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Kaufvideo
Erhältlich seit:
16.09.2002
USA 2001
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 12
Mark Wahlberg
Jennifer Aniston
Dominic West
Regie: Stephen Herek
Universum Film

Sex, Drugs & Rock'n'Roll - Exzesse im Musikgeschäft sorgen nicht erst seit den Sex Pistols für voyeuristische Faszination. Wurde die Ära der siebziger Jahre, die von Rockgöttern wie Led Zeppelin regiert wurde, zuletzt wissend von Cameron Crowe in seinem intimen Szeneporträt "Almost Famous" observiert, widmet sich die sentimental angehauchte Showbiz-Komödie "Rock Star" dem Aufstieg und Fall des Sängers einer fiktiven Hair-Metalband à la Mötley Crüe der achtziger Jahre. Als Inspiration dienten allerdings die authentischen Ereignisse um den eingefleischten Judas-Priest-Fan Ripper Owens, für den der Traum wahr wurde, sein Idol Rob Halford am Mikro zu ersetzen.
Die Titelrolle wird von Mark Wahlberg ("Planet der Affen") gespielt, der aus zwei Gründen dafür prädestiniert scheint. Zum einen konnte er zu Beginn seiner Karriere als Rapper Marky Mark echte Bühnenerfahrung sammeln, zum zweiten handelt es sich hier um eine Variation seiner vielgelobten Rolle in "Boogie Nights". Erneut spielt er einen unschuldigen Naivling, der in seinem Metier zum Star aufsteigt, vom Geschäft korrumpiert wird und letztlich geläutert seine persönliche Weisheit findet.
Als Chris Cole ist er Frontmann einer Coverband, die ausschließlich Songs der Gruppe Steel Dragon imitiert. In seinem fanatischen Perfektionismus geht Chris seinen Bandmitgliedern jedoch alsbald so auf die Nerven, dass sie ihn feuern. Unerwartet (Groupies sei dank!) erhält er einen Anruf von Steel-Dragon-Gitarist Kris Cuddy (Dominic West), der ihn zu einem Vorspieltermin nach Los Angeles einlädt. Seine loyale Freundin und Managerin Emily (Jennifer Aniston) im Schlepptau taucht er dort in eine für ihn vollkommen neue märchenhafte Welt von Ruhm, Luxus und Exzess ein. Nach seiner Feuerprobe beim ersten Livekonzert - der Horror des Lampenfiebers wird von Regisseur Stephen Herek ("Bill &Teds verrückte Reise durch die Zeit") spannungsreich und lebensecht in Szene gesetzt wurde - beginnt ein endloser Tourzirkus. Zunächst ist Chris Emily noch treu ergeben, aber auch er erliegt den legendären Verlockungen von Drogen, Alkohol, schnellen Autos und leichten Mädchen. Dem typischen Rock'n'Roll-Klischee entsprechend ist er dermaßen dauerzugedröhnt, dass er nicht mehr weiß, in welcher jeweiligen Stadt er sich befindet. Seine Ambitionen am kreativen Schöpfungsprozess der Band beteiligt zu sein, werden drakonisch-demütigend abgeblockt und seine Beziehung mit Emily liegt auf Eis. Schließlich erkennt er, dass ihm mehr an ihrer Liebe als am hohlem Ruhm eines Ersatz-Heavy-Metal-Hampelmanes gelegen ist.
Die Klischees sind zum Teil so dick aufgetragen wie Chris' verlaufener Lidstrich, und doch trifft Herek den Nagel durchaus auf den Kopf, was das Leben 'on the road' betrifft. Nicht von ungefähr, denn Drehbuchautor John Stockwell führte nicht nur ausführliche Interviews mit dem inspirationsgebenen Sänger Owens, sondern verbrachte auch mehrere Wochen Recherche an vorderster Backstage-Front auf Tour mit den berüchtigten Partyrockern Pantera. Die Mitglieder von Steel Dragon wurden zudem für Extra-Authentizität mit echten Musikern wie Jason Bonham, Zakk Wylde (zupfte ehemals für Ozzy Ozbourne), Jeff Pilson von Dokken und Verve Pipes Brian Vander Ark besetzt. Dies macht sich bei den zahlreichen Auftrittseinlagen positiv bemerkbar. Timothy Spalls ("Vanilla Sky") agiert exzellent als umtriebiger Tourmanager und Mutter für alles und trägt als uriges Unikum zur buntgewobenen Milieuzeichnung der moralischen Coming-Of-Age-Story bei. Der Schluss hält den reizendsten Touchs des Films bereit: Desillusioniert kehrt Chris dem Business den Rücken zu, nachdem er während einer Show sein Mikro in einer Wiederholung einer Schlüsselszene des Anfangs an einen eifrigen Newcomer weitergibt. Er selbst etabliert sich in Seattle (bevor die Nirvana-Manie beginnt) mit eigenen Songs als integrer Grungerocker und hat mit Emily im Arm das letzte Lachen. Moral der Geschichte: Träume werden wahr, nur manchmal anders als erwartet. ara.
| Darsteller: | Mark Wahlberg | als Chris "Izzy" Cole | |
|---|---|---|---|
| Jennifer Aniston | als Emily Poule | ||
| Dominic West | als Kirk Cuddy | ||
| Timothy Spall | als Mats | ||
| Timothy Olyphant | als Rob | ||
| Dagmara Dominczyk | als Tania | ||
| Jason Flemyng | als Bobby Beers | ||
| Jason Bonham | als A.C. | ||
| Jeff Pilson | als Jorgen | ||
| Zakk Wylde | als Ghode | ||
| Blas Elias | als Donny | ||
| Nick Catanese | als Xander Cummins | ||
| Brian Vander Ark | als Ricki | ||
| Stephan Jenkins | als Bradley | ||
| Rachel Hunter | als A.C.s Frau | ||
| Matthew Glave | als Joe jr. | ||
| Heidi Mark | als Kirks Frau | ||
| Beth Grant | als Mrs. Cole | ||
| Michael Shamus Wiles | als Mr. Cole | ||
| Jamie Williams | als Mason | ||
| Deborah Leydig | als Marjorie | ||
| Gene Baxter | |||
| Regie: | Stephen Herek | ||
| Buch: | John Stockwell | ||
| Musik: | Trevor Rabin | ||
| Kamera: | Ueli Steiger | ||
| Produzent: | Robert Lawrence | ||
| Toby Jaffe | |||
Rock Star in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch, Englisch
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Englisch, Dt. f. Hörg.
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Making of, Trailer
Star
Mark Wahlberg
Mit Buddy George Clooney steht er gern vor der Kamera, als Rapper wurde er bekannt, für Wolfgang Petersen ging er in einem Jahrhundertsturm...
Star
Jennifer Aniston
Als permanent unter Liebeskummer leidende, auf Kosten ihres Vaters lebende Rachel wurde Jennifer Aniston in der TV-Serie "Friends" zum...
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