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Robots

Der neue Animationshit der "Ice Age"-Macher über eine Welt, die ausschließlich von Robotern bevölkert wird.


Robots

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Erhältlich seit:
06.08.2010

Trickfilm/ Komödie

USA 2005
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Chris Wedge
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Nach "Ice Age" entführt Oscar-Preisträger Chris Wedge nun in eine sagenhafte Wunderwelt, in der sich liebenswerte Roboterwesen gegen krude Schreckschrauben behaupten müssen

Willkommen in Robot-City. Die fröhliche Robots-Gang um Rodney, Fender & Co. (Foto: Fox) Großansicht

Willkommen in Robot-City. Die fröhliche Robots-Gang um Rodney, Fender & Co. (Foto: Fox)

Schrott - das ist der Stoff, aus dem die Robots-Helden sind. Schiffsmotoren, Kühlschränke oder Geschirrspüler: Kein Gerät ist zu skurril, um nicht zu einem putzigen Blechmännchen verschraubt zu werden. Einer dieser beseelten Roboter ist der kleine Rodney, Sohn eines Tellerwäschers und passionierter Hobby-Tüftler.

Sein größter Traum ist, einmal für den genialen Erfinder Bigweld (gesprochen von Wolfgang Völz) in der großen Metropole Robot City zu arbeiten. Doch als sich Rodney eines Tages tatsächlich auf den Weg in die ferne Stadt macht, stellt er entsetzt fest: Bigweld ist spurlos verschwunden!

Ein Robot-Baby entsteht, natürlich per Bausatz (Foto: Fox) Großansicht

Ein Robot-Baby entsteht, natürlich per Bausatz (Foto: Fox)

Zeit für ein Make-Over

Statt dessen haben die grimmige Madame Gasket (Stimme: Hans Werner Olm) und deren Sohn Rasket (Stimme: Oliver Kalkofe) Bigwelds Firma an sich gerissen. Ihr fieser Plan: Alle rostigen Roboter müssen sich mit teuren Ersatzteilen "upgraden" - oder sie landen in Mama Gaskets Schrottpresse.

Zum Glück findet Rodney bald treue Gefährten wie den schusseligen Fender (Stimme: Michael Herbig) und die sanfte Cappy (Stimme: Sarah Connor), mit deren Hilfe er zur Rettung von Robot City eilt.

Fender zeigt, wo's lang geht (Foto: Fox) Großansicht

Fender zeigt, wo's lang geht (Foto: Fox)

Ausflug ins Roboterland

Mit unglaublicher Fantasie, atemberaubender Animationstechnik und flotten Gags erweckt Regisseur Chris Wedge ein kunterbuntes Universum zum Leben. Ein Riesenspaß mit viel Herz und Humor - also: Reparieren, äh, preparieren Sie sich für eine fantastische Reise ins Roboterland!

Robots

Von der Eiszeit in die Zukunft - mit einem drastischen Schauplatzwechsel lassen Chris Wedge und Carlos Saldanha ihrem Superhit "Ice Age" eine futuristische Fantasie folgen, in der sich menschliches Leben in einer ausschließlich von Robotern besiedelten Welt spiegelt. Trotz des veränderten Milieus ist die oft apostrophierte Klimaerwärmung hier kein Thema, denn wie schon der Vorgänger ist auch "Robots" eine gefühlsbetonte, liebenswerte, nach traditionellen Werten ausgerichtete Komödie, die an visuellem Detailreichtum "Ice Age" übertrifft. Dies auch für die Zuschauerzahlen ("Ice Age": 7,1 Millionen) zu erwarten, ist eine Bürde für diesen Top-Entertainer, denn Ausnahmeerfolge replizieren sich auch in einer Geschichte über Maschinen nicht automatisch.

Auffällig an "Robots" ist von Beginn an der größere Entwurf, das spektakulärere Design, die optische Fantasie, die erstaunliche Detailliebe, die jedem bewegten Objekt einen Schatten oder eine Reflektion zuweist. Im Unterschied zu "Ice Age", das wenige Figuren vor vergleichsweise einfache Hintergründe platzierte, wimmelt es in "Robots" von Leben, auch wenn es von Schrauben zusammengehalten wird, verteilen sich die optischen Eindrücke bis weit in den Raum hinein.

