
Zwanzig Jahre nach der Auflösung der "Merrie Men". Robin Hood und Little John kehren mit König Richard vom Kreuzzug zurück. In Frankreich befiehlt er ihnen ein sinnloses Gemetzel an Frauen und Kindern. Richard wird ermordet. In England geraten Robin und Little John in Konflikt mit dem Sheriff von Nottingham. Marian ist ins Kloster gegangen und Äbtissin geworden. Robin nimmt sie halb gegen ihren Willen mit in den Sherwood Forest. Er besiegt den Sheriff im Zweikampf, wird schwer verwundet. Marian bereitet einen Kräutertrank, der beide tötet.
Robin Hood nicht als draufgängerischer Held, sondern in der würdevollen und bravourösen Darstellung von Sir Sean Connery als desillusionierter gealterter Mann, der Mühe hat, dem eigenen Mythos gerecht zu werden. Robin träumt vom bequemen Leben mit Marian, hat die Bauern, für die er kämpfte, fast vergessen und wird noch ein Mal vom Ehrgeiz gepackt. Regisseur Richard Lester lässt es trotz Melancholie und Abgesang nicht an Respekt für die Legende fehlen. Herzstück sind die wunderbaren Szenen zwischen Connery und Hepburn.