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Romy und Michele - Alle Macht den Blonden

Freche Komödie um zwei Dummchen, die es ihren ehemaligen Schulkameraden beim Klassentreffen zeigen.


Romy und Michele - Alle Macht den Blonden

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Erhältlich seit:
21.06.2007

Originaltitel: Romy and Michele's High School Reunion

Komödie

USA 1997
Laufzeit: 88 Min.
FSK: ab 6

Mira Sorvino
Lisa Kudrow
Janeane Garofalo

Regie: David Mirkin
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Romy und Michele - Alle Macht den Blonden

Blond, guttaussehend, immer gut gelaunt, aber ein wenig unterbelichtet - diese Eigenschaften treffen exakt auf die Kassiererin Romy und ihre arbeitslose Freundin Michele zu. Womit wieder einmal sämtliche Vorurteile der Männerwelt bestätigt wären. Als jedoch das zehnjährige High-School-Treffen vor der Tür steht, putzen sich die beiden Blondinen als hypertrendige Karrierefrauen heraus. Ihr Ziel ist einfach: sie wollen mit ihrem Auftritt nicht nur ihre Rivalinnen von einst ausstechen, sondern auch den Männern gehörig den Kopf verdrehen.

Regie-Debütant David Mirkin serviert seine freche Komödie als Gratwanderung zwischen gnadenloser Übertreibung und umwerfend komischen Sketcheinlagen. Damit entlarvt er zum einen bestehende Vorurteile gegenüber der "blonden" Damenwelt, zum anderen erzielt er durch seine Gag-Parade ein Höchstmaß an Unterhaltungswert. Garant dafür sind auch Oscar-Preisträgerin Mira Sorvino ("Mighty Aphrodite") und Lisa Kudrow ("Friend(s)"), die sich in ihren grell-grotesken Outfits sichtlich wohlfühlen und der Story durch ihren grenzenlosen Optimismus Leben einhauchen. Pfiffig-schräger Beziehungsspaß mit soliden Erfolgsaussichten.

Romy und Michele - Alle Macht den Blonden

Ähnlich wie bei der spritzigen Gangstergroteske "Grosse Pointe Blank" ist auch bei der frech-zerstreuten Freundschaftskomödie "Romy and Michele's High School Reunion" des Regienovizen David Mirkin ein zehnjähriges Klassentreffen der zentrale Aufhänger für helle Aufregung. Die ebenso modebewußten wie sympathischen Titeldummchen vom Dienst werden mit gehörigem Witz und Charme von Oscarpreisträgerin Mira Sorvino ("Mighty Aphrodite") und Lisa Kudrow aus dem in der USA überaus beliebten "Friends"-Ensemble dargestellt.

Die Titelsequenz wurde sinnigerweise mit der Nachwuchs-Girliepower-Hymne "Just A Girl" von No Doubt beschallt und summiert bereits wortwörtlich (und ohne die bissige Ironie des Songs) die Lebenshaltung der beiden irrational optimistischen Titelcharaktere. Die Kassiererin Romy (Sorvino) und die arbeitslose Michele sind beste Freundinnen und teilen sich ein Apartment in L.A.. Geistig mögen sie zwar keine Leuchten sein, doch das verstehen sie mit grellen selbstgemachten Outfits (von "Clueless"-Kostümbildnerin Mona May entworfen) zu kompensieren. Ihre Zeit verbringen sie damit, sich zum x-tenmal "Pretty Woman" anzusehen (und immer wieder Julia Roberts zu bedauern, als sie aus einer Boutique geekelt wird) oder in Nightclubs nach potentiellen Boyfriends Ausschau zu halten. In diesen Alltag bricht eine Einladung zum Klassentreffen im heimatlichen Tuscan. Ein Umstand, der das Leben der beiden Blondinen in heilloses Chaos stürzt. Nach einigem Überlegen beschließen Romy und Michele, ihr Image mit ein wenig Flunkern aufzupolieren und sich als erfolgreiche Karrierefrauen auszugeben...

Das Drehbuch von Robin Schiff wartet mit Flashbacks, einem gehörigen Krach zwischen den narzißtischen Freundinnen ("Nein, ich bin hübscher!"), einer entschieden zu ausgedehnten Feten-Traumsequenz, in der Michele problemlos die Formel für Klebstoff aufsagen kann, der eigentlichen Party und einer Monty-Python-würdigen Ballettinterpretation auf. Der emotionale Antrieb der beiden ehemaligen Highschool-Außenseiterinnen (die eine einst fett, die andere einst mit Rückenstütze), die unter den bieder-bißgurkigen Cheerleader-Mädels (inzwischen zu schwangeren Hausmatronen mutiert) leiden mußten, ist klar: Sie wollen Rache nehmen und sich rehabilitieren. Die Kraftausdrücke schwirren dabei unaufhörlich, besonders wenn Janeane Garofalo ("Lügen haben kurze Beine") als übellaunige Zigarettenpapier-Erfinderin (die "Pulp Fiction"-Marke Red Apple) auf den Plan tritt. Bei der Flashback-Sequenz, die im Jahr 1986 angesiedelt sein soll, haben sich zwar einige anachronistische Fehler eingeschlichen - Musik (Cyndi Lauper, Culture Club) und Kostüme (Madonna-Klone) gehören wohl eher in die frühen achtziger Jahre - dem Spaß tun sie insgesamt keinen Abbruch. Die Lacherquote der Blondinen-Variante des "Dumm und Dümmer"-Teams ist dabei überaus passabel, wenn auch nicht überragend. Ein Klassentreffen, das vielleicht keine überwältigende Anwesenheitsrate des Publikums verzeichnen wird, aber eine überzeugte Anhängerschar finden sollte. ara.

Darsteller:  Mira Sorvino   als Romy White
  Lisa Kudrow   als Michele Weinberger
  Janeane Garofalo   als Heather
  Alan Cumming   als Sandy Frank
  Julia Campbell   als Christie Masters
  Mia Cottet   als Cheryl
  Kristin Bauer  
  Elaine Hendrix  
  Vincent Ventresca  
  Camryn Manheim  
  Justin Theroux  
  Jacob Vargas  
 
Regie:  David Mirkin  
Buch:  Robin Schiff  
Musik:  Steve Bartek  
Kamera:  Reynaldo Villalobos  
Produzent:  Laurence Mark  
 

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Features

 

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Lisa Kudrow

Patent, sympathisch mit Naivitätsgarantie und Rachepotenzial, Aschenbrödel mit der Qualität einer Stehauffrau und liebenswerter Kumpel, steht...

 

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Alan Cumming

Schottischer Schauspieler, Regisseur, Autor und Musiker. Am bekanntesten sind seine Nebenrollen als Computerfreak Boris Grishenko in "James...