road Movie geglückt, das mit Kalauern nicht spart und sich auch für keinen noch so alten Witz zu blöde ist. Ganz in der Tradition von "American Pie" und "Verrückt nach Mary" lotet der Filmemacher hier zur Freude des (jungen) Zielpublikums die Grenzen des sogenannten guten Geschmacks aus und unterhält dabei bestens. Kino-Hit mit frisch aufspielenden Newcomern, derben Zoten und frechen Einzeilern im Schnellzugtempo.

Road Trip

Die vulgär-vergnügliche Pubertätskomödie erlebt spätestens seit dem Erfolg von "American Pie" eine Hochphase, wie man sie seit "Ich glaub mich tritt ein Pferd" (anno 1977 ebenfalls von Ivan Reitman produziert) und den frühen Achtzigern mit der berüchtigten "Eis am Stiel"-Serie nicht mehr gesehen hat. In der rotzfrechen Roadmovie-Teenkomödie "Road Trip" begeben sich vier Collegestudenten auf einen chaotischen Trip von New York nach Texas, um belastendes Beweismaterial abzufangen, und erleben dabei absurde Abenteuer der gut gelaunten Sparte "Sex, Drogen und Alkohol".

Im neuen Millennium locken immer noch die unwiderstehlichen Reize knackiger junger Mädchen, gilt es für pubertierende Jünglinge nach wie vor, die männliche Unberührtheit an den Nagel zu hängen und/oder den sexuellen Horizont mit neuen Partnern/Praktiken zu erweitern. Selbstverständlich gehört es dabei zum guten Ton, die Feste zu feiern wie sie fallen und es mit Marihuanabong und Biertrichter ordentlich krachen zu lassen, wobei die entsprechende Beschallung hier von Kid Rock über Run DMC zu Twisted Sister beigesteuert wird. Exzessive Ekeleskapaden, wie sie von "Verrückt Nach Mary" eingeläutet wurden, dürfen natürlich auch nicht fehlen und werden so manchen Zuschauer den Frühstückstoast im Magen umdrehen lassen. Filmemacher Todd Philips (er hat ein Cameo als Fussfetischist), der sein Debüt mit der Dokumentation "Hated" über den kontroversen Schockpunkrocker G.G. Allin ablieferte, versteht es trotz aller Derb- und Deftigkeiten einen lockeren Ton anzuschlagen und umgeht sympathischerweise die gewohnten sexistischen und rassistischen Klischees. Die schräge Story des ersten politisch korrekten Beitrags aus dem Subgenre der politisch unkorrekten Komödie dreht sich um den Studenten Josh (Breckin Meyer aus "Studio 54" und "Go"), dessen Kindheitsliebe Tiffany im 3000 Kilometer entfernten Austin studiert. Als er irrigerweise glaubt, sie hätte ihm den Laufpass gegeben, lässt er sich zu einer heißen Nacht mit der schnuckeligen Beth (Amy Smart) hinreißen, die sie auf Video aufzeichnet. Am nächsten Tag schickt sein Zimmergenosse dieses Corpus delicti versehentlich an Tiffany. Da das Missverständnis ihrer vermeintlichen Trennung mittlerweile aufgeklärt ist, beschließt ein zermürbter Josh, die Kassette zurückzubekommen, bevor sie in die falschen Hände fällt. Gemeinsam mit dem unbändigen Partytier E.L. (Seann W. Scott), dem intellektuellen Kiffer Rubin (Paul Costanzo) und dem spindeldürren Naivling Kyle (Prada-Model D.J. Qualls) macht er sich per Auto auf den weiten, ereignisreichen Weg. Da werden u.a. Autos geschrottet, Blinde beraubt, Einschleusungsversuche in schwarze Studentenverbindungen unternommen, die Bekanntschaft mit einem Viagra-gestählten Opa gemacht, eine Spermabank besucht, neue tiefbohrende Orgasmusmöglichkeiten und jede Menge mehr Unfug getrieben. Wie sich unschwer erahnen lässt: ein abgefahrener Spaß, der bei Fans einschlägiger Komödien auf große Gegenliebe stoßen sollte. Let's party! ara.

Darsteller:  Seann William Scott   als E.L.
  Amy Smart   als Beth
  Breckin Meyer   als Josh
  Tom Green   als Barry
  Paulo Costanzo   als Rubin
  DJ Qualls   als Kyle
  Rachel Blanchard   als Tiffany
  Anthony Rapp   als Jacob
  Fred Ward   als Earl Edwards
  Andy Dick   als Motel Clark
  Ethan Suplee   als Ed
  Horatio Sanz   als French Toast Guy
  Rhoda Griffis   als Tour Group Mom
  Marla Sucharetza   als Sperm bank Nurse
  Ellen Albertini Dow   als Barrys Großmutter
  Edmund Lyndeck   als Barrys Großvater
  Wendell B. Harris jr.   als Professor Anderson
 
Regie:  Todd Phillips  
Buch:  Todd Phillips  
  Scot Armstrong  
Musik:  Mike Simpson  
Kamera:  Mark Irwin  
Produzent:  Daniel Goldberg  
  Joe Medjuck  

Jennifer Love Hewitt verarztet "Garfield"

Alle Fans von "Garfield" dürfen sich freuen: Der schwergewichtige Kater wird jetzt zum Leinwandstar. Regisseur Peter Hewitt steckt bereits mitten in den Vorbereitungen zu einer Realverfilmung des Kult-Comics. Auch die Hauptdarsteller hat er bereits gecastet.

Arbuckles Traumfrau:<br />Jennifer Love Hewitt

Arbuckles Traumfrau:<br />Jennifer Love Hewitt

Jennifer Love Hewitt und Breckin Meyer spielen in der Komödie die menschlichen Protagonisten: Hewitt übernimmt die Rolle der Tierärztin Liz, die sich um das Wohlbefinden des 27 Pfund schweren Vierbeiners kümmert.

Breckin Meyer darf schon mal Lasagne backen üben. Der Star aus "Road Trip" ist als Arbuckle, dem spießigen Halter von Garfield, zu sehen. Besonders freuen wird sich Meyer aber auf die gemeinsamen Szenen mit Love Hewitt. Schließlich darf er - ganz nach dem Vorbild der Zeichentrickvorlage - der schönen Jenny die ausgefallensten Avancen machen.

Die eigentlichen Helden des Films sind weder menschlich noch tierisch: Garfield, seine Katzen-Herzdame Arlene und Sabber-Hund Odie werden computer-generiert. Das Drehbuch schrieb kein Geringerer als Joel Cohen, der auch für das Skript zu "Toy Story" verantwortlich zeichnet. Die erste Klappe soll bereits im März diesen Jahres fallen.

 

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