Anspruchsvoller ist der Film in der Bildgestaltung, nicht in der Handlung, die sich geradlinig, schnörkellos und damit transparent für Kinder jeden Alters entwickelt. Die angesprochenen Themen sind vertraut und identifikationsfördernd, schließen ein die Realisierung von Träumen, die Wertschätzung des Alters, der Glauben an sich selbst, das Recht auf Leben (ob es nun chic verchromt oder baufällig verrostet ist) und eine Vater-Sohn-Dynamik, die gerade für das US-Kino besonders typisch und erfolgsversprechend ist.

In den ersten Minuten des Films bekommen Mr. und Mrs. Copperbottom Nachwuchs - in Form eines Bausatzes, der Jahr für Jahr ein Upgrade erhält, damit das Wachstumsproblem von Automaten vernünftig erklärt werden und Säugling Rodney zum Teen-Genie reifen kann. Mit seiner quirligen Supererfindung Wonderbot (frei nach Daniel Düsentriebs Helferlein) im Schlepptau begibt sich Rodney nach Robot City, um dort sein Glück zu machen. Die Metropole zeigt sich als ein auf verschiedenen Ebenen aufgebautes, die Unterschiede zwischen Armut und Wohlstand spiegelndes Designwunder. Das Transportsystem ist ein Kindertraum - ein Labyrinth aus Rohren, Schleudern, Bahnen und exzentrischen Apparaturen, mit dem Passagiere im Superspeed und mit Achterbahnfeeling ihre Zielorte in der Stadt erreichen. Rodneys Ziel ist Bigweld Industries, das Lebenswerk des berühmtesten Roboters und Erfinders Mr. Bigweld. Doch als der Provinzträumer eintrifft, wird der einst beliebte Konzern von Ratchet geleitet, einem verschlagenen und völlig verchromten Hi-Tech-Modell, das unter dem Einfluss seiner Mutter die alten Roboter ausmustern und durch teure Neuware ersetzen will. Um dies zu verhindern, macht sich Rodney mit dem schnittigen Robotgirl Cappy, bei dem auch Ratchets Schaltkreise durchbrennen, und einer Clique von Schrottmodellen auf, das Verschwinden von Mr. Bigweld zu klären und damit der bedrohten alten Roboterpopulation eine Zukunft fern des Hochofens zu sichern.

Eine der erkennbaren Inspirationen für dieses wort- und bildwitzige Animationsmärchen ist MGM-Klassiker "Das zauberhafte Land", der auch mehrfach zitiert wird. Originär ist die Automatenwelt, auch wenn bei den neuen Robot-Modellen Designparallelen zu "Antz" sichtbar sind. Eine Reihe von ausgedehnten Actionsequenzen verleiht "Robots" eine kinetische Energie - wie auch Rodneys Sidekick Fender, bei dem Robin Williams zehn Jahre nach "Aladdin" zur Hochform aufläuft. Seine Figur ist die größte Synchronisationsherausforderung für diesen temporeichen CGI-Hit, der mit großem Vergnügen die Populärkultur plündert (von Musicals bis hin zur hinreißenden Britney-Spears-Hommage) und gleichzeitig in Actionszenen wie auch im Dialog den nächsten Hit des Verleihs, den Abschluss der "Star-Wars"-Trilogie, promotet. Damit darf man auch für "Robots" resümieren: "The force is strong with this one". kob.

Robots

Schrott, das ist der Stoff, aus dem Robots-Helden wie Rodney Copperbottom geschraubt sind. Der junge Hobby-Tüftler träumt davon in Robot City für sein Erfinder-Idol Bigweld zu arbeiten. Daraus wird jedoch nichts, denn der skrupellose Ratchet hat die Macht über Bigwelds Imperium übernommen. Harte Zeiten für einfache Robots: Alle Altbaumodelle sollen verschrottet und durch blitzblanke "Upgrades" ersetzt werden. Jetzt heißt es handeln! Gemeinsam mit seinen neuen rostigen Freunden startet Rodney eine spektakuläre Rettungsmission, bei der so manche Schraube ziemlich locker sitzt... Der angesehene amerikanische Regisseur Chris Wedge, zeigt wieder einmal sein innovatives filmisches Können und beschert mit "Robots" dem Genre des computergenerierten Animationsfilms eine ganz neue Qualität.

