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Rob Roy

Aufwendiges Abenteuer-Epos mit Liam Neeson ("Schindlers Liste") als schottischer Robin Hood. Sowohl Freunde spannender Dramen als auch Fans von actionreichen Mantel-und-Degen-Filmen werden begeistert sein.


Rob Roy

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Erhältlich seit:
20.11.2009

Drama

USA 1995
Laufzeit: 139 Min.
FSK: ab 16

Liam Neeson
Jessica Lange
John Hurt

Regie: Michael Caton-Jones
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Rob Roy

Schottland im 18. Jahrhundert. Der Klanführer Rob Roy bittet den Marquis of Montrose um einen Kredit. Als Cunningham, der Neffe des Marquis, davon erfährt, läßt er Robs Geldboten ermorden. Da der ehrbare Roy nicht beweisen kann, daß er den Kredit nie erhalten hat, bittet er seinen adeligen Gläubiger um Aufschub. Dieser wird ihm aber nicht gewährt. Während Rob Roy in den Highlands Zuflucht sucht, steckt Cunnigham sein Haus in Brand und vergewaltigt seine Frau. Ein bedingungsloser Guerillakrieg beginnt.

"Rob Roy" ist ein atemberaubender Abenteuer-Streifzug durch die schottischen Highlands, der mit großem Aufwand die Heldensaga eines einfachen Ehrenmannes unter lauter adeligen Gaunern erzählt. Neben "Schindlers Liste"-Star Liam Neeson in der Titelrolle und Oscar-Preisträgerin Jessica Lange ("Blue Sky") beeindrucken vor allem John Hurt und Tim Roth als abgrundtief böse Fieslinge. Eine gelungene Robin-Hood-Variante für Fans actionreicher Mantel- und Degenkost.

Rob Roy

Schwerter, Degen und andere Hieb- und Stichwaffen sind in diesem Jahr Hollywoods Mordinstrumente du jour. Während in der bevorstehenden US-Sommersaison mit "Braveheart", "Der erste Ritter" und "Cutthroat Island - Das Piratennest" gleich drei hochkarätige historische Kostüm-Actioner die Säbel kreuzen sollen, eröffnet Michael Caton- Jones schon jetzt die Saison der Historienspektakel. Sein "Rob Roy" ist ein atemberaubender, packend-spannender Streifzug durch die schottischen Highlands, der mit großem Aufwand die Heldensaga des historisch belegten Ehrenmannes Robert Roy MacGregor erzählt. Wer eine "Robin Hood"-Variante mit Kilt und Tartan erwartet, hat Caton-Jones unterschätzt: So wie er das Leben des 18. Jahrhunderts skizziert, ist es kaum weniger komplex als in unserer Zeit. Im spannenden Wechselbad konstanter persönlicher und politischer Entscheidungen erwachen fast alle Figuren beeindruckend zum Leben. Spitzzüngig und überlegt bewegen sie sich durch einen Film, der sich viel Zeit bei der Entwicklung seiner Geschichte läßt. Manchmal wünscht man sich die kontrollierte Regie hitziger, das Tempo höher. Doch die stoische Besonnenheit zahlt sich nicht nur aus, wenn "Rob Roy" vermeidbaren Kämpfen mit Intelligenz und Witz aus dem Weg geht: Gerade die intelligente Zurückhaltung läßt das unvermeidliche Showdown-Duell zwischen dem Titelhelden und seinem infamen Gegenspieler Cunningham zu einem Zweikampf wachsen, dessen Intensität man so schnell nicht vergißt. In ganz besonderem Maße ist es jedoch Liam Neeson, der "Rob Roy" als Schwertkampffilm des denkenden Mannes zum Erfolg verhilft. Als sensibler Krieger, der bis zuletzt den Verstand vor seine Emotionen stellt, erobert er mit seiner löwenhaften Erscheinung den Zuschauer: Fasziniert folgt man diesem Clanführer bei den Bemühungen, seinen Leuten in den Highlands ein besseres Leben zu bescheren. Ein Darlehen des englischen Marquis de Montrose (John Hurt als durchtriebener Intrigant) von 1000 Pfund soll das Überleben im Winter sichern. Doch Cunningham, Montroses Mann für schmutzige Angelegenheiten (Tim Roth als Fatzke mit Mordlust in den Augen), fängt den Geldboten ab und bringt Rob Roy in eine prekäre Situation. Als die Truppen des Marquis sein Haus in Brand stecken und Cunningham Roys Frau Mary (Jessica Lange) vergewaltigt, beginnt ein bedingungsloser Guerillakrieg. So beeindruckend die Szenen mit den britischen Bösewichten Hurt und Roth sind, seine Energie bezieht der Film aus der Liebe zwischen dem Titelhelden und seiner Frau. Neeson und die grandiose Jessica Lange lassen auf der Leinwand Funken sprühen. Wie die diesjährige Oscargewinnerin ihre Rolle der geschundenen Ehrenfrau bis ins letzte Detail auslotet, läßt dem Zuschauer den Atem stocken. "Rob Roy" ist voll solch kostbarer Momente, die den Film weit über die gewohnte Mantel- und Degenkost ragen läßt. Wenn die kommenden Kostümspektakel über ebensoviel Klasse verfügen, dann werden die Kinogänger in diesem Jahr gerne öfters über die Klinge springen. ts.

