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Roll Bounce

In den 70er Jahren angesiedelte Coming-of-Age-Dramedy mit funky-flotten Rollschuhtanz-Einlagen.


Roll Bounce

Leihvideo

Erhältlich seit:
30.03.2006

Komödie/ Drama

USA 2005
Laufzeit: 107 Min.
FSK: ab 6

Bow Wow
Chi McBride
Khleo Thomas

Regie: Malcolm D. Lee
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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In den 70er-Jahren angesiedelte Coming-of-Age-Dramedy mit funkig-flotten Rollschuhtanz-Einlagen.

Xavier rollt mit seinen Kumpels durch die Straßen (Foto: Fox) Großansicht

Xavier rollt mit seinen Kumpels durch die Straßen (Foto: Fox)

Es ist das Jahr 1978 in Chicago, und das Saturday Night Roller Fever ist wie ein Lauffeuer ausgebrochen. Der junge Xavier (Bow Wow) hat gerade seine Mutter verloren und lenkt sich mit seinen vier besten Kumpels beim Rollschuhlaufen ab. Nicht zuletzt versucht er damit, seinem Vater Curtis (Chi McBride) geschickt aus dem Weg zu gehen.

Als der King der Rollschuhbahn, der charismatische Sweetness (Wesley Jonathan), die süße Naomi (Meagan Good) anflirtet, in die auch Xavier verknallt ist, heißt es Krieg auf dem Parkett.

Der Rollschuhking ist jederzeit zum Duell bereit (Foto: Fox) Großansicht

Der Rollschuhking ist jederzeit zum Duell bereit (Foto: Fox)

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"Undercover Brother"-Regisseur Malcolm D. Lee versucht sein Glück mit einer in den 70er-Jahren angesiedelten Coming-of-Age-Dramedy für Kids und Teenager mit funkigen Rollschuhtanz-Einlagen, die zum Nachmachen animieren.

Als angenehme Überraschung profiliert sich dabei Hauptdarsteller und Nachwuchsrapper Bow Wow, der vor allem in den intensiven emotionalen Szenen einiges Potential beweist.

Roll Bounce

"Undercover Brother"-Regisseur Malcolm D. Lee versucht seine Hand an einer in den 70er Jahren angesiedelten Coming-of-Age-Dramedy mit funky-flotten Rollschuhtanz-Einlagen.

Nach einem Drehbuch von "Beauty Shop"-Skripter Norman Vance Jr. wird die Geschichte des jungen Xavier (Rapper Bow Wow) ausgerollt, der gerade erst seine Mutter verloren hat. Seine Freizeit verbringt er mit seinen vier besten Buddys beim Rollschuhlaufen - nicht zuletzt um seinem Vater Curtis (Chi McBride) aus dem Weg zu gehen. Ihre angeknackste Beziehung und die damit einhergehenden erstaunlich ergreifenden dramatischen Szenen bilden einen Pol des Films, dem auf der anderen Seite des Story-Spektrums alberner Slapstick entgegen gesetzt wird. Dazwischen werden Plot-Pirouetten um Rollerdisco, Freundschaft, erste Liebe und rivalisierende Rollercliquen gedreht. Es ist das Jahr 1978 in Chicago und das Saturday Night Roller Fever ist wie ein Lauffeuer ausgebrochen. Der King der Rollschuhbahn ist der charismatische Sweetness (Wesley Jonathan fabelhaft als supercooler Prince-Verschnitt), der wie ein Rockstar bejubelt und von allen Mädchen angehimmelt wird. Als er die süße Naomi (Meagan Good) anflirtet, in die Xavier verknallt ist, heißt es Krieg - auf dem Parkett. Xavier und seine Freunde trainieren daher, was das Zeug hält, um Sweetness und seine arrogante Gang von Rollerboys bei der jährlichen Meisterschaft auszustechen. Keine leichte Aufgabe, denn die Champions haben wirklich was auf dem Kasten, wie die ansteckenden Szenen mit ins Bein und Ohr gehenden Discohits von den Bee Gees, K.C. & The Sunshine Band, Donna Summer, Chic etc. belegen. Die Choreographie fällt dynamisch und geradezu athletisch-akrobatisch aus (Saltos, Kopfstand und Breakdancing-Verrenkungsmanöver werden geboten). Dies stellt Regisseur Lee allerdings vor das Dilemma, die beschränkten Laufkünste seiner Darsteller kaschieren zu müssen, indem von den Rollerdoubles nur die untere Körperhälfte oder die Rückansicht gezeigt wird. Trotz der teils etwas holprigen Gegenschnitte machen diese Einlagen eine Menge Spaß. Nicht ganz so spaßig in ihrer platt(füßig)en Art sind hingegen die als Comic relief eingebauten Szenen mit Nick Cannon ("Drumline") als Manager der Rollschuhbahn im Jimi-Hendrix-Look oder Mike Epps und Charlie Murphy als lüsterne Müllmänner. Als angenehme Überraschung profiliert sich hingegen Hauptdarsteller Bow Wow, der in den intensiven emotionalen Szenen einiges Potential zeigt. Dieser mehrfach eingebrachte ernsthafte Ton trägt allerdings dazu bei, den Fun beim ausgelassenen Rollerboogie auszubremsen - nicht die beste Idee bei einem Film, der in erster Linie für Kids und Teenager gedacht ist. ara.

Darsteller:  Bow Wow   als X / Xavier
  Chi McBride   als Curtis
  Khleo Thomas   als Mixed Mike
  Wesley Jonathan   als Sweetness
  Rick Gonzalez   als Naps
  Kellita Smith   als Vivian
  Brandon T. Jackson   als Junior
  Meagan Good   als Naomi
  Jurnee Smollett   als Tori
  Marcus Paulk   als Boo
  Mike Epps   als Byron
  Nick Cannon   als Bernard
  Busisiwe Irvin   als Sonya
  Charles Q. Murphy   als Victor
  Paul Wesley   als Troy
  Daniel Yabut   als Roy
 
Regie:  Malcolm D. Lee  
Buch:  Norman Vance jr.  
Musik:  Stanley Clarke  
Kamera:  J. Michael Muro  
Produzent:  Robert Teitel  
  George Tillman Jr.  
 

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