Quelle: Fox

Audiokommentar der Blue Sky Studios
Tante Fanny's Tour hinter den Kulissen
Stimmen der Roboter
Musikvideo
Die Entstehung der Musikvideos
Entfallene Szenen (Tim aus der T.V.-Show, Rodney und die Rusties, Rodneys Besucher)

Quelle: Fox

Sprecher:  Ewan McGregor   als Rodney Copperbottom
  Halle Berry   als Cappy
  Mel Brooks   als Big Weld
  Drew Carey   als Crank Casey
  Amanda Bynes   als Pinwheeler
  Dianne Wiest   als Mrs. Copperbottom
  Jim Broadbent   als Madame Gasket
  Stanley Tucci   als Herb Copperbottom
  Jennifer Coolidge   als Tante Fanny
  Paul Giamatti   als Tim
  Sofía Vergara   als Loretta
  Dan Hedaya  
  D. L. Hughley  
  Jamie Kennedy  
  Harland Williams  
 
Regie:  Chris Wedge  
Buch:  Lowell Ganz  
  Babaloo Mandel  
Musik:  John Powell  

"Es war ein großer Schock"

Olm und Kalkofe synchronisieren in dem Animationsabenteuer "Robots" ein durchtriebenes Mutter-Sohn-Gespann. Als skrupellose Roboterdame Madame Gasket (Olm) und deren Sprössling Ratchet (Kalkofe) wollen sie sich die gesamte Roboterwelt unter den Nagel reißen.

Die Blutsverwandten Hans Werner Olm und Oliver Kalkofe (Foto: Fox) Großansicht

Die Blutsverwandten Hans Werner Olm und Oliver Kalkofe (Foto: Fox)

» Herr Olm, Herr Kalkofe, wie muss man sich Ihre Rollen in "Robots" vorstellen?

HANS-WERNER OLM:

In "Robots" spreche ich Madame Gasket, der eine Ersatzteilfirma für Roboter gehört. Die Firma wird von ihrem missratenen Sohn Ratchet geleitet. Der Kerl ist ein richtig schleimiger Wichser.

OLIVER KALKOFE:

Genau, und deswegen hat man mich für diese Rolle genommen. Ratchet verwehrt den armen Robotern ihre Ersatzteile. Stattdessen müssen sie seine teuren, neu entwickelten Upgrades kaufen, und der Rest wird verschrottet. Ich bin praktisch wie ein Redakteur von "The Swan".

Kalkofe als fieser Schrotthändler Ratchet (Foto: Fox) Großansicht

Kalkofe als fieser Schrotthändler Ratchet (Foto: Fox)

» Herr Kalkofe, wie lebt es sich mit Herrn Olm als Mutti?

KALKOFE: Es war ein großer Schock für mich, als ich erfuhr, dass Hans Werner meine Mutter ist. Dieses Gefühl ist nur vergleichbar mit dem Moment, in dem Luke Skywalker erfährt, dass Darth Vader sein Vater ist. Ich habe das psychisch noch nicht ganz verarbeitet.

OLM: Ach, komm! Wir haben doch noch nie etwas zusammen gemacht, es wurde wirklich langsam Zeit.

KALKOFE: Ja, aber musste es gleich Blutsverwandtschaft sein?

Olm als hintertriebene Mutti Madame Gasket (Foto: Fox) Großansicht

Olm als hintertriebene Mutti Madame Gasket (Foto: Fox)

» Sie sind Comedians, Schauspieler, nun synchronisieren Sie auch. Sind Sie Allround-Talente?

OLM: Comedy ist nunmal ein weites Feld, hat in erster Instanz viel mit Sprache zu tun. Ich finde es weitaus interessanter, mit Sprache an sich zu arbeiten oder Hörspielsachen zu machen, als dass man ständig meine Nase dazu sehen muss. Das ist manchmal gar nicht so vorteilhaft. Allerdings würde ich gerne mal eine Hauptrolle in einem US-Topfilm wie "Ocean's Twelve" spielen. Das ist eigentlich mein Ziel.

KALKOFE: Ich setze jetzt auf Bond. Nachdem Pierce Brosnan abgedankt hat, sehe ich da große Chancen für mich.

» Herr Kalkofe, sind Sie ein Zeichentrickfan?

KALKOFE: Ich bin mit Filmen wie "Das Dschungelbuch" und "Aristocats" aufgewachsen, die liebe ich bis heute. Ich schaue auch gerne "Die Simpsons" und bin ein großer Fan von modernen Animationsfilmen. Nicht nur wegen der Technik, sondern auch inhaltlich. Wenn man bedenkt, wie viel Arbeit in "Robots" steckt - man kann den Film mehrmals hintereinander sehen, und wird doch immer wieder etwas Neues entdecken. Ich habe großen Respekt vor dieser Kunst.

 

Robots in der Fotoshow

 

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