Rob Roy

Schottland im 18. Jahrhundert. Eine Legende voller Leidenschaft und Abenteuer: Rob Roy erzählt die wahre Geschichte des schottischen Helden Robert Roy MacGregor. Rob Roy und seine Frau Mary müssen gegen Verrat und Grausamkeit um ihre Ehre kämpfen. Um seinen Clan versorgen zu können, leiht MacGregor Geld vom Marquis von Montrose und wird so in einen hinterhältigen Plan von Montroses Häscher Cunningham verstrickt. Im Kampf gegen diesen ruchlosen und korrupten Feind hat MacGregor nur seine Stärke und seinen Mut, um das zu bewahren, woran er glaubt.

Quelle: Fox

Darsteller:  Liam Neeson  
  Jessica Lange  
  John Hurt  
  Tim Roth  
  Eric Stoltz  
  Andrew Keir  
  Brian Cox  
  Brian McCardie  
  Gilbert Martin  
  Vicki Masson  
 
Regie:  Michael Caton-Jones  
Buch:  Alan Sharp  
Musik:  Carter Burwell  
Kamera:  Karl Walter Lindenlaub  
  Joe Dunton  
Produzent:  Peter Broughan  
  Richard Jackson  

Harry Potter wird Highlander

Falls Sie sich schon immer gefragt haben, wo eigentlich die "Hogwarts - Schule für Hexerei und Zauberei" genau liegt - hier ist die Antwort: Glencoe, Lochaber, in den schottischen Highlands.

Harry bald im Schottenrock?

Harry bald im Schottenrock?

Denn dort lässt Warner für 5 Millionen Euro Hogwarts aufbauen. 400 Schauspieler und Crew-Mitglieder sollen dort zwischen Februar und Mai "Harry Potter und der Gefangene von Azkaban" drehen. Sogar ein Garten mit Sonnenuhr wird dazu angelegt.

Die Region Lochaber in Glen Navis war indes schon öfter Gastgeber britischer Nationalhelden: Auch Highlander Christopher Lambert und Sean Connery kreuzten auf den schroffen Felsen ihre Schwerter mit Kurgan, kämpften um den Preis der Unsterblichen und brüllten ihr "Es kann nur einen geben!" gegen die tosende Brandung der schottischen Steilküste.

1995 war dann Mel Gibson für "Braveheart" vor Ort und noch im selben Jahr filmte Liam Neeson hier sein Schottendrama "Rob Roy".

Bleibt also zu hoffen, dass Harry nicht statt des Gryffindor-Umhangs plötzlich im Schottenrock herumläuft oder gar beim Quidditch Spielen den Kopf verliert...

